Macrovision Schaltung für VHS

OP #7949986
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Hallo zusammen, ich habe diese Schaltung (siehe Link) nachgebaut.

https://hbo.tripod.com/VCR/en_macrovision.htm

Leider vermute ich ein Fehler im Schaltplan.

Bei dem CD4053B ist auf PIN 14 die Spannung zu hoch (8V). Diese sollte so um die 2V liegen (etwa genau so hoch wie das Videoeingangssignal).

CD4053B Pin1: 0,2V Pin2: 2V Pin3: ca. 12V Pin4: 12V Pin5: 12V Pin6: 0V Pin7: 0V Pin8: 0V Pin9: 0V Pin10: 12V Pin11: 0V Pin12: 8V Pin13: 2V Pin14: 8V Pin15: 0V Pin16: 12V

Den CD4053B hatte ich gegen ein neuen getauscht (kein Erfolg).

Ich komme leider nicht weiter, da ich in das Thema erst kürzlich eingestiegen bin.

Müsste nicht bei dem LM324 an Pin3 ein Eingangssignal anliegen und warum liegen an Pin1 und Pin2 10V an? Soweit wie ich es verstanden habe dient der LM324 zur Signalpufferung und der Ausgang sollte inetwa gleich dem Eingang sein. Aber warum liegen am Ausgang 10V an wenn am Eingang nichts anliegt?

Ich steh auf dem Schlauch. ;)

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Beitrag #7949996 wurde vom Autor gelöscht.
#7950005
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Paul schrieb:

Aber warum liegen am Ausgang 10V an wenn am Eingang nichts anliegt?

das kann nicht sein, weil dann an Pin12 deines 4053 auch 10V anliegen müssen. Da sind es aber nur 8V. Also erst mal richtig messen.

Du hast übrigens das übersichtliche original Schaltbild max unübersichtlich nachgezeichnet. Das hat man dir aber ja schon gesagt.

Kontrolliere mal die Versorgung des OPs

#7950045
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Du bringst alles durcheinander. Spannungen, CMOS ICs ... Dein Schaltplan ist ein einziges Chaos. Vermutlich hast du keine Ahnung was die Schaltung so machen soll. Auf Fragen gehst du nur teilweise ein. Das ist schon in deinem ersten Thread auffällig gewesen.

Ich gehe jede Wette ein, dass dein Aufbau genauso chaotisch ist. Ich würde es lassen und DVDs kaufen.

OP #7950048
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Nix lass ich. So Chaotisch finde ich es gar nicht. Bei dem Schaltplan gebe ich dir recht. Das ist mein erstes mal das ich überhaupt ein Schaltplan gezeichnet hab, die Schaltung übrigens auch aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

Wie sagt man doch: „Von nichts kommt nichts“.

In diesem Sinne, vielen dank für die Hilfe und gute Nacht.

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#7950289
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Paul schrieb:

Das ist mein erstes mal das ich überhaupt ein Schaltplan gezeichnet hab, die Schaltung übrigens auch aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

Kann man auch ganz "oldschool" mit Zettel und Bleistift, optional auch noch mit Lienal und Dreieck zeichnen :-) Eine leserliche Bleistiftskizze wird hier eher akzeptiert, als ein Suchblid, das dann noch fehlerbehaftet ist.

Paul schrieb:

Der MMC4098 ist nirgendwo mehr erhältlich. :(

Der CD 4098 schon. Z.b. bei TME: https://www.tme.eu/de/details/cd4098be/multivibratoren/texas-instruments/

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Beitrag #7950295 wurde vom Autor gelöscht.
#7950534
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Vielleicht kann man das Blockschaltbild von 4053 in Einzelgatter + Betriebsspannung "zerlegen" und so dem Schaltbild einen logischen Signalfluss geben. Dann kann man das gut überprüfen, wenn man die tatsächliche Funktion der Schaltung dann mal verstanden hat. Stur die Pins durchzählen und die Spannungen dranzuschreiben, führt ja auch zu unnötigen Rückfragen, wie man sieht.

#7950538
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Axel R. schrieb:

wenn man die tatsächliche Funktion der Schaltung dann mal verstanden hat.

Was ist daran das Problem ?

Der 1881 erkennt die Synchronisationsimpulse.

Die Monoflops sorgen dafür, dass ein Schaltsignal eine bestimmte Zeit länger als die Synchronisationsimpulse aktiv bleibt.

Das Schaltsignal schaltet zwischen dem Originalvideosignal und dem LM324 gepufferten Signal um.

Der LM324 bekommt ein Durchschnittssignal der Zeit vor dem Umschalten, also den Mittelwert der Videosignalspannung ohne die absichtlichen Macrovisionstörungen.

Ich würde nach wie vor einen TEA2114 einsetzen um diese Transistoren und Anslogschalter los zu werden.

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#7950885
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Hallo Paul,

wenn das Signal wegbricht stimmt was nicht mit der Beschaltung des LM1881.

Mal ne andere Frage machst Du auch was mit Arduino und Co ? Falls ja hätte ich für deine Experimente noch einen anderen Tipp für Dich. Schau Dir das mal an, damit kann man einiges machen, Schaltplan dazu gibt es da auch.

https://nootropicdesign.com/video-experimenter/

Gruß bastler2022

OP #7950924
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Thomas Z. schrieb:

Kann auch sein das der Pegel nicht korrekt ist und der LM1881 nicht richtig aufsynct. Jetzt sollten die Monoflops stabiler sein.

Wenn das ok ist würde ich den Nand Ausgang anschauen.

Das Signal am Nand ausgang sieht i.o aus.

Ich bekomme jetzt auch ein Videoausgangssignal welches stabil am fernseher angezeigt wird.

Oben im Bild: Videoeingang der Schaltung Unten im Bild: Videoausgang der Schaltung

Kein Sichtbarer Unterschied außer das die Spannung am Videoausgang etwas höher ist.

Aufzeichnen mit dem Festplattenrecorder ist nach wie vor nicht möglich.

In der Austastlücke finde ich auch nicht dieses Macrovisionsignal was da ja eigentlich auftauchen müsste.

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(Firma: matzetronics) #7950986
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Macrovision soll durch die dicken weissen Rechtecke in der Austastlücke die automatische Verstärkungsregelung des aufzeichnenden Rekorders stören und das Bild zum Flackern bringen. Die Schaltung soll also die Austastlücke wiederherstellen, die einem normalen Signal entspricht. Für alle anderen Kopierschutzmassnahmen ist ein Macrovision Eliminierer nicht geeignet.

Erkennt man also im Video keine superhohen Pegel in der Austastlücke, ist es auch kein Macrovision.

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#7951045
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Du solltest dein Oszi auf external Trigger stellen und dann auf die steigende Flanke stellen. Trigger Signal an Pin7 (Odd). Damit hast du dann immer den gleichen festen Bezugspunkt. Siehe DB. Zusätzlich schreibt TI vor, dass der LM1881 einen Abblock Kondensator an Vcc braucht.

Das erste Monoflop sollte einen Impuls von 1.35ms = 21 Zeilen generieren. Das ist deine komplette Austastlücke, wobei die ersten Zeilen bei ext Triggerung nicht angezeigt werden. (Figure 7 im DB)

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OP #7951155
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Thomas Z. schrieb:

Du solltest dein Oszi auf external Trigger stellen und dann auf die steigende Flanke stellen. Trigger Signal an Pin7 (Odd). Damit hast du dann immer den gleichen festen Bezugspunkt. Siehe DB. Zusätzlich schreibt TI vor, dass der LM1881 einen Abblock Kondensator an Vcc braucht.

Das erste Monoflop sollte einen Impuls von 1.35ms = 21 Zeilen generieren. Das ist deine komplette Austastlücke, wobei die ersten Zeilen bei ext Triggerung nicht angezeigt werden. (Figure 7 im DB)

Die ersten Zeilen bei externer Triggerung werden mir angezeigt.

Bei dem ersten messe ich 0,9ms und bei dem zweiten messe ich 10us.

Liegt also beides daneben.

Ich würde jetzt mal die beiden Widerstände durch Potis ersetzen und schauen ob ich es so besser eingestellt bekomme.

#7951174
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Ich bin der Meinung dass bei ext. Trigger 190 µs fehlen da die Trigger Flanke ja erst nach nach der 3. Zeile kommt. Somit ist die Monoflop Zeit nicht so weit weg. 30k sollten es tun. Kannst du ja mal mit internem Trigger gegenprüfen.

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#7951221
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Dein Oszi ist doch ein Hameg oder? Kontrolliere ob das Poti für die Zeitbasis des Oszis in der Eichposition steht, sonst stimmt keine deiner Messungen.

Vielleicht kannst du mal Pin4 und Pin15 des 4053 bei ext Trigger und 0.2ms /DIV zeigen.

Das sollte dir die ersten 2ms auf dem Schirm zeigen

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OP #7951240
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Soll ich mal so lange die widerstände korrigieren bis die werte passen? Das Videoausgangssignal sieht übrigens schon jetzt sehr gut aus. Man sieht eine komplett freigeräumte austastlücke.

Mich wundert es nur, das die widerstände so stark abweichen von Schaltplan.

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