Hallo,
gibt es eine einfache Möglichkeit, ein USB-Midi-Keyboard ohne PC zum Klingen zu bringen?
Also so, dass man das USB-Kabel des Keyboards in ein kleines, autonom arbeitendes Gerät steckt und dann über Line out oder Kopfhörer die gespielten Noten mit vorgegebenem Sound hören kann.
Mir würde bereits ein Gerätchen mit einem halbwegs soliden Klaviersound ausreichen.
Vielleicht kennt ja sogar jemand ein Mikrocontroller-Projekt dafür, welches man einfach nachbauen kann (mit Betonung auf einfach).
Du kannst auch ganz simpel dein Handy nutzen, da brauchst du keine extra Box für. MIDI Commander und Koala Sampler sind so zwei Apps die du dir da mal anschauen kannst.
Du kannst auch ganz simpel dein Handy nutzen, da brauchst du keine extra
Box für. MIDI Commander und Koala Sampler sind so zwei Apps die du dir
da mal anschauen kannst.
Sehr gut zu wissen. Längerfristig soll es ein autonomes Gerät sein, aber für die Zwischenzeit kann ruhig mal ein Handy ran.
Wie schließt man dabei das Keyboard an das Handy an?
USB(Midi-Keyboard) -> USB-Adapter-auf-USB-C -> Smartphone(an den USB-C-Ladeanschluss)?
In dem folgenden Gerät versteckt sich auch ein Raspi, dort kann man auch ein USB Midi Keyboard (bzw eigentlich jegliche Art von Controller) anschließen. Man kann es sogar mit Batterie betreiben.
Sowohl ist das Ding leistungsfähig genug, um als Audio-Synthesizer (oder Wavetable-Abspieler) genutzt zu werden, als auch daß es sich als Midi-Host eignet.
Es gibt auch noch allerlei andere Projekte mit Pi Zero 2 oder 4, an die man ein USB-Midi-Keyboard direkt anschließen kann und bei denen man dann sogar zwischen verschiedenen Synthis wählen kann, habe allerdings leider die Links nicht gespeichert und damit grade nicht zur Hand.
Allerdings benötigt man nach ein Pirate Audio Shield:
https://shop.pimoroni.com/products/pirate-audio-headphone-amp
Kostet zumindest ohne Versand nicht die Welt, kommt aber aus dem UK und da funktioniert aus meiner Erfahrung die Logistik nicht besonders gut (oder ist sehr teuer).
Nicht direkt - aber bei der Auswahl des "Instruments" schon.
Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, ist das der falsche Begriff, wenn man ein USB-MIDI-Keyboard an einen MIDI-Klangerzeuger hängen will.
Ein "USB->MIDI Konverter" ist i.d.R. ein MIDI-Interface für einen USB-Host (PC o.dgl.), ein "USB-MIDI-Host" ist der übliche Begriff für das hier benötigte Gerät.
Ein "USB->MIDI Konverter" ist i.d.R. ein MIDI-Interface für einen
USB-Host (PC o.dgl.), ein "USB-MIDI-Host" ist der übliche Begriff für
das hier benötigte Gerät.
Ah OK, Danke, aber siehste, während die Apples und die Ataries längst MIDI-freundlich waren, sind die PC Schnittstellen immer noch irgendwo Problemkind während man auf der anderen Seite den Herstellern der Instrumente keinen Vorwurf machen muss.
Bei den aktuellen USB Keyboards muss man wohl auch noch annehmen, dass die Stromversorgung dranhängt.
Ein Begriff, der mir noch aufgefallen ist in diesem Zusammenhang wäre MIDI DIN;
https://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Steckverbinder
Könnte auch noch eine Rolle spielen.
sind die PC Schnittstellen immer noch irgendwo
Problemkind
Gequirlter Quark. MIDI über USB ist überhaupt kein Problem, und serielles MIDI ist auch kein Problem, denn entsprechende USB-Adapter gibt es schon lange. Könnte es sein, daß Du Dir Dein "Wissen" über MIDI in genau dem Moment gerade zusammenreimst, in dem Du Deine Beiträge hier schreibst?
Das ist sicher sehr hilfreich, wenn man den Signal-Rauschabstand im Thread auf ein Minimum reduzieren will.
Für den Threadstarter gäbe es übrigens noch das hier:
sind die PC Schnittstellen immer noch irgendwo Problemkind
Nein.
Es geht hier um das Keyboard, dass keine MIDI Anschlüsse hat (sondern nur USB). Der PC hat damit nichts zu tun. Und für den bekommst du problemlos "an jeder Ecke" MIDI Schnittstellen.
So ein Pirate Audio Shield ohne Pirate Audio Shield reverse
zu enginieren stelle ich mir schwierig vor.
Das muss man nicht. Der Rpi hat eine I2S-Schnittstelle, und an die kann man einen I2S-DAC anschließen, den man als kleine günstige Platine bekommen kann.
Das Pirate Audio Shield enthält halt noch ein Display und vier Taster.
Der verbaute Audio-DAC ist ein PCM5100A, auf dem willkürlich ausgesuchten Beispiel ist ein PCM5102 drauf, also ein enger Verwandter.
Ich hab' so ein (oder ein sehr ähnliches) Board an einen Raspberry Pi Zero 2 W angeschlossen, auf dem "moode audio" läuft, das ist eine fertige Linux-Distribution, die einen Mediaplayer auch mit Internetradiofunktion enthält. Bedient wird das Ding mit einem Webbrowser.
Hier findest Du eine Beschreibung für den Anschluss eines derartigen Boards an einen Raspberry Pi:
Ich hab' so ein (oder ein sehr ähnliches) Board an einen Raspberry Pi
Zero 2 W angeschlossen, auf dem "moode audio" läuft, das ist eine
fertige Linux-Distribution, die einen Mediaplayer auch mit
Internetradiofunktion enthält. Bedient wird das Ding mit einem
Webbrowser.
Coole Sache! Den steuerst du dann vom Handy aus?
Das Pirate Audio Shield enthält halt noch ein Display und vier Taster.