Stelltrafo reo Anschluss

#8025649
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T.M .. schrieb:

Warum jede Wicklung?

3 Wicklungen haben rechnerisch betrachtet 4 Anschlüsse plus den Schleifkontakt!

T.M .. schrieb:

Ist das kein Spartrafo?

Doch, es ist ein einstellbarer Spartransformator! An den beiden roten Eingangsanschlüssen werden die 230 Volt eingespeist und an den beiden gelben Ausgangsanschlüssen kannst du eine stufenlose Spannung zwischen 0 Volt und 245 Volt abgreifen.

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OP #8025657
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Weil jede Wicklung zwei Enden hat und es zusätzlich noch den verstellbaren Abgriff gibt.

Das würde bedeuten 2 Wicklungen a 2 Enden plus abgriff

3 Wicklungen haben rechnerisch betrachtet 4 Anschlüsse plus den Schleifkontakt!

Mh jetzt bin ich verwirrt.

#8025712
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Mit der Typbezeichnung RRTW findet sich eine Firma in Berlin REO:

https://www.electrical.com/Products/Transformers-Reo-Inductive/RRTW-M3 https://reo.de/produkte/transformatoren/

Einen Katalog finde ich nur in italienisch: https://reoitalia.com/wp-content/uploads/2023/02/Catalogo_Sistemi-per-prove-elettriche-di-potenza_IT.pdf auf S.12 von 56 steht auch RRTW

https://reoitalia.com/wp-content/uploads/2022/12/Variable-ratio-transformers.pdf auch RRTW

Die USA-Reo haben einen ausführlicheren Katalog https://reo-usa.com/wp-content/uploads/2023/04/REO_Classics.pdf Auf Seite 4 ist der RRTW mit Schaltzeichen abgebildet.

: Bearbeitet durch User
#8025736
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T.M .. schrieb:

Ja das schon, aber ich stehe gerade sehr auf dem Schlauch was den Trafo betrifft. Meinst du könntest ein kurzes ersatzschaltbild aufmalen wie du das mit dem Trafo meinst? Das wäre toll. Danke

Das Schaltbild steht doch schon auf dem Aufkleber im Foto. Wo genau ist denn das Problem?

Es handelt sich für meine Begriffe um eine(!) Wicklung (zwischen 1.1 und 1.2) mit zwei Anzapfungen (1.3 und 1.4) und dem verstellbaren Abgriff 2.1.

Ich lese die Daten so, dass man 230 V Netzspannung zwischen den Anzapfungen 1.3 und 1.4 anlegt, dann sollte sich zwischen dem Abgriff und einem der Wicklungsenden (1.1 oder 1.2) die Ausgangsspannung 0..260 V bewegen.

#8025749
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Mir reicht für eine erste Einschätzung das Bild des Typenschilds im ersten Beitrag, und vor allem die schematische Darstellung im oberen Teil; allerdings würde ich mich nicht blind darauf verlassen, dass die Reihenfolge der Klemmen auch mit der Reihenfolge der Anzapfungen im Bild übereinstimmt.

Wenn ich das richtig verstehe, ist dies EINE Wicklung mit VIER festen Anzapfungen und EINER variablen Anzapfung. Eine Anzapfung trennt doch keine Wicklung.

Mit Anschluss an den äußeren beiden Anzapfungen kann dann eine Spannung abgegriffen werden, die über den Eingangsspannungsbereich hinausreicht (bzw. sogar etwas gegenphasig dazu liegt).

Vorgesehen ist vermutlich ein Anschluss über 1.1 und 1.2 (V_aus,max = V_ein) oder 1.4 (V_aus,max > V_ein) -- oder alternativ über 1.2 und 1.3 (je nach gewünschter Drehrichtung des Trafos).

OP #8025866
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Hallo, so ich habe das jetzt mal mit dem DE-5000 gemessen wie im Anhang. Werte in Ohm

Ich hätte es auch so gesehen, dass der Trafo nur eine Wicklung hat die an 1.3 und 1.4 beginnt und endet jeweils 1.1 und 1.2 Anzapfungen sind jeweils nicht weit von den Enden entfernt. 1.1 und 1.2 sind dann für den 1:1 Betrieb

Habe mein Bild mal claude gezeigt und die Antwort ebenfalls im Anhang...hat es ein bisschen verdreht.

Habe es jetzt mal ans Netz genommen und so kommt am Eingang und Ausgang max die Eingangsspannung und das reicht mir:

1
Netz 230V:
2
  L (Phase) ──→ Klemme 1.1
3
  N (Null)  ──→ Klemme 1.2
4

5
Ausgang variabel 0–230V:
6
  (+) ──→ Klemme 2.1  (Schleifer)
7
  (–) ──→ Klemme 1.2  (= N)
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OP #8026001
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Nach dem DC-Widerstand sieht das nicht aus.

Guter Hinweis, ich habe mir mal das manual vom Messgerät nochmal durchgelesen. Hatte es bisher nur für Kondensatoren. Offenbar hat es den Wechselstrom Widerstand gemessen. Hätte ich auf dcr umschalten müssen wie ich jetzt weiß. Hatte leider kein vernünftiges DMM zur Hand. Das billige Teil hat immer nur 0 angezeigt

#8026045
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Hier hats Philips schon auf seinem Aufkleber verraten. Beitrag "[V] Stelltrafo, Regeltrafo, Philips 0-240V, 0.7A"

Man kommt damit (altes Gerät) von 220 auf 240V Maximalspannung. Weil man typischerweise auch Überspannung testen will. Und selbst wenn man nur genau 230V testen will, aber gerade bloß 225 V bekommt, will man nicht warten bis das Eloxalwerk nebenan Feierabend hat.

It goes to eleven. :)

Da hats auch einen Philips mit zusätzlicher Anzapfung am unteren Ende und wie man ihn beschaltet: https://www.circuitsonline.net/forum/view/157358/1 Vermutlich wird dort in fremder Zunge genau dasselbe Problem wie hier diskutiert.

Der Anschluß L für die niedere Anzapfung wird aber auf dem Aufkleber nicht erklärt. Vielleicht als Hilfsspannung für irgendwelche Lämpchen oder andere Zusatzbeschaltung. Ich habe auch mal einen Trafo mit Mittelanzapfung gesehen. Das schien mir sehr sicher für 110V-Sachen. Entweder 110V fest bereitstellen, oder in einem 110V-Netz trotzdem 220/230/260V erzeugen zu können.

Für die Philips-Tortenschachteln gibt es ausführlich Dokumente und ganze Kataloge im Netz und auch hier im Forum. Vielleicht ist da mal aus Herstellersicht erklärt, was es alles gibt und wofür das gedacht ist.

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#8026099
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So deutliche Typenschilder wie bei dem Ding ganz oben hat man leider nicht oft; nach VDE ist es auch noch!

Ich würde einfach (die 5 Sicherheitsregeln einhaltend!) Netzspannung an die äusseren Klemmen anlegen und dann alle Spannungen messen, danach das Gerät verstellen und nochmals messen. Spätestens jetzt sollte man erkennen, ob das Typenschild zutrifft...

#8026884
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Uwe schrieb:

So deutliche Typenschilder wie bei dem Ding ganz oben hat man leider nicht oft; nach VDE ist es auch noch!

Genau

Uwe schrieb:

Ich würde einfach (die 5 Sicherheitsregeln einhaltend!) Netzspannung an die äusseren Klemmen anlegen und dann alle Spannungen messen, danach das Gerät verstellen und nochmals messen.

Genau das würde ich, wenn ich das Typenschild "lese" und die angegebenen Spannungen in Kontext setze NICHT tun weil das den Typenschildangaben widerspricht.

Johannes F. schrieb:

Das Schaltbild steht doch schon auf dem Aufkleber im Foto. Wo genau ist denn das Problem?

Es handelt sich für meine Begriffe um eine(!) Wicklung (zwischen 1.1 und 1.2) mit zwei Anzapfungen (1.3 und 1.4) und dem verstellbaren Abgriff 2.1.

Ich lese die Daten so, dass man 230 V Netzspannung zwischen den Anzapfungen 1.3 und 1.4 anlegt, dann sollte sich zwischen dem Abgriff und einem der Wicklungsenden (1.1 oder 1.2) die Ausgangsspannung 0..260 V bewegen.

Johannes hat den richtigen Anschluss am 21.03.2026 14:13 schon korrekt und ohne falsche Deutung richtig beschrieben. Dazu gäbe es eigentlich nichts mehr zu ergänzen außer man möchte die Ausgangsspannung unbedingt auf 230V begrenzen.

#8026914
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Marcel V. schrieb:

Das kommt schon rein rechnerisch nicht hin.

Ernsthaft?

Was meinst da, warum ich nach der Messmethode gefragt habe.

T.M .. schrieb:

Offenbar hat es den Wechselstrom Widerstand gemessen.

Es gibt nicht DEN Wechselstromwiderstand. Ohne Angabe der Frequenz und den Imaginärteil bzw. die Phasenlage sind die Werte eine Hausnummer.

Du brauchst eine DC-Messung des Drahtwiderstandes.

Armin X. schrieb:

Johannes hat den richtigen Anschluss am 21.03.2026 14:13 schon korrekt und ohne falsche Deutung richtig beschrieben.

Warum verlinkst du den Beitrag nicht (Taste "Markierten Text zitieren"? So ist das eine üble Sucherei.

Johannes F. schrieb:

Es handelt sich ...

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