Ich hab eine LED Leuchte gekauft. LED brauchen wenig Strom. Ich möchte überputz 2-3m Kabel verlegen. Das Kabel soll möglichst flach sein, am liebsten Flachbandkabel zweckentfremden und dafür mehrere Adern parallel schalten.
ChatGPT hat Sicherheitsbedenken und möchte mir keine normativ unzulässigen Kabel empfehlen.
Da heute Freitag ist dachte ich mir ich mach mal wieder einen neuen Thread auf.
Ich hätte auch lieber gern ne Leuchtstoffröhre gekauft, aber gibt ja nur noch LED Röhren. Ist mein erster LED Kauf. Hält auch nur 3000 h von daher ist das ein Wegwerfprodukt, man wechselt nicht mehr die Glühbirne sondern die ganze Lampe. Mehr würde ich gar nicht ausgeben wollen.
Geld für ne Sicherung wäre noch drin. 200 mA reichen? FI nachrüsten bringt wohl nix da kein N an der Leuchte und alles aus Plastik.
Wie sieht es mit der Isolation bei solcher 0,14 mm² Litze aus?
Frage den Anbieter. Sowas steht im Datenblatt des Produktes. Berücksichtige dabei die VDE Richtlinien. Eine Isolation, die nur 230 V aushält reicht bei weitem nicht, um sicher zu sein.
Geld für ne Sicherung wäre noch drin. 200 mA reichen?
Vermutlich ist der Einschaltstrom des LED Treibers viel größer. Eine träge Sicherung wäre hier vonnöten.
FI nachrüsten
bringt wohl nix da kein N an der Leuchte und alles aus Plastik.
Also wenn da kein N ist, dann ist da wohl grundsätzlich irgendwas verkehrt.
Aber falls Du PE meinen solltest, der ist für einen FI eigentlich nicht nötig, sofern Du als potentielles Stromschlagopfer anderweitig eine Erdverbindung findest ...
Ich will nichts VDE konformes, es muss nur technisch funktionieren.
PE meinte ich. Ist auch vorhanden aber die Leuchte aus Plastik hat sowas logischerweise nicht.
Ich werd so ne Feinsicherung direkt im Lichtschalter unterbringen, dafür gibt's schlanke Halterungen. Ich wüsste jetzt nicht wie ich den Einschaltstrom messen könnte, werde mich rantasten.
Auf deren Webseite werden leider auch keine Querschnitte angegeben, lediglich aus den Bildern kann man näherungsweise ermitteln daß das maximal 7 x 0,2mm ~ 1,5mm² sein können. Dafür müßte aber die Isolierung wirklich hauchdünn sein (wobei das bei jedem Kupferlackdraht grundsätzlich funktioniert, PET kann ja besser sein?).
Aber weil der PE nicht weniger Querschnitt als der L haben darf müßte der mittlere Leiter (PE) dann dicker sein?
Angeblich erfüllt das Zeug alle Sicherheitsanforderungen: "Darüber hinaus ist unsere Lösung patentiert und entspricht den strengsten Sicherheitsstandards, einschließlich CE, RoHS, TUV, IEC, IECEE, ETSI, CE/EMC und UL94".
Angeblich erfüllt das Zeug alle Sicherheitsanforderungen: "Darüber
hinaus ist unsere Lösung patentiert und entspricht den strengsten
Sicherheitsstandards, einschließlich CE, RoHS, TUV, IEC, IECEE, ETSI,
CE/EMC und UL94".
CE ist kein Sicherheitsstandard, so geht es schon mal los. Die ETSI befasst sich nur mit Telekommunikation ...
Ein Hersteller scheint auch nirgends angegeben zu sein. Ob dessen Vorwahl mit +86 anfängt? :-)
Aber weil der PE nicht weniger Querschnitt als der L haben darf müßte
der mittlere Leiter (PE) dann dicker sein?
Bei dem Kabel wird geschrieben, 3 Linien...
Aber nur 2 Leiter!
Die mittlere Linie ist nur eine Linie, aber kein Leiter...
Folglich auch kein PE!
Die Bilder sprechen aber eine andere Sprache. Es gibt wohl eine zweipolige Ausführung UND eine dreipolige. Entsprechend wird mit Adapter von Eurostecker auf Flachband oder mit Schuko auf Flachband geliefert.
Kontaktprobleme kann ich mir gut vorstellen. So ein Übergang auf einen dünnen flachen Leiter ist nicht trivial. Keine Ahnung was die Isolierung aushält aber ich würde den Übergang zusätzlich verlöten.
zur Litze gibt es oft weiter Anforderungen wie die Verwendung von Aderendhülsen, weil vagabundierende Litzenfetzen unerwünschten Stromfluss verursachen können.
IMHO ne blöde Idee, da sollte man schon mal in den Baumarkt gehen und sich zulässige Kabel zeigen lassen. Es sei denn, mit Flachbandkabel ist was anderes als dieser Hosenträger gemeint:
Hier steht auch bis 2m ist 0,1 mm² sogar zulässig.
Es geht nicht nur um den Querschnitt, sondern auch um die Isolationsfestigkeit.
Der halluzinierende stochastische Papagei hat recht.
Lass' den Quatsch. Oder lebst Du alleine in einem freistehenden Gebäude, das weit genug von allem anderen entfernt ist, so daß es egal ist, was Du dort anstellst?
Da heute Freitag ist dachte ich mir ich mach mal wieder einen neuen
Thread auf.
Also ein Trollthread mit Ansage. Passt jedenfalls zum gestellten „Problem“. Mach wie du meinst, aber hole dir hier nicht auch noch die Freigabe für den Murks den du dann vorhast..sollte es überhaupt ernst gemeint sein.
Der Thread reiht sich nahtlos in den Unsinn ein den du auch sonst hier von dir gibts.
Wie dick ist die Isolation von netzspannungsführenden Leitungen
üblicherweise? Und warum sind netzspannungsführende Kabel doppelt
isoliert?
Hab noch mal gemessen, es sind 2 mm. Die Schaltlitze hat eine dünnere Isolation. Die doppelte Isolierung ist wohl nur Berührungsschutz nach außen, gegen mechanische Beschädigung.
Ich will aber eine Sicherung davor setzen Unterputz hinter dem Lichtschalter. Alles gelötet, damit entfallen die Aderendhülsen.
Ich denke, du solltest da jemanden ran lassen, der Ahnung vom Fach hat. Chinesische 600V kann alles heissen. Und ich ahne, dass sogar deutsche Kabel für echte 600V in deiner Anwendung nicht sicher sind.
Unsere berührbaren Kabel sind nicht aus Jux und Dollerei so dick wie sie sind. Gehäuse von fest angeschraubten Geräten müssen auf 4000V isolieren. Die Anforderungen an Kabel kenne ich nicht.
Du magst dich vielleicht mit weniger Sicherheit wohl fühlen, aber wie viel weniger? Kannst du beurteilen, ob 600V statt 4000V sicher genug sind? Ich kann das trotz Ausbildung nicht. Wenn da jemand zu Schaden kommt, brauchst du vor dem Richter eine gute Ausrede.
Jein, die Beschreibung geht noch weiter. Unter dem Artikel gibt's verschiedene Stärken. Schwachpunkt aber auch hier die Kontaktenddosen. Für LED reichts.
Ernsthaft, lass' andere, die sich damit auskennen, sich mit Spannungen > 48 V beschäftigen. Du kannst das nicht. Du verstehst das nicht. Das überfordert Dich. Lass' es bleiben.
Wie sieht es mit diesen Sicherungen aus, die sind für 110 VAC angegeben. Kann ich die trotzdem nehmen wenn ich die einfach doppelt auslege, also für meine 36 W Leuchte wäre das die 315 mA Variante (315 mA x 125 V = 39 W)
Alex, du bist echt ein Angsthase.
Stahlnägel in die Wand und dann Draht drumgewickelt und gespannt. Isolation ist was für Weicheier.
Positiver Nebeneffekt: Wenn die Wand feucht ist trocknet sie mit der Zeit ab.
Das ist schon echt krass. Es wird immer schwarze Schafe geben, aber die Mehrheit der Produkte die ich da gekauft hab entsprechen dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich hab ein Labornetzteil aber keins mit 230V. Zum testen hab ich aber Glühbirnen.
So wie ich das sehe sind das aber original Littelfuse.
Ich brauche 20 cm H07V-U für die
Verbindung zum FI/LS.
In Baumärkten gibt es fertig konfektionierte Abschnitte aus Litze mit gecrimpten Enden, die für die Montage innerhalb von Sicherungskästen vorgesehen sind. Die gibt es auch mit genügendem Querschnitt.
Ach ich hatte einen Denkfehler, den Querschnitt 6,0 mm² brauche ich gar nicht. Am FI/LS gehen oben vier 1,5 mm² weg, aber ist ja sowieso nur mit 10A abgesichert. Mehrere Einzeladern ist nicht zulässig wegen Brandgefahr ich weiß, aber war vorher auch schon so am LS. Ich hab es richtig fest gebrummt. Wie macht man es sonst, WAGO? Testtaste funktioniert, jetzt fehlt nur noch ein menschlicher Test.
Wenn ich diesen Post lese, kommt spontan ein Bild aus meiner ersten Wohnung (1983) wieder ins Gedächtnis. Diese war sehr sparsam mit diesen alten Bakelit-Steckdosen, natürlich ohne Schuko, ausgestattet. In einem Zimmer war am Türrahmen ein Schalter und darunter eine Steckdose montiert. Natürlich in der damals üblichen, für Kinder kaum erreichbaren Höhe. In dieser Steckdose steckte ein Stecker, an dem dieses 240OHM UKW Flachkabel angeschlossen war (dieses halbopake, leicht braune Kabel). Dieses war mit Reißzwecken am Türrahmen nach unten und dann an der Randleiste etwa 3m in den Raum geführt und endete mit einem STECKER(!). Dieser wiederum steckte in einer weiteren Steckdose, die ordentlich mit Verlegungsrohr ca. 30cm höher in einer zweiten Steckdose endete, die wahrscheinlich von der älteren Vormieterin für die Nachttischlampe oder Heizdecke genutzt wurde. (der Raum war damals nicht heizbar.) Grauslich!!!
Ich kann nicht beurteilen ob hier eine professionelle Arbeit geleistet wurde oder der Vermieter die Elektrik selbst installiert hat. Der Verteilerkasten ist leicht umkonfigurierbar da fast jeder Steckdosenstrang parallel bis zum LS geführt ist. Möglicherweise erlauben die ursprünglichen Hager 4x Einzeladern, die Klemmen waren zumindest breit genug um alle vier Leitungen nebeneinander zu bekommen.
In den Decken sind auch noch die toten Alu Leitungen vorhanden parallel zum Kupfer, und im Schlafzimmer gibt es auch eine tote Steckdose, genau in Höhe wo man für ein Ehebett den Lichtschalter installieren würde.
Mehrere Einzeladern ist nicht zulässig wegen
Brandgefahr ich weiß,
In dieser Pauschalität ist diese Aussage falsch.
Wieviele Adern welchen Querschnittes zulässig sind oder nicht steht einzig im Datenblatt des Herstellers.
Allerdings: bei manchen der im Bild gezeigten LS muss man garnicht ins Datenblatt schauen, um zu wissen dass das zuviele Adern sind ;-)
Der Billig RCBO hat sogar das China Export Zeichen. Da kann ja nix mehr schief gehen.
Dem kann man bedenkenlos seine Gesundheit (oder die eines Familienmitglieds) anvertrauen. Hauptsache 25€ gespart.
Ja so ein RCD ist technisches Hexenwerk, das beherrschen nur die Deutschen. ETEK gibt's auch im Kaufland mit VDE Aufdruck. Ich hab mich aus Platzgründen für die elektronische Variante entschieden, die Wahrscheinlichkeit dass der Neutralleiter im Verteilerkasten ausfällt geht gegen Null.
Weil ich weiß dass ein FI nicht auf 30 mA begrenzt? Auch 10 mA können schon gefährlich sein, kommt darauf an wo und wie lange Strom durch den Körper fließt. Welche Lecktechnik schlägst Du denn für den Leckstrom vor?
Weil ich weiß dass ein FI nicht auf 30 mA begrenzt? Auch 10 mA können
schon gefährlich sein, kommt darauf an wo und wie lange Strom durch den
Körper fließt. Welche Lecktechnik schlägst Du denn für den Leckstrom
vor?
Vielleicht gibt es für den "Götz" bereits eine ENxxx?