Bezeichnung Stecker Thermoelemente

OP #8041156
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Moin,

ich brauche die Stecker für Thermoelemente vom Typ K. Die Stecker haben eine Anordnung der Kontakte derart, daß sie nur in einer Position eingesteckt werden können.

Wie nennt man diese Stecker? (Klingt doof, aber die haben doch bestimmt irgendeine ISO-Norm-Bezeichnung oder so)

Kennt jemand eine Bezugsquelle, idealerweise in DE/EU?

Herzlichen Dank im voraus

S.

#8041174
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in der Suchmaschine deiner Wahl

Thermoelement Typ K Stecker Farbcode

eingeben und beachten daß es verschiedene Länderfarben und somit unterschiedliche Auslegung der Thermospannungen gibt.

Der Stecker alleine nutzt dir nichts wenn du nicht weißt was an der Gegenseite verbaut ist also von wem aus welchem Land für welche Typen.

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OP #8041201
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Mir ist die Funktionsweise der TE schon klar.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann bezeichnen die Buchstaben K, J, S usw. die Thermospannungen/Materialpaarungen?

Es sollen (bisher jedenfalls) ausschließlich solche vom Typ K verwendet werden. Es soll auch nur im Bereich von 4°C bis 30°C gemessen werden.

Die Farbe des Steckers ist doch egal, solange sie ausdrücklich für den Typ K geeignet sind, oder? Damit müßte doch die Materialpaarung festgelegt sein?

Die verschiedenen Farben dienen also nur dafür, daß die Anwender nicht die "falschen" Typen anschliessen.

Der vorhandene Datenlogger hat ein graublaues Gehäuse und kann auf alle Typen umgeschaltet werden.

#8041240
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Svensson schrieb:

Die Farbe des Steckers ist doch egal, solange sie ausdrücklich für den Typ K geeignet sind, oder? Damit müßte doch die Materialpaarung festgelegt sein?

Richtig Ich kenne die Typ K, wie bei Testo gezeigt, in gelb und grün. Je ein Pol ist etwas breiter ausgeführt damit ein verpolen ausgeschlossen ist. In grün habe ich sogar noch ein paar unnbenutzte Kupplungen da. Ebenso sind einige Meter Ausgleichsleitung in form verdrillter Zwillingsdrähte, weis/grün, vorhanden.

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OP #8041325
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Wie kann man denn eigentlich die Sensorkabel verlängern. Es gibt zwar diese speziellen Kabel, aber löten lassen die sich nicht.

Bei Schraubklemmen oder Crimpverbindern baut man dann ja gleich noch zwei Thermoelemente ein, da die ja aus anderem Material sind.

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#8041341
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Svensson schrieb:

Es sollen (bisher jedenfalls) ausschließlich solche vom Typ K verwendet werden. Es soll auch nur im Bereich von 4°C bis 30°C gemessen werden.

Dieser Meßbereich ist für ALLE Thermoelemente ausgesprochen schlecht! Man mißt an und in der Grasnarbe und mit großem Fehler! Ausnahme: die Meßstelle ist nur 0,1 mm groß, so dünne Thermodrähte gibt es.

Empfehlung: NTC-Widerstand, es gibt Pillen mit < 1mm. Die reine Widerstandsmessung erfordert keine Differenzmessung und die Temperatur ist auch kalibrierbar. Ein SMD-Transistor als Diode geschaltet funktioniert in diesem Bereich auch tadellos, wenn man mehr Platz hat.

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OP #8041366
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Ich weiß, aber die Kollegen haben sich das nun einmal in den Kopf gesetzt. Und teilweise haben sie auch schon die Datenlogger beschafft.

Zudem wird in Salzwasser gemessen, da haben wir relativ schlechte Erfahrungen gesammelt mit aktiven Sensoren.

Es handelt sich auch um eine Überwachung, d.h. es kommt auf 2 Grad mehr oder weniger nicht an, sondern daß man den Trend sehen kann; idealerweise eine Gerade. Die eigentliche Temperaturregelung wird an anderer Stelle vorgenommen, es soll nur auf Störungen kontrolliert werden.

(Firma: HZB) #8041435
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Svensson schrieb:

Wie kann man denn eigentlich die Sensorkabel verlängern. Es gibt zwar diese speziellen Kabel, aber löten lassen die sich nicht.

Bei Schraubklemmen oder Crimpverbindern baut man dann ja gleich noch zwei Thermoelemente ein, da die ja aus anderem Material sind.

Doch die lassen sich löten!

Ich habe mal bei Fluke Datapaq gearbeitet und da wurden die in der Serienproduktion standardmäßig unter einer Absaughaube kurz in Phosporsäure eingetaucht und dann gleich verzinnt, auch unter der Abzugshaube. Dann die fertigen Kabeln rüber zur Produktion gebracht und dort mit normalen Zinn weiter verarbeitet.

;-)

Hat doch jeder dritte Bastler zu Hause oder?

Scherz beiseite, so gehen die aber zu löten. Die Aussage, die gehen nicht zu löten, ist somit falsch.

Man verlängert sie mit Verlängerungsthermoementenkabeln. Das sind Thermodrähte mit passenden (Thermoelement-) Stecker und Buchsen dran. Darin kann man sie anschrauben und muss nicht löten.

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