hier sind ziemlich viele Boostcaps übrig geworden.
[[Bild:D-Cell_310_A.jpg]]
[[Bild:D-Cell_310_B.jpg]]
Die sind alle schon etwas älter. In der Seriennummer kann man das Fertigungsdatum sehen.
Seriennummer C31PF12224L23113 der mittlere Teil 12224 ist das Fertigungsdatum
Jahr 2012, Tag 224
An dem einem Exemplar im Foto habe ich die Lötbarkeit geteset, das geht noch völlig problemlos.
Ich habe auch die Kapazität gemessen. Ladestrom 4A eingestellt und das braucht 3min:40s = 220s um bis auf 2,5V zu laden Damit liegt die Kapazität bei diesem Exemplar bei ca. 350F.
[[Bild:Messung.jpg]]
Das ist im Rahmen des einfachen Aufbaus ziemlich plausibel.
Der aktuelle Preis von solchen Zellen liegt irgendwo zwischen 18€ und 35€, das sind sicherlich Preise wegen Nichtverfügbarkeit.
Ähnliche, aber verfügbare Zellen, liegen bei ca. 8-12€ ja nach Hersteller und Menge.
Versand am liebsten mit DHL, beim Gewicht von 5kg je Paket sind das 7,70€ oder auch per Hermes das könnte noch ein S für 5,80€ sein. Bei mehreren muss ich das erst verpacken und wiegen.
Wer Interesse hat trägt bitte in der Tabelle in der letzten Spalte seinen Namen oder "Reserviert123" oder was auch immer ein und schreibt mir eine Nachricht. Dann können andere sofort sehen was noch zu haben ist. Der Preis ist für einen ganzen Karton.
Bei Fragen immer her damit.
Benjamin
p.s.
Ich versuche die Anfragen alle zu beantworten. Ab Anfang August bin ich für zwei Wochen nicht da. Ich hoffe bis dahin ist das größtenteils erledigt.
Ich habe mich mal für Kiste 4 eingetragen, muss aber nochmal Rücksprache halten ob die Dinger für Kumpel sein Punktschweißgerät-Vorhaben ausreichend sind. Daher mal für 2..3 Tage bitte unter Vorbehalt merken.
Fürs Punktschweißen habe ich mir das auch schon überlegt .....
Mit 2,7 V? Womit willst du das schalten, damit ausreichend Energie an der Schweißstelle ankommt? Oder mehrere in Reihe? Dann brauchst du aber wohl ein Balancing.
Mehrere in Reihe, Schweißspannung so 4..10V, wobei 10V schon richtig Bumms bringen dürften. Kumpel hatte ganz gute Ergebnisse mit einem China-Sch(w)eißgerät, das mit zwei in Reihe geschalteten Lipo-Pouchzellen funktioniert. Leider haben die das erwartungsgemäß über die Zeit nicht besonders toll gefunden und eine davon ist bereits zum Kugelfisch mutiert. Also das Schweißgerät ansich funktioniert, nur die Stromquelle ist Mist.
Wenn man ausreichend viele in Reihe schaltet, so daß die maximale Spannung der Kondensatoren nie erreicht wird, dann braucht man evtl. kein großartiges Balancing, dann reichen vielleicht einfach 100 Ohm Symmetrierwiderstände oder so.
Wenn das nicht reicht, braucht man zu den 100 Ohm Widerständen noch jeweils einen TL431 und einen 2,5V P-Kanal-FET.
In dem China- Schweißgerät sind ein paar richtig dicke SMD-MOSFETs parallel drin, so daß man den Strom für eine definierte Zeitspanne fließen lassen kann.
@Benjamin K. (bentschie)
Ich muss mich für Kiste 4 leider löschen lassen, er möchte die Kondensatoren nicht, mit der Begründung "es wäre ihm zu groß auf dem Basteltisch".
Bitte entschuldige den Aufwand.
Ich komme erst vielleicht heute Abend oder morgen dazu zu antworten.
Bin noch unterwegs, hab es aber auf den Schirm.
Ich will auch noch allen PN antworten.
darfst du den ursprünglichen Verwendungszweck verraten?
Na, ja zumindest in etwa. Letztlich alles wo oft Energie zwischengespeichert werden muss.
Ich glaube die hier waren in einer speziellen USV, da die Lebensdauer recht groß ist (>10 Jahre) und das weitgehend Wartungsfrei. Halt an Orten, wo eine einzige Anfahrt aufwendig ist.
ich hab hier noch ein paar Einträge in der Liste, die mir keine PN gschickt haben.
Zumindest hab ich da keine bekommen.
Und irgendjemand meinte lauter yxc eintragen zu müssen....
Ich Versuche das bis Mittwoch zu versenden, bzw. andersrum.
Wer sich erst nach Mittwoch hier einträgt muss leider damit rechnen die zwei Wochen Urlaub abzuwarten. Ich hoffe das klappt alles so weit.
...Wer Interesse hat trägt bitte in der Tabelle in der letzten Spalte
seinen Namen oder "Reserviert123" oder was auch immer ein und schreibt
mir eine Nachricht.... ;-)
ich habe jetzt alle Pakete gepackt und teilweise schon auf die Reise geschickt. Die letzten stehen schon hier im Flur bereit.
Ich habe gerade allen eine Sendungsnummer geschickt. Wer die Nachricht nicht bekommen hat, sollte sich bitte nochmal bei mir melden, dann hab vermutlich ich was übersehen.
Es stehen auch noch ein/zwei Namen in der Liste, die sich nicht bei mir gemeldet haben.
Ähh, ich hab keine Kontaktdaten, so bekommt ihr nix.
Was mir noch einfällt. Eine Symmetrierung ist wichtig und sinnvoll. Das kann man fast beliebig kompliziert machen, vom einfachen Widerstand über Komparator mit etwas Leistung bis µC mit Zyklenzähler und Umladen von einer Zelle in die nächste.
Wenn es nicht auf Minimierung der Zellenanzahl ankommt empfehle ich folgendes:
Ausnutzen nur bis ca. 2,4 .. 2,5V je Zelle. Und dann einfaches passives Symmetrieren mit Widerständen. Für eine USV (wenige Lad/Entladezyklen) hier um die 270 Ohm.
Das ist einfach, robust und über sehr lange Zeiten zuverlässig.
Für die Punktschweißer (und ähnlichen Anwendern, die mit variabler Betriebsspannung arbeiten wollen (also dynamisch <= 2.5V/2,7V je Cap)) unter euch:
Die klassischen '431 Top/OV-Balancer eignen sich nicht (oder nur bedingt), wenn ihr die Caps in Reihe schaltet !
Ihr braucht was, was die Spannung auch bei niedriger String-Spannung ausgleicht. Sonst ist ein oder mehrere Caps voll (eben bis zur eingestellten OV-'431 Spannung) und andere in der Reihe ggf. nicht - speziell wenn diese unterschiedlich alt/gealtert sind. Auch macht eine potente Schottky parallel zum Cap Sinn, um Verpolung beim Entladen entgegen zu wirken.
Im einfachsten Fall reicht da eine Widerstandskette welche die Leakage ausgleicht. Dann reden wir von einzelnen µ-mA Balancestrom.
Ein Op, jeweils immer über zwei Caps gespannt, mit Mittelanzapflung (ähnlich wie eine virtuelle Masse) funktioniert auch ganz gut. Dieser kann ggf. mehr Strom ausgleichen - zum Preis von höherer Selbstentladung und Materialaufwand.
Letzteres habe ich schon erfolgreich bei einem 5S5P Cap-Bank (aus 25x 50F Caps) in einem Forschungsprojekt (Machbarkeitsstudie mit Raumfahrthintergrund) umgesetzt. Ich hatte aber auch Ströme im Testfall von bis zu 100A mit schneller Lade- und Endladewechsel. Die LV-OPs, die ich damals gefunden habe und <= 2 Volt Versorgung verkraftet haben, konnten alle keinen sehr hohen Ausgangsstrom liefern. Darum habe ich dem OP noch externe Boost-Transistoren gespendet. ;)