19" Rack-Server als NAS

OP Persönliche Seite #7969152
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Hallo zusammen,

nachdem mein (schon älteres) QNAP nun zum zweiten Mal defekt ist und nur komische Geräusche von sich gibt, habe ich die Nase voll und suche einen Ersatz. Weil ein kleiner 19"-Schrank vorhanden ist, würde ich das Gerät gerne dort einbauen. Einsetzen wollte ich TrueNAS.

Anforderungen

  • Datengrab für Bilder und Videos
  • Eine virtuelle Linux-Maschine für die Hausautomatisierung
  • Docker für die Unifi-Verwaltung
  • optional: Datenbankserver (MariaDB oder PostgreSQL)
  • Preislich nicht teurer als ein neues x86-NAS (d.h. < 500 EUR ohne Platten)

Das übersetzt sich für mich zu:

  • x86-System (sonst läuft Unifi nicht)
  • Sparsamer Stromverbrauch
  • Rechenleistung überschaubar (kein Numbercrunching)
  • 16 GB RAM
  • M.2-SSD mit 500 GB fürs System
  • 2 Festplatten à 4 TB

Ohne viel Ahnung von PC-Bau hätte ich mal Folgendes zusammengebaut:

Gesamt 480 EUR.

Ideen? Kommentare? Konstruktive Kritik?

Grüße und schönes Wochenende, Max

#7969199
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Max G. schrieb:

  • RAM 2x Corsair 8 GB DDR4-3200

Statt eines 3rd-Party-Assemblierers kann man auch RAMs eines Speicherherstellers verwenden:

https://preisvergleich.heise.de/crucial-dimm-8gb-ct8g4dfra32a-a2326637.html?hloc=de

(Crucial ist Tochter von Micron, und die stellen Speicher her)

Pete K. schrieb:

Ansonsten schau mal nach einem Wyse 5070

Wie baust Du in den zwei 3.5"-Festplatten ein?

#7969223
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Was Du rausgesucht hast ist Desktop-Hardware, genutzt aber für den Servereinsatz.

Zumindest was das RAM angeht würde ich auf ECC setzen, die Ryzens können das auch wenn es nicht offiziell freigegeben ist.

Wie bei Desktops üblich ist bekommst Du nicht so lange BIOS-Updates. Da die modernen BIOSse ziemlich komplex sind, wird da regelmäßig was an Sicherheitslücken drin gefunden. In den Serverlinien wird das auch noch lange gefixt, in den Desktop-linien nicht. Der Ryzen 3200G ist jetzt schon altes Eisen, da wird es nicht mehr lange was für geben.

Wenn Du also für z.B. 3 Jahre planst und das Ding dann turnusmäßig austauschst, ok. Wenn es länger eingesetzt werden soll dann würde ich auf explizit als Serverhardware gedachte Mainboards setzen.

Schau mal z.B. bei Asrock Rack oder Supermicro nach Epyc-basierten Systemen. Muss nicht die neueste Serie sein, da gibt es für die älteren oft gute Angebote.

#7969278
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Hi,

ich stand auch vor der Entscheidung vor ner Weile, habe mich für einen "UGREEN NASync DXP2800" entschieden. Gesammtkosten ca 300€

warum:

  • N100 CPU
  • 32GB RAM möglich
  • Debian installierbar
  • 2,5Gbit NIC
  • geringer Stromverbrauch

Ich habe debian als host system. Das Hostsystem macht iSCSI, NFS und S3 Storage zusätzlich noch genug RAM und CPU resourcen für einige (zur zeit 3) KVM Virtuelle Maschinen

Optional: Als Management Interface habe ich an eines der USB3 Ports ein 1GBit NIC angeklemmt.

Es fasst 2x3,5" HDDs und zusätzlich noch 2x NVMe riegel

#7969373
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Rene K. schrieb:

Ein Produkt mit schnellem Update-Intervall zeugt immer sehr stark von verbugten Versionen...

Daraus könnte man schliessen, dass ein Produkt mit seltenen bis nicht erfolgenden Updates für hohe Qualität steht. Also weg mit all den HP-, Lenovo- und Dell-Servern und ihren häufigen Updates. Ali-Express rules! Ist eh billiger. :)

Etwas ernster: Eine stete Quelle für Fehler dieser Ebene sind nicht die BIOS/UEFI-Autoren, sondern die Prozessor-Hersteller mit hoffnungslos verbuggten CPUs, und folglich Microcode-Updates, sowie eingebaute Management-Betriebssysteme wie Intels ME, AMDs AGESA, ...

Ob man das privat benötigt, mag sich jeder selbst aussuchen. Im Business sieht das etwas eindeutiger aus.

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