Hallo,
ich hsbe einen neuen Rechner aufgesetzt mit Debian 12.
Es funktioniert alles, hab bei der Installation alle Optionen auf default belassen und installiert.
Er bootet erfolgreich, aber ich sehe jedes mal beim Einschalten, nach der Meldung "welcome to grub" 2 Errors:
error: no such device: /.disk/info.
error: no such device: ./disk/mini-info
die Errors scheinen keine Auswirkung zu haben, sind aber hässlich. Wie kann ich die weg bekommen? ansonsten funktioniert ja alles.
aber ich verstehe die nicht, und sehe auch nicht ein, warum da mit den Standardsettings dieser Error kommt. Hsbe die netinstall ISO benutzt und damit vom USB Stick auf die nvme0 installiert.
Ich frage, weil ich's ebenfalls benutze und so etwas noch nicht gesehen
habe.
"How do I disable or enable the boot splash screen ..."
Wenn Du beim Booten die Anzeige vom gesamten Text beim Booten deaktiviert gelassen haben solltest, siehst Du es nicht, auch wenn es vorhanden sein sollte. Oder Du suchst im Logfile "dmesg | grep disk | grep info"
Wenn Du beim Booten die Anzeige vom gesamten Text beim Booten
deaktiviert gelassen haben solltest
Guter Punkt, aber nein. Ist alles sichtbar.
Ich bin da ästhetisch einfach gestrickt.
Außerdem sieht man so schöner, falls mal etwas ›Meckerei‹ erscheinen sollte. ;)
/dev/nvme0n1p1 on /boot/efi type vfat (rw,relatime,fmask=0077,dmask=0077,codepage=437,iocharset=iso8859-1,shortname=mixed,errors=remount-ro)
Vielleicht hast Du so installiert, dass die EFI Partition vom USB-Stick
verwendet wird?
mount | grep boot
das sollte eigentlich gar nicht möglich sein, denn der USB Stick ist gar nicht mehr angeschlossen, dann kann er auch nicht gemounted werden.
Ich muss leider sagen, dass ich von Grub und EFI überhaupt keine Ahnung habe. Grade EFI habe ich bisher nur mit der Kneifzange angefasst. Darum kann ich auch die Korrektheit (oder nicht) der obigen Outputs überhaupt nicht beurteilen :-(
Nach der Lösung, die Du gefunden hast, wird nur dann nach /.disk/info und /.disk/mini-info gesucht, wenn $prefix entweder nicht gesetzt ist oder aber nicht existiert. Es müsste aber als /EFI/debian gesetzt sein (relativ zum Mountpoint /boot/efi), und /boot/efi/EFI/debian existiert bei Dir ja.
Eventuell könntest Du noch den Output von blkid posten, damit man die UUIDs verifizieren kann, die oben ausgeworfen wurden.
Hast Du mal grub neu installiert? grub-install /dev/...
Vorher vielleicht noch
apt-get update
apt-get --reinstall install grub-efi-amd64
Vielen Dank für deine Hilfe! ich kann, wie gesagt, mit dem EFI Zeug bisher nicht viel anfangen, da ich nie gross damit in Berührung gekommen bin. Bis anhin hat es immer funktioniert......
Hier mein blkid, es ist ein wenig länglich, weil ich ziemlich viele Disks in meinem System habe:
Hast Du mal grub neu installiert? grub-install dev...
Vorher vielleicht noch
apt-get update
apt-get --reinstall install grub-efi-amd64
das habe ich mich noch nicht getraut: ich habe den Rechner jetzt so hübsch eingerichtet, dass ich nur wenig Lust hätte, alles neu aufzusetzen, wenn das reinstallieren des Grub irgend was zerschiesst. Oder ist das mehr oder weniger gefahrlos?
Mein grub (Ubuntu) "wirft" auch jede Menge Fehlermeldungen, ich ignoriere das, nachdem meine Suche nach Lösungen hauptsächlich den Tipp ergaben, die unwichtigen Fehlermeldungen nicht mehr ausgeben zu lassen. Dazu gibt es irgendeinen Parameter in der config.
Früher hat es das nicht getan, ich vermute, dass sich im grub etwas geändert hat, was seine Redseligkeit erhöht hat.
Ist mir immer noch lieber, als länger auf einen Plymouth-Startbildschirm im eleganten Ubuntu-dunkelrot zu schauen, ohne zu wissen, ob er noch am Booten ist.
Bei Systemen ohne komplexe Bootvorgänge nehme ich mittlerweile systemd-boot (ehemals gummi-boot).
Das ist sehr minimalistisch und simpel einzurichten, man bemerkt den Bootloader garnicht.
Mein grub (Ubuntu) "wirft" auch jede Menge Fehlermeldungen, ich
ignoriere das,
Ja, das kann man machen. Mitunter hat so eine Fehlermeldung aber einen Hintergrund. Es ist dann blöd, wenn man einen Fehler mit schleppt und Wochen oder Monate später nach einem Routine-Update, bei dem grub upgedated wird, plötzlich nicht mehr ins System kommt.
Wenn man neu installiert hat, ist das leichter zu verschmerzen, als wenn man schon mit der Installation gearbeitet und Daten und Einstellungen drauf hat.
Beim TO ist grub ja offenbar "auf Abwegen" und versucht, Dateien zu finden, die es nur auf dem Installationsmedium gibt und die es im normalen System nicht braucht. Als sei $prefix nicht gesetzt...
Ich muss leider sagen, dass ich von Grub und EFI überhaupt keine Ahnung
habe. Grade EFI habe ich bisher nur mit der Kneifzange angefasst.
Verwechselst du das vielleicht? Ich traue grub nur so weit wie ich den werfen kann ;) Es gibt auch noch syslinux, nur der Vollständigkeit halber. Brauchst du überhaupt einen Bootloader?
Ein gutes EFI-“BIOS” kann kernel und initrd auch selbständig und direkt laden. Der Mechanismus ist extrem simpel, geradezu primitiv. Entsprechend wenig Fehlermöglichkeiten gibt es. Und schneller geht’s natürlich auch.
Bonus: es funktioniert auch nach Updates. Deswegen würde ich das jetzt einrichten, solange grub noch halbwegs funktioniert. Dann kannst du im BIOS-Bootmenü zwischen grub und EFI-Boot wählen.
apt-get --reinstall install grub-efi-amd64 # Installiert die letzte
verfügbare Version von grub noch einmal - da darf nichts schief laufen.
grub-install # ohne weitere Argumente installiert es grub einfach neu
auf der EFI Partition - auch da darf nichts schief gehen.
update-grub # erstellt eine neue Konfigurationsdatei (grub.cfg)
Diese Zeilen habe ich mal ausprobiert. Keine Ahnung, was jetzt wirklich genau das Problem war, aber die Errormeldung ist in der Tat jetzt verschwunden!
Die Meldungen einfach auszublenden, wäre keine Option gewesen. Aus irgend einem Grund sind die Meldungen ja da.
Jedenfalls, ohne dass ich jetzt irgend etwas am System geändert hätte, ist Grub jetzt glücklich. Danke!