Ich habe das mal versucht mit dem Verbrennungsbass. Vorweg: mein Ziel
habe ich nicht erreicht.
Ich habe das als Umbau von einem von diesen Flammenwerfern mit
Gaskartusche gestaltet, die man im Baumarkt kriegt, um Unkraut zwischen
Pflastersteinen wegzubrennen. Das Ding machte immer so ein sattes,
kräftiges WUFF beim Zünden.
Das Ventil saß aber zu weit vom Gasaustritt, da war an höhere Frequenzen
nicht zu denken. Ich habe dann vorne ein Magnetventil eingesetzt. Das
war schnell genug und konnte auch die Hitze aushalten, wird da nämlich
schon verflixt heiß. Muss es aber auch, damit die Flamme immer wieder
angeht. Denn man hat keine ständige Verbrennung, sondern praktisch eine
Folge von Miniexplosionen.
Das Magnetventil konnte nämlich nur öffnen oder schließen, also musste
ich eine Delta-Signa-Modulation vorschalten, die das Audiosignal
quantisiert. Die Grenze für die Explosionsfolge war aber bei gut 2 kHz,
sonst zündete praktisch die alte Explosion schon die neue und es blieb
nur noch ein knatterndes Wummern übrig.
Das Ende vom Lied werden manche schon ahnen: je tiefer das
Eingangsignal, desto sauberer der Ton. Richtig knackige Tiefbässe mit
einem wuchtigen Schalldruck bekam ich hin. Aber leider nicht nur die.
Meine Delta-Sigma-Frequenz lag ja voll im hörbaren Bereich und wie soll
man das tiefpassfiltern?
Ich habe es noch mit einem Gehäuse probiert, aber da gab es dann
Belüstigungprobleme und allen Mist, auch wurde dabei mein Basssignal
selbst zu stark gedämpft. Habe dann doch lieber wieder Unkraut
vernichtet. Und außerdem war das natürlich alles nur ein Fake. Sorry.