Steffen schrieb:
> 12W Heizleistung? Aiaiai :-)
hm, weiß nicht, ob die 24V anodenspannung ausreichen, aber man könnte
zwei EL34-Röhren o.ä. nehmen und die heizfäden in serie schalten (2x
6,3V), die restlichen anschlüsse aber paralellschalten.
man könnte das natürlich auch mit 2x2 röhrenpaketen machen, je mehr, um
so höher die ausgangsleistung (alles für eintakt-A; gegentakt-B geht
natürlich auch, dann hat man doppelte leistung).
in jedem fall brauchst du aber einen ausgangsübertrager, habe mal
irgendwo gesehen, dass jemand stattdessen einen netztrafo genommen hat
(in dem fall Eintakt-A von 230V auf 2x 6V, glaube ich, und die beiden
6V- Anschlüsse waren parallel geschaltet, weiß aber nicht mehr, für
welche Röhre (EL84?)). bei NT als AÜ gehen aber wohl ziemlich die höhen
verloren, wenn man nicht stark gegenkoppelt...
ansonsten:
>Hallo,
>
>hat jemand zufällig nen Schaltplan für einen Batteriebetriebenen (bis
>24V) Röhrenamp -so 0,5W oder so?
ich selber betreiben einen zoom-bodentreter-effekt für e-klampfe mit
einem kleinen, zusätzlich eingebauten verstärker-IC (TDA7231, soft
clipper) mit ca. 500mW an einem 50W-instrumentallautsprecher, was bei
voll aufgedrehten 0,5W weit über zimmerlautstärke liegt. schätze, der
Lautsprecher hat einen Schalldruck so zwischen 112 und 116dB.
es kommt also vor allem auch auf den verwendeten lautsprecher und seinen
wirkungsgrad an!
gut für gitarrenübungsverstärker sind z.b. auch tieftöner aus älteren
flohmarkt-lautsprecherboxen oder "ghettoblastern", die haben nämlich
i.d.r. auch einen sehr guten wirkungsgrad.