Wie kann man nur funktionsfähige Leuchtmittel wegwerfen? Beispiel Hamburg s. Text.

OP #7293693
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Zur Beleuchtung der "Alstertanne" werden 1000 LED-Filament Lampen 
eingesetzt und jedes Jahr -nach gerade einem Monat im Betrieb- 
entsorgt!!

In den Kommentaren gab es einen, der darauf aufmerksam machte, aber auch 
keine Antwort bekommen hat.

https://www.youtube.com/watch?v=BOenJxOxGlI ab minute 19:00

Also ich nehm gern ein Paket der "Altlampen" und sortiere defekte auch 
aus.
1000 Stück oder von mir aus 100 Stück, immer her zu mir!

Was für eine Verschwendung, das tut echt weh :/
OP #7294220
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Trotzdem traurig. Wahrscheinlich sind von den 1000 Lampen locker noch 
950 völlig ok und werden einfach entsorgt!

Das muss doch nicht sein. Also ich nehm die Birnen gerne, leider zu weit 
weg von HH um persönlich vorbeizuschauen.

Oder verschenkt die halt aufm Wochenmarkt an Bedürftige, was auch immer. 
Mir ist schon klar, dass sich die Mitarbeiter selber welche mitnehmen, 
aber bei 1000 Stück sollte noch immer was übrig bleiben. Sowas einfach 
wegwerfen ist einfach nur krank!
OP #7294362
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El Patron B. schrieb:
> Wir in HH können es uns halt leisten... Warum nicht zeigen, wenn's einem
> gut geht?

Darum gehts ja nicht. Hier in BaWü gehts uns nochmal deutlich "guter" 
als euch in HH, aber trotzdem schmeissen wir nicht 1000 funktionsfähige 
LED Birnen weg!

Das find ich halt scheisse sowas. Kein Neid, nur schade um die Birnen, 
wenn sie denn noch funktioniern :(
#7294402
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E34 L. schrieb:

>
> Darum gehts ja nicht. Hier in BaWü gehts uns nochmal deutlich "guter"
> als euch in HH, aber trotzdem schmeissen wir nicht 1000 funktionsfähige
> LED Birnen weg!
> Das find ich halt scheisse sowas. Kein Neid, nur schade um die Birnen,
> wenn sie denn noch funktioniern :(


Das tun wir in BaWue schon deshalb nicht,
weil wir bereits 21 Millionen € für die sauduemmliche Kampagne "the 
Länd" Verballert haben.
Ist halt "the ELaend" hier.
#7294408
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Wenn die LED-Birnen wenigstens einem Sozialkaufhaus der AWO zur 
Verfügung gestellt würden. Selbst wenn sie dort verschenkt würden, 
könnten sie etwaige Stromfresser - also altes Glühobst - ersetzen.

Hamburg ist wirklich keine sehr reiche Stadt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Landkreise/Kreise_und_Kreisfreien_St%C3%A4dte_nach_Einkommen

Hamburg: Platz 68 von 400 Landkreisen/Städten.
Aber:
Berlin: Platz 318!
OP #7294420
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Rainer Z. schrieb:
> Wenn die LED-Birnen wenigstens einem Sozialkaufhaus der AWO zur
> Verfügung gestellt würden. Selbst wenn sie dort verschenkt würden,
> könnten sie etwaige Stromfresser - also altes Glühobst - ersetzen.

Genau das meinte ich. Es tut mir einfach weh zu sehen, dass man 
funktionsfähige Dinge (und gerade Glühlampen braucht ja jeder) einfach 
wegwirft.
#7294462
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E34 L. schrieb:
> Trotzdem traurig. Wahrscheinlich sind von den 1000 Lampen locker noch
> 950 völlig ok und werden einfach entsorgt!

Du gehst vom LED-Schrott aus? Die Dinger haben höchstens 500 
Betriebsstunden, da sollten noch keine 5% Ausfall vorliegen.
(Laut mopo.de wird Strom gespart und nur von 13..23 Uhr beleuchtet)

E34 L. schrieb:
> Btw. unser "Desinfektor" der alles Schrott einsammelt kommt doch aus der
> Gegend?
> Kannst Du nicht die Birnen einsammlen und ans Forum verteilen, wer
> Interesse hat? ;)

Desinfector sammelt und ist stolz darauf, Messie zu sein. Verkauft wird 
da nichts.

Christian S. schrieb:
> Tja, für die Tanne ist eben ein Budget an Geld da

Na immerhin kommt sie aus der Nähe und wurde nicht aus Norwegen oder 
sonstwo angefahren!

Rainer Z. schrieb:
> Wenn die LED-Birnen wenigstens einem Sozialkaufhaus der AWO zur
> Verfügung gestellt würden. Selbst wenn sie dort verschenkt würden,
> könnten sie etwaige Stromfresser - also altes Glühobst - ersetzen.

Damit bist Du als Politiker disqualifiziert, weil Du zu weit denkst.

Hoffen wir mal, dass die Lampen irgendwo abgegriffen werden und nicht 
wirklich im Schrott landen.
#7294580
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Klingt bescheuert, muss es aber nicht sein:

Wieviel kostet es insgesamt an zusätzlicher Arbeit, die nicht 
wegzuwerfen, sondern einzulagern, im Vergleich zur Neubeschaffung im 
Jahr darauf?

Ist es möglich, dass bei einer kostenlose Zurverfügungstellung die 
Funktion einklagbar ist, Gebrauchtgarantie besteht, auch wenn es anders 
draufsteht? Das würde mich nicht wundern.
#7294581
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Hallo,
diese "Probleme" gab es schon immer.

1987: funktionsfähige Festplatten (PC - Ausstatter) wurden mit dem 
Hammer demoliert, da steuerlich abgeschrieben und somit Schrott waren. 
Es hätte Ärger mit dem Finanzamt gegeben, wenn diese noch einen Wert 
hätten.

Wuppertal: Wuppertal hat ein Müllverbrennungskraftwerk und ist 
angewiesen auf brennbare Material d.h. die Mitnahme von z.B. Stühlen ist 
ein schweres Vergehen und wird bestraft.

Annahme: der Hausmeister sagt, die Netzteile wären in Ordung. Dann 
brennt der Kindergarten ab. Ein Vater hat sich um die 
Weihnachtsbeleuchtung gekümmert und die Netzteile geschenkt bekommen.

Fazit: Es wird immer jemanden geben der DICH verklagt.
Und es wird immer einen Richter geben, der die Sache ganz anders als DU 
sieht.

Diese rechtlichen Dinge zu lösen sind das eigentliche Problem.
#7294587
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(prx) A. K. schrieb:
> Wieviel kostet es insgesamt an zusätzlicher Arbeit, die nicht
> wegzuwerfen, sondern einzulagern, im Vergleich zur Neubeschaffung im
> Jahr darauf?

Nicht so viel zusätzlich.
1. Es müssen sowieso die Leuchtenstrippen entfernt werden und alle 
Kabelbinder abgezwickt werden.
Der Baum muss sortenrein entsorgt werden. Also ohne Kabel und 
Kabelbinder.

2. Alle Leuchten werden wieder entfernt und in eine Box geworfen.
Damit die das Leuchtenkabel wiederwerwendet werden kann.

3. Solange der Staat kosten verbrennen kann wird nicht auf 
Nachhaltigkeit geachtet.

Um Defekte Leuchten nach der kurzen Zeit auszusortieren ganz einfach:
Anschalten und beim herausdrehen nach leuchtet  oder leuchtet nicht in 
zwei verschiedene Boxen werfen.

Und was solls wenn nächstes Jahr mal eine Lampe nicht brennt?
Ist egal bei der Anzahl der Lampen sind schon zig nicht brennende Lampen 
schon eingerechnet.
Gast #7294655
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Vermutlich ist das ein Lapsus.

Glühbirnen halten 1000h, was genau den 41 Tagen x 24h entspräche. Wenn 
man die im zweiten Jahr verwendet, sind dann plötzlich 50% aus. Zudem 
war die Bruchgefahr höher.

Jetzt sind's LEDs und keiner erinnert sich mehr, warum man die 
wegschmeißen muss, aber dass es sonst schief geht
#7294698
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Rainer Z. schrieb:
> Wenn die LED-Birnen wenigstens einem Sozialkaufhaus der AWO zur
> Verfügung gestellt würden. Selbst wenn sie dort verschenkt würden,
> könnten sie etwaige Stromfresser - also altes Glühobst - ersetzen.

Gerade Hamburg ist doch ein Musterbeispiel, wie den Reichen der Stadt 
die ärmeren Viertel kompplett egal sind. Die hunderten Millionen für die 
Elbvertiefung sind das beste Beispiel.
#7294923
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E34 L. schrieb:
> Zur Beleuchtung der "Alstertanne" werden 1000 LED-Filament Lampen
> eingesetzt und jedes Jahr -nach gerade einem Monat im Betrieb-
> entsorgt!!

Ist halt das Selbe, wie mit den zigtausend Impfdosen, die kurz vor dem 
Verfall waren, aber nicht in die 3. Welt verschenkt werden durften, weil 
die Impfstoffhersteller sonst wegen entgangener Gewinne geklagt hättem, 
weil sie selber dorthin gerne Zeug vertickt hätten.
Das sowas überhaupt möglich ist, ist einfach krank.
#7294957
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Manfred P. schrieb:
...
>
> Na immerhin kommt sie aus der Nähe und wurde nicht aus Norwegen oder
> sonstwo angefahren!
>
> Rainer Z. schrieb:
>> Wenn die LED-Birnen wenigstens einem Sozialkaufhaus der AWO zur
>> Verfügung gestellt würden. Selbst wenn sie dort verschenkt würden,
>> könnten sie etwaige Stromfresser - also altes Glühobst - ersetzen.
>
> Damit bist Du als Politiker disqualifiziert, weil Du zu weit denkst.
>
> Hoffen wir mal, dass die Lampen irgendwo abgegriffen werden und nicht
> wirklich im Schrott landen.

Konsumverweigerer!! ;-))
#7295064
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Andrew T. schrieb:
> bereits 21 Millionen € für die sauduemmliche Kampagne "the Länd"
> Verballert haben.
> Ist halt "the ELaend" hier.

"Niedersachsen. Klar." war auch nicht besser, erzielte aber höhere 
Audnerksamkeit pro Euro, weil die Opposition so nett war, auf die 
Verschwendung von knapp 15.000 Euro für diesen Slogan lautstark und 
öffentlichkeitswirksam hinzuweisen. Dass alsbald Eigenschöpfungen des 
Volkes auftauchten, war nur konsequent, zB "Niedersachsen. Augen zu und 
durch."

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