Hallo,
es gibt ja einige Verwerter wie ITSCO, Conrad, Pollin, ....
Dort bekommt man für relativ wenig Geld wiederaufgearbeitete HP, Dell,
Thinkcenter von Core2QUAD bis Core i3 und RAM in der Regel von 4 - 8 GB,
gegen Aufpreis auch 12 - 16 GB.
Wer hat sich solche Rechner schon mal gekauft und kann die Qualität der
Wiederaufarbeitung beurteilen? Sind solche Leasingrückläufer (A-Ware) in
der Regel noch nutzbar oder total abgewrackt und abgenudelt? Welcher
Verwerter ist besonders zu empfehlen?
Ich will mir einen extra Heimarbeitsplatz hinstellen für
Microcontrollerprogrammierung (STM32, ESP32) und etwas FPGA-Entwicklung
sowie Scilab und Xcos.
Ich kann nur berichten wie bei uns die DELL Rechner nach 3-4 Jahren
aussehen (früher hatten wir auch mal geleast, aber inzwischen nicht
mehr):
- Laptops sind manchmal schon ganz schön fertig wenn sich die Leute
nicht vorsehen, aber der Großteil ist tatsächlich noch i.O. Was leidet
sind manchmal die Displays (Kratzer...) und Buchsen (HDMI etc.) fangen
an Wackelkontakte zu bekommen.
- PCs stehen normalerweise die Zeit irgendwo unterm Schreibtisch. Da
nutzt sich nicht viel ab. Höchstens die Lüfter und SSD/HDD.
Solche Rechner werden ja normalerweise mit Wartungsvertrag gekauft (ist
bei Leasing wahrscheinlich eh Pflicht). D.h. wenn irgendein Defekt
auftritt kommt der Techniker und tauscht Teile aus.
Insofern hätte ich mit so einem System keine Probleme. Einziges Manko
(zumindest bei den Dell-Systemen die ich kenne) ist, dass sie teilweise
einen exotischen Formfaktor genommen haben (BTX wimre), wo standard ATX
Teile nicht passen. Also mal kurz Netzteil aufrüsten um dickere Graka
reinzustecken ist dann schon schwer.
Ich mache das immer so, dass mein alter Hauptrechner zum Zweitrechner
wird, wenn ich den aufrüste. Für den Zweitrechner kauft man dann einmal
Gehäuse und Netzteil und baut die alten Komponenten da ein.
Das funktioniert wunderbar und das ist dann auch definitiv ein
Nichtraucherrechner.
Bei Gebrauchtware ist Zigarettenrauch ein K.O. Kriterium, die Hardware
mag den auch nicht, der Zigarettenrauch legt sich nämlich mit der Zeit
als schmieriges stinkendes Etwas über die Komponenten. Für Lüfter und
Schnittstellen eine Katastrophe.
Wenn die Rechner aber in der Firma standen, wo wegen
Arbeitsschutzverordnungen nicht geraucht werden darf, kann das natürlich
anders aussehen.
ich kann von drei notebooks berichten:
1. thinkpad x200 2011 in lokalem pc-shop gekauft hatte leichte
gebrauchsspuren, funktionierte 8 jahre einwadfrei, der akku war sehr
schwach.
2. thinkpad x230 2018 bei conrad (reteq) gekauft war praktisch
neuwertig, läuft.
3. thinkpad x240 2019 unbekannte herkunft wurde in der arbeit
angeschafft, vertretbare gebrauchsspuren, akku geht noch, es wurde nicht
richtig montiert, schrauben fehlen weshalb die tastatur im oberen
bereich schwergängig ist.
Ich habe für meinen Vater und mehrere Freunde gebrauchte Thinkpads
besorgt und auch selber einen gebrauchten Desktop gekauft (ich brauchte
eine XP-Maschine, und Images für ein uraltes Windows CE zu bauen).
Die Maschinen entsprachen genau der Artikelbeschreibung. Funktional
einwandfrei, optisch gut, Akku ... okay, das ist halt ein
Verschleißteil.
Ist halt wie ein Gebrauchtwagen. Den kauft man auch nur von einem
seriösen Händler.
Ich habe jedenfalls nur positive Erfahrungen gemacht.
Bei Desktops solltest Du gar keine Probleme haben. Ich würde aber nicht
älter als Core i kaufen, und eine SSD zum Nachrüsten solltest Du auch
einkalkulieren.
fchk
Habe schon einige Thinkpads billig gekauft und aufgerüstet. Man sollte
die Beschreibung des Händlers gründlichst lesen!
Man achte besonders auf die Artikel-Beschreibungen wie Kratzer auf dem
Display, Touchpadfehler, Akku, mechanische Probleme, DEUTSCHE Tastatur
(der Schweizer fehlt ß). Es sollte schon alles drin sein, was man
möchte. RAM und große SSD kann man nachrüsten. Es gibt HW mit oder ohne
Betriebssystem. Mit BS hat den Vorteil, daß oft passende Treiber schon
installiert sind und der PC damit funktionierte. Alte HD in Schrank
legen und Linux drauf machen geht natürlich auch.
Ich würde folgendes kaufen:
DeskMini A300: ~140€
Athlon 200GE: ~40€
1x 8GB RAM: ~35€
SSD je nach Vorliebe
Kommst du auf ca. 250€, hast was neues, leistungsfähiges (für deine
Ansprüche) und kannst sogar mal auf was größeres Upgraden wenn du
möchtest.
Also auf den uralten Core2Duo/quad merkt man beim ARM Code kompilieren
schon deutlich, dass die uralt sind.
Als ich mein Werkstattrechner aufgerüstet habe auf nen AMD Ryzen (den
billigsten) war der Unterschied sofort zu sehen.
Keine Bedenkpause mehr.
Also wenn gebraucht, dann der i3.
4G RAM reichen aber.
Reiner Etikettenschwindel, das Aufarbeiten beschränkt sich
prinzipbedingt auf Abwischen mit feuchten Lappen und Neuverpackung.
Bei Leasingrückläufern von Firmen-PC sind Refurbisher reine Erpressung,
da Firmen nicht Privat verkaufen. Dafür macht HP ein & Co ein
Zweitgeschäft indem sie ne veraltetet Gurke ein zweites Mal verkaufen.
Da kommt man auf dem Gebrauchtmarkt von Privat an Privat besser.
Allerdings bedarf es dazu einigen Sachverstand um den Preis real
einzuschätzen zu können. Aber dieses Fachwissen sollte man sich ohnehin
erarbeiten. wenn man ernsthaft im IT-business unterwegs sein will.
Helmut schrieb:> Wer hat sich solche Rechner schon mal gekauft und kann die Qualität der> Wiederaufarbeitung beurteilen?
Die "Wiederaufarbeitung" beschränkt sich i.d.R. auf die Neuinstallation
eines OS, eine Sichtkontrolle und eine grobe Funktionskontrolle.
Das genügt allerdings in der überwältigenden Mehrzahl der Fälle auch
völlig, insbesondere bei Desktops.
Bei Notebooks sind allerdings i.d.R. die Akkus schon ziemlich breit,
einen neuen Akku sollte man also in seine Kalkulation von vornherein
einrechnen, jedenfalls wenn man eine mobile Nutzung des Notebooks
beabsichtigt.
Ansonsten ist der Kauf bei seriösen Anbietern völlig unkritisch, man
bekommt die gleiche Gewährleistung wie bei Neugeräten. Wenn irgendwas
klemmt (was sehr selten der Fall ist): Retour problemlos.
Self-Made schrieb:> Mw E. schrieb:>> Also wenn gebraucht, dann der i3.>> 4G RAM reichen aber.>> Nicht für FPGA.
Kommt drauf an wie groß das Design ist.
Fürn Spartan3-6 wirds reichen.
Bei nem Virtex 7 wirds eng, aber sowas hat man meist nicht in der
Bastelbude.
Ich kaufe seit 15 Jahren im PC-/Laptopbereich ausschließlich
Gebrauchtgeräte.
In dieser Zeit habe ich für Betrieb und Familie etwa ein Dutzend Laptops
(zehn davon Thinkpad T-Serie) sowie ThinkCentre beschafft, teilweise für
sehr kleines Geld (Latop 99€, Desktop 50€).
Bisher hatte ich immer einwandfreie Ware (ich kaufe nur A-Zustand), die
Teile sahen praktisch aus wie neu.
Beim Akku kann man Pech haben, aber der Neukauf eines Akkus war hier nur
in den Anfangsjahren nötig, in den letzten Jahren kaum noch. 4-5 Stunden
Betrieb waren immer drin.
Wie schon jemand schrieb, sollte man die Beschreibung genau durchlesen -
aber dann passte es bisher immer.
Auch mit dem Service habe ich (anfangs bei einem Verwerter in Hannover,
jetzt bei Lapstore) gute Erfahrungen gemacht. Sonderwünsche werden
problemlos erfüllt, Rückrufe erfolgen auch und bei Problemen wird
großzügig verfahren. Bei dem Laptop für meine Mutter war wohl im Check
die Tastatur defekt. Kurzer Anruf und Vorschlag, auf das nächstbessere
Modell auszuweichen (natürlich ohne Aufpreis) usw.
"Neueste" Errungenschaft ist hier ein HP Elitebook 8560p für knapp 160€
brutto. Bis auf eine winzige Delle im Deckel (war angegeben) auch wie
neu, Akkulaufzeit sehr gut.
Die Desktops/Tower laufen seit vielen Jahren einwandfrei und überragend
leise. Übrigens sind auch alle Monitore hier gebraucht.
Ich werde weiterhin ausschließlich Gebrauchtgeräte kaufen. Das spart
viel Geld und Ressourcen.
oszi40 schrieb:> RAM und große SSD kann man nachrüsten.
Meistens, aber nicht immer.
Heutige Notebooks haben teilweise schon festverlötetes RAM.
Bei Desktoprechner könnte die CPU nicht gesockelt sein, bei NB ist sie
das sowieso nie.
Mw E. schrieb:> Kommt drauf an wie groß das Design ist.> Fürn Spartan3-6 wirds reichen.> Bei nem Virtex 7 wirds eng, aber sowas hat man meist nicht in der> Bastelbude.
Es ist nicht (primär) der Baustein, es ist die Entwicklungsumgebung, die
den RAM frisst.
Bei Spartan-6 ist es die veraltetet ISE, neue Entwürfe setzen dagen
Vivado oder Quartus ein. Und die haben schon bei kleinen Bausteinen
(MAX10, Zynq) so ihre probleme, wenn im Hintergrund sich die üblichen
Apps am RAM bedienen.
Mw E. schrieb:> Also auf den uralten Core2Duo/quad merkt man beim ARM Code kompilieren> schon deutlich, dass die uralt sind.> Als ich mein Werkstattrechner aufgerüstet habe auf nen AMD Ryzen (den> billigsten) war der Unterschied sofort zu sehen.> Keine Bedenkpause mehr.
Da kann ich auch einen Erfahrungswert einbringen.
Ich habe einen Core2Duo übergangsweise gegen einen Pentium G4500
(Skylake) getauscht, der war natürlich auch deutlich schneller, obwohl
er als Pentium schlechter als ein Core i3 der gleichen Generation ist.
Nano schrieb:> bei NB ist sie das sowieso nie.
Nun, vor wenigen Jahren war das nur selten, aber nicht "nie". Nach dem
Sockel P (für Pentium M bis Core2Duo) kamen noch Sockel G1, G2 und G3.
Letzterer ist für Mobilversionen der Core-i-Prozessoren der 4000er Serie
('Haswell') gedacht. Das war aber auch schon vor sechs Jahren.
Welche Hersteller sich den Luxus geleistet haben, so etwas in ihren
Notebooks unterzubringen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Meine Kunden setzen seit Jahren refurbished PCs für Office ( Arztpraxen
) ein. Es gab noch nie Probleme. Ich hab in meinem Büro eine HP z820 (
refurbished ) für Vivado, läuft gut.
ich hatte mir vor über 3 jahren mal bei pcbilliger.de ein dell latitude
e5530 notebook gekauft
mit intel i5 2x 2,6ghz
4gb ram
320gb ssd
akku hielt noch ca. 2 stunden
und das alles für 199€
der zustand des gerätes war noch ziehmlich gut lis auf ein paar kleine
krazerchen neben den usb ports
ich habe mir dann noch eine ssd reingebaut und jetzt nutze ich dieses
notebook immernoch für office und co
insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem kauf
Ich kauf mir auch alle paar Jahre über ebay ein gebrauchtes Thinkpad für
300€. Ein T410 hats bei mir nach 2 Jahren mal gehimmelt, ansonsten
liefen/laufen die alle problemfrei und sahen auch vollkommen i.O. aus.
Bei der Beschreibung natürlich auf sowas wie deutsche Tastatur/Aufkleber
achten.
Also ich werds wieder machen, und deutlich lieber als von einem
Privatmann.
Die grösseren Wiederverwerter haben eine Standartsprache entwickelt die
jede Ware beschreibt. Lesen. Verstehen.
Das passt i.d.R. recht gut.
Laptops sind anfälliger. So ein mitgeschlepptes Aussendienstlergerät hat
dann schon mal abgestossene Ecken und weiche Schaniere. Das ist dann
C-Ware.
Laptops die in der Leasingzeit nur auf dem Schreibtisch standen sind
dann die A-Ware.
ich rocke hier 2 Thinkpad X200er ab, einfach nicht kaputtzukriegen.
Desktops sind i.d.R. problemfrei. Eventuel aufmachen und absaugen.
Rauchen darf eh keiner mehr im Grossraumbüro.
Ich hatte mal einen Fujitsu Esprimo. Wie erwähnt: Solche kleinen
Desktops sind nicht auf Erweiterbarkeit gebaut, sondern auf
Konfigurierbarkeit. Der Händler hatte 200+ Stk von einer Versicherung
alle inkl Security Card Reader - den Preis habe ich vergessen, lag so
bei dem was 2...3 Packete an Porto kosteten. Versenden wollten die die
nicht, der Karton wäre wohl zu teuer gewesen. Beratung gab es keine, man
nahm das schönste Teil von der Palette.
Laptops von Privat sind nicht mein Ding. Manche Private schaffen es
weder die Modellbezeichnung richtig abzutippen noch scharfe Bilder zu
machen. Studentengeräte mit 2000 mal zur Uni und zurück waren und im
Wabbelrucksack in die Ecke geschmissen wurden, sind feddisch.
Bei Ankunft sofort nachschauen ob da noch ein Password vor dem Bios ist
oder sonsteine Ferwartungsfirmware den Totalzugriff verweigert.
Ich habe bisher ein Laptop und zwei oder drei Midi-Tower-Geräte von
solchen Wiederverwertern gekauft, nämlich von ITSCO und recycle-it. Und
- schon diverse Jahre her - einen "refurbished"-Midi-Tower von einem
regionalen Elektronik-Kramhändler (Atzert), den es nicht mehr gibt.
Der von Atzert hat funktioniert, war aber - bis auf die geleerte
Festplatte - im selben Zustand, wie er aus dem vorherigen Büro getragen
wurde, den musste ich gründlich reinigen.
Die Geräte von ITSCO und recycle-it waren einwandfrei, innen pieksauber
und haben jahrelang funktioniert. Dort würde ich bei entsprechendem
Bedarf jederzeit wieder kaufen.
Markus M. schrieb:> Laptops sind manchmal schon ganz schön
Laptop auf keinen Fall. Heatpipe meistens nicht mehr 100% und kaum zu
reparieren. Einen PC kann man nehmen, wenn RAM zusätzlich reinzubauen
ist.
Für alles Fehlende gibt es Karten! Auc USB 3.0 und firewire, wer
braucht.
Nano schrieb:> Heutige Notebooks haben teilweise schon festverlötetes RAM.> Bei Desktoprechner könnte die CPU nicht gesockelt sein, bei NB ist sie> das sowieso nie.
Das wäre zu beachten, richtig!
Sebastian L. schrieb:> aptops die in der Leasingzeit nur auf dem Schreibtisch standen sind> dann die A-Ware.> ich rocke hier 2 Thinkpad X200er ab, einfach nicht kaputtzukriegen.
Ich habe ebenfalls gute Erfahrungen mit gebrauchten Thinkpads gemacht.
Manchmal handelt es sich um unbenutzte Ware, die als Austauschgeraete in
groessen Firmen bevoratet werden.
Wenn man einen privaten Laptop relativ selten benutzt lohnt sich oft
kein Neugeraet.
Mw E. schrieb:> Self-Made schrieb:>> Mw E. schrieb:>>> Also wenn gebraucht, dann der i3.>>> 4G RAM reichen aber.>>>> Nicht für FPGA.>> Kommt drauf an wie groß das Design ist.> Fürn Spartan3-6 wirds reichen.> Bei nem Virtex 7 wirds eng, aber sowas hat man meist nicht in der> Bastelbude.
Intel gibt für Quartus recht detaillierte Empfehlungen, das geht von 512
MB für einen Max II bis zu 64 GB für den größten Stratix 10.
http://fpgasoftware.intel.com/requirements/19.1/
Interessant sind für ja nur die kostenlosen Lizenzen. Da stechen dann
Cyclone 10 GX mit 18 GB und Cyclone V mit 8 GB heraus. Alle kleineren
oder älteren Serien begnügen sich mit max. 2 GB.
Ich habe auch schon ein HP EliteBook für 300 bei einem Refurbischer
gekauft, Neupreis > 1500. Gerät 1A, Akku wie in der Beschreibung
angekündigt ausgelutscht. Für 40 habe ich dann einen No-Name Akku
gekauft. Allerdings war das falsche Netzteil dabei was zumindest
anstandslos umgetauscht wurde.
Laptops aus Leasingverträgen sind meistens Businessmodelle die
qualitativ besser sind als doppelt so teure neue Consumergeräte.
Self-Made schrieb:> Aber dieses Fachwissen sollte man sich ohnehin> erarbeiten. wenn man ernsthaft im IT-business unterwegs sein will.
Man sollte schon in der Lage sein bei der Tour de France mitzufahren
wenn man sich mit dem Fahrrad auch ausserhalb des eigenen Hofs bewegen
will.
SCNR
Hatte mir bei Pollin mal einen gekauft. Müsste auch reteq gewesen sein.
War optisch neuwertig. Festplatte hatte nur 20 Einschaltvorgänge aber
40.000 Betriebsstunden :)
Helmut schrieb:> Wer hat sich solche Rechner schon mal gekauft und kann die Qualität der> Wiederaufarbeitung beurteilen? Sind solche Leasingrückläufer (A-Ware) in> der Regel noch nutzbar oder total abgewrackt und abgenudelt? Welcher> Verwerter ist besonders zu empfehlen?
Ich kaufe seit XP-Zeiten solche Geräte. Bisher meist HP, von
Quandtelektronik, Harlander und noch einem wo mir gerade der Name nicht
einfällt.
Bisher passte immer die Beschreibung zum Gerät. Ich habe
Erhaltungszustand A "wie neu" genommen, die sahen auch aus wie neu.
Installiert war ein reines Windows ohne Zugaben, aber mit
Originaltreibern des Rechnerherstellers. Konnte man also direkt
benutzen.
Ich hatte einmal eine Dockingstation mit Kontaktproblemen, für die gab
es problemlos Ersatz.
Helmut schrieb:> Wer hat sich solche Rechner schon mal gekauft und kann die Qualität der> Wiederaufarbeitung beurteilen? Sind solche Leasingrückläufer (A-Ware) in> der Regel noch nutzbar oder total abgewrackt und abgenudelt? Welcher> Verwerter ist besonders zu empfehlen?
Meine HP-Bildschirme von Itsco und mein X220 + Dockingstation von
Lapstore waren wie neu. Gekauft 2011 (Bildschirme) und 2015 (Thinkpad +
Dock) habe ich bisher nur den Akku des Thinkpads ersetzt und RAM und
große HDD nachgerüstet (SSD in 1TB+ ist mir noch zu teuer).
MfG, Arno
Vielen Dank für die vielen Antworten!
Ich habe mir heute beim Verwerter für knapp 220 Euro eine HP-Tower mit
Core i5, 8GB RAM und 2TB Festplatte geholt, leider kein SSD aber das ist
bei dem Preis wahrscheinlich noch nicht drin. Grafik ist nicht die
neuste, immerhin mit zwei Monitorausgängen DMS-59 Anschluss. Keine
Ahnung was der Rechner in seinem Vorleben für eine Aufgabe hatte.
Gerät ist aber absolut staubfrei und die Platte hat angeblich nur 12
Stunden Betriebszeit auf dem Zähler.
Für FPGA und Scilab werde ich eventuell noch 8 GB Ram zupacken.
Hier hab ein Thinkpad X260t refurbished gekauft vor - uff - bestimmt
jetzt schon 5 Jahren. Es sah aus wie neu und zu dem Preis unschlagbar.
Der Touchscreen hatte teilweise einpaar Macken aber ich fand dann heraus
dass das typisch war damals beim x260t. Würde es wieder genauso machen.
klausb schrieb:> Ich habe schon bei ITSCO gekauft. Ware entspricht Beschreibung. Ich war> zufrieden.> Wie schon öfter geschrieben, man muß genau lesen.
Das kann ich bestätigen. Ich habe schon einige Rechner bei ITSCO
bestellt ( HP Core2 Duo Desktops, HP i3 Mini PCs, Dell i5 Laptop), und
auch mal einen Workgroup Laserdrucker (HP P3005dn).
Hatte keine Probleme bisher, Lieferzeit war OK, und die Geräte sahen
alle gut aus.
Lizenzaufkleber: Windows 7 Pro und Win 10 HOME für Refurb PC waren auch
noch dabei, mal sehen ob man die für eine VM-Installation nehmen kann.
Hauptsystem soll Linux werden.
Luxnote Hannover: 2x Thinkpad persönlich, ca. 5 weitere im
Bekanntenkreis aufgrund meiner Empfehlung -> eine Reklamation wurde zur
vollsten Zufriedenheit abgewickelt, alles bestens.
ITSCO: Ein Monitor, eine Reklamation, zur vollsten Zufriedenheit
abgewickelt.
Ich kaufe ausschließlich gebraucht.
Helmut schrieb:> Lizenzaufkleber: Windows 7 Pro und Win 10 HOME für Refurb PC waren auch> noch dabei, mal sehen ob man die für eine VM-Installation nehmen kann.> Hauptsystem soll Linux werden.
Hat bei einem ThinPad x220 Win7 problemlos geklappt. Manjaro/KDE drauf
und Win7 in Virtualbox. Aktivierung auf Anhieb mit Schlüssel unter dem
Akku.
Ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht, staube meine PCs aber
mittlerweile im Behördeninternen Verkauf für nen Appel und nen Ei ab.
Die Refurbisher machen richtig Geschäft mit der Hardware.. aber das nur
am Rande.
Wenn schon Refurbished, dann nicht unter i3, die Pentium G sind da
teilweise schnarchlahm.
Auch unbedingt darauf achten welche CPU Generation verbaut ist.
Unter Ivy Bridge besser noch Haswell würde ich nichts nehmen.
Da kann man dann wikipedia zu Rate ziehen wenn man die CPU Bezeichnung
hat (nur i3 reicht da aber nicht ;) )
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Intel-Core-i-Prozessoren
Cyblord -. schrieb:> ichversuchsmal schrieb:>> Ich kaufe ausschließlich gebraucht.>> Brrr kann ich gar nicht haben.>> Kaufe alles neu.
Ich rede von IT-Hardwaregedöns. Bei Preisen um die 250,-€ für x220/x230
Thinkpads kann man sich Arbeitspferde fast wie Schüttgut hinlegen.
Hardwareausfall? Platte raus, Platte rein, weiter gehts.
Unterwäsche kaufe ich neu.
alopecosa schrieb:> Die Refurbisher machen richtig Geschäft mit der Hardware.. aber das nur> am Rande.
Pro verkauftem Gerät, oder insgesamt? Deren wirtschaftliches Problem
besteht ja darin, dass nicht alles, was reinkommt, auch verkauft werden
kann. Sei es, weil es Schrott ist, sei es weil mehr auf Lager ist als
verkauft werden kann. Dazu kommen Abholung und Lagerkosten.
ichversuchsmal schrieb:> Helmut schrieb:>> Lizenzaufkleber: Windows 7 Pro und Win 10 HOME für Refurb PC waren auch>> noch dabei, mal sehen ob man die für eine VM-Installation nehmen kann.>> Hauptsystem soll Linux werden.>> Hat bei einem ThinPad x220 Win7 problemlos geklappt. Manjaro/KDE drauf> und Win7 in Virtualbox. Aktivierung auf Anhieb mit Schlüssel unter dem> Akku.
Hat auch bei mir funktioniert.
Als Hauptsystem habe ich ein Ubuntu LTS und sowohl der Win7 als auch
Win10 Lizenzaufkleber funktioniert in der VM.
Habe mir jetzt noch zwei neue (alte) 22 Zöller bei ITSCO bestellt, dann
ist der Arbeitsplatz komplett und kann für SDR-Entwicklungen auf STM32
und FPGA genutzt werden.
Zum aktuellen Zeitpunkt würde ich wieder Refurbished-Geräte kaufen.
Cyblord -. schrieb im Beitrag #5879871:
> georg schrieb:>> Cyblord -. schrieb:>>> Brrr kann ich gar nicht haben.>>>>>> Kaufe alles neu.>> Also kannst du zur Fragestellung absolut nichts beitragen.>> Doch natürlich. Eine Meinung. Denn wer eine hat, hats gut.
Eine Meinung zu haben ist nicht schwer. Die dann mit Argumenten/Fakten
zu begründen schon eher.
Cyblord -. schrieb:> Kaufe alles neu.
Mache ich auch so.
Ich kaufe immer möglichst aktuelle Geräte und das nächste erst, wenn das
alte technisch veraltet ist (zu langsam, fehlende Funktionen,
schlechtere Displays usw.).
Daher möchte ich nicht schon vorgealterte Geräte kaufen, denn dann müßte
ich ja in kürzeren Abständen Ersatz kaufen und das rechnet sich nicht.
Von der zusätzlich anfallenden Einrichtungs- und Einarbeitungszeit mal
ganz abgesehen.
Lieber nehme ich etwas mehr Geld in die Hand und habe dann aber auch
längere Zeit was davon.
In der Firma hatten wir schon gelegentlich einen Schwung Notebooks vom
Gebrauchtmarkt besorgt, weil die Einrichtung der automatischen
Installation aufgrund von vielen speziellen Treibern bei Notebooks recht
aufwändig ist. Da kann es sinnvoller sein, bis zur Komplettablösung den
bisherigen Typ nachzubeschaffen, statt einen neuen einzupflegen.
Normalerweise lohnt sich das aufgrund der hohen Einsatzlebensdauer
nicht. Die letzte Notebook-Generation wurde nach 6-7 Jahren
ausgemustert, Desktops halten u.U. 10 Jahre.
Peter D. schrieb:> Ich kaufe immer möglichst aktuelle Geräte und das nächste erst, wenn das> alte technisch veraltet ist (zu langsam, fehlende Funktionen,> schlechtere Displays usw.).
Mit ist wichtig das ich mit dem Rechner, die Ihn zugestandene Aufgabe
gut lösen kann, selten brauche ich dazu die neuste Hardware. Viel RAM
brauche ich, da ich große Datenmengen vom FPGA zur SCILAB und zurück
schaufeln muss. Für das Prozessing und die Mathematik aber würde auch
ein Core2Quad oder i3 ausreichen.
Was soll ich mit einem Core i9 und der neusten Graka? Die verwendete
Software kann das System nicht ausnutzen und aufwendige Spiele haben ich
auch nicht. Das eingesparte Geld kann ich anderweitig benutzen oder
sparen. Warum immer neue Ressourcen (Rechner) verbrauchen, wenn ältere
Geräte die Aufgabe immer noch über Jahre ohne Tadel erledigen.
Nano schrieb:> Bei Desktoprechner könnte die CPU nicht gesockelt sein, bei NB ist sie> das sowieso nie.
Schlichtweg falsch.
Mein Dell Precision Notebook wie auch viele andere "Fullsize" Notebook
haben ganz normal gesockelte CPU. Insbesondere wenn es das Modell mit
mehreren CPU gibt ist die Chance groß. Denn sonst müsste sich der
Hersteller zig verschiedene Mainboards auf Lager legen. Und wenn der i5
mal doch nicht geht der i7 dafür umso besser was dann?
Bei Subnotebooks und sonstigen Geräten bei denen jeder quadratmillimeter
Platz weg muss sind die CPU schon eher eingelötet. Und von Apple fangen
wir mal nicht an. Die stehen in jedweder Beziehung ausserhalb.
Bei Desktop PCs habe ich schlicht noch nie gesehen das eine CPU
eingelötet war, es sei denn es war ein Ultrasparsam Micro Teil mit
aufgelötetem Atom o.ä.
An einem gewöhnlich großen Desktop wäre das aber auch hirnrissig.
Matthias L. schrieb:> Der von Atzert hat funktioniert, war aber - bis auf die geleerte> Festplatte - im selben Zustand, wie er aus dem vorherigen Büro getragen> wurde, den musste ich gründlich reinigen.
Es wird schon seine Gründe haben, warum es den Laden nicht mehr gibt…
Gründe - der Plural ist wichtig. IMHO gibt's davon tatsächlich mehrere.
Es sind ja fast alle Elektronik-Bastelläden verschwunden und die
Computerteile-Läden folgen ihnen gerade nach. Der Versandhandel versorgt
diejenigen, die sich ihre Komponenten ohnehin vorab online
zusammensuchen und MediaSaturn und Conrad versorgen die Consumer, die
Fertigkram nehmen. Wo ist da noch die Nische für kleine Läden? Ich hoffe
ja inständig, dass Segor noch lange durchhalten möge...
Bei Atzert war sicher auch nicht förderlich, dass Conrad 50m entfernt
eingezogen ist.
Neben Spielkram hatten sie preisgünstige Kabel und Steckverbinder, auch
Koax, sowie Telefon- und Netzwerkdosen, das Verhältnis von (günstigem)
Preis zu (akzeptabler) Qualität war IMHO ganz gut. Aber davon kann ja
kein Ladengeschäft in der Berliner Innenstadt die Miete und Gehälter
bezahlen.
Nachtrag: Von Harlander hatte ich auch mal was Gebrauchtes gekauft. Ich
weiß nicht mehr, was das war, aber es war auch völlig in Ordnung.
So, der neue (alte) Monitor ist da.
Hier hatte ich gefragt.
Beitrag "Neuer Monitor"
Ist ein DELL, 1920x1200, 16:10, IPS, 24", VGA... von Itsco.
Tadelloses Bild! Freude!
georg schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Brrr kann ich gar nicht haben.>>>> Kaufe alles neu.>> Also kannst du zur Fragestellung absolut nichts beitragen.>
Naja, aber gäbe es nicht die vielen ausgesprochen klugen Neuwarenkäufer
wäre es mit dem Gebrauchtmarkt Essig und die Wirtschaft würde darben.
Und das wollen wir doch nicht wirklich.
MeierKurt schrieb:> Naja, aber gäbe es nicht die vielen ausgesprochen klugen Neuwarenkäufer> wäre es mit dem Gebrauchtmarkt Essig
Soweit richtig
MeierKurt schrieb:> und die Wirtschaft würde darben
Das nicht - da wäre es am besten alle gebrauchten Geräte sofort zu
vernichten (die Methode Amazon, gab es aber auch schon früher).
Georg
georg schrieb:> Das nicht - da wäre es am besten alle gebrauchten Geräte sofort zu> vernichten (die Methode Amazon, gab es aber auch schon früher).
Amazon tut das gar nicht. Aber es entspricht wohl dem gesunden
Volksempfinden.
Hallo
"Das nicht - da wäre es am besten alle gebrauchten Geräte sofort zu
vernichten"
Ich hoffe das du das ironisch meinst.
Erstmal ist das (modische) Argument der ökologischen Nachhaltigkeit ins
Spiel zu bringen, wobei dieses Argument durch die Penetranz und
Humorlosigkeit wie es in den Medien, von manchen Parteien und
Intuitionen forciert wird wohl nicht nur bei mir so langsam eine
Antihaltung dazu aufgebaut wird - so nach den eigentlich falschen aber
doch nach vollziehbaren Motto: "Jetzt erst recht nicht, es ist mein
Leben und mein Geld"
Somit wird der eigentlich guten Idee ein heftiger Bärendienst erwiesen.
Etwas weniger Penetranz, ein wenig Selbstironie, keine festgelegten und
radikalen Gedankenwelten usw. würde der Sache viel besser dienen...
Aber noch viel wichtiger:
Manches altes und gebrauchtes ist ausgreift, manchmal (in bestimmten
Bereichen) bietet es noch Eigenschaften die bei neueren Versionen, aus
welchen Gründen auch immer, kaputt gemacht worden und vor allem:
Es ist Preiswerter für den Zweitnutzer - bei Privatgeschäften bekommt
sowohl der Verkäufer als auch der Käufer wirklich 100% vom "Geldkuchen"
bzw. bezahlt nicht einen Anteil für etwas wovon erst erstmal nicht hat
(Steuern, Lohnkosten, sehr indirekt in die Rente oder in das
Gesundheitswesen von aktuell bei Kauf irgendwelchen anderen...).
Auch gibt es manches einfach nicht neu und zum Gebrauchtgerät besteht
keine Alternative.
Jemand
hier mal wieder ein Sachbeitrag:
Gerade beim Ferneinkauf von Notebooks muß man wegen scheinbarer
Nebensächlichkeiten aufpassen, denn sowas wie eine umgeknöpfte
US-Tastatur stört manchmal.
Ich hatte das mal erlebt, ausgewiesen war "deutsche Tastatur". Aber was
gekommen war, war eine US-Tastatur, wo lediglich die Kappen von z und y
getauscht, sowie Umlaute und Interpunktion neu gesetzt waren. Keine
Aufkleber, sondern echte Tasten, aber trotzdem Ami-Layout.
Soweit so gut - ABER: die Taste für <>| links unten fehlt komplett bei
solchen Tastaturen. Sowas sieht man auf den ersten Blick garnicht. Zum
Briefeschreiben an die Omi reicht's ja auch aus - aber nicht für
unsereinen.
Ich hatte das moniert, es kam ne "deutsche" Austauschtastatur, aber das
war die gleiche wie bereits eingebaut. Dann noch mal moniert. Dann
endlich kam die richtige Sorte. Hab jetzt Übung im Tastaturtauschen...
W.S.
Matthias L. schrieb:> Von Harlander hatte ich auch mal was Gebrauchtes gekauft. Ich> weiß nicht mehr, was das war, aber es war auch völlig in Ordnung.
Hatte ich auch mal, Dell Precision NB, ohne Betriebssystem, Top-Teil.
Die Frage von denen war, wo ich die Info zu Harlander her hatte,
Zeitschrift, Fernsehen, wasimmer - ich schrieb dann, vom
mikrocontroller.net-Forum. ;)
Angeregt durch diesen Beitrag hatte ich mir ein gebrauchtes Notebook bei
einem hier genannten Anbieter besorgt, wobei mein Augenmerk auf das
Display mit FullHD, matt und IPS gerichtet war. Größenordnung 400 Euro.
Laut älteren Testberichten und auf der Anbieterseite war das Display
immer mit IPS angegeben. Laut Anbieter war das Display erneuert worden.
Die Tastatur machte einen gut benutzten Eindruck aber das Gerät war rein
äußerlich in Ordnung.
Fünf Minuten nach dem Einschalten hatte ich das Gerät aber wieder für
den Rücktransport verpackt: kein IPS-Display!
Ausser Spesen nichts gewesen :-(
Gerade im Netz nachgesehen: jetzt fehlt bei allen Geräten dieses Typs
der Zusatz "Displaytechnologie IPS". Eine kreative Lösung.
Cyblord -. schrieb:> georg schrieb:>> Das nicht - da wäre es am besten alle gebrauchten Geräte sofort zu>> vernichten (die Methode Amazon, gab es aber auch schon früher).>> Amazon tut das gar nicht.
Stimmt, die zerkloppen nur neue Rückläufer.
> Aber es entspricht wohl dem gesunden> Volksempfinden.
Du wirst es wissen. Ich bin noch nicht einmal sicher, was dem
"Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden" entspricht.
W.S. schrieb:> Soweit so gut - ABER: die Taste für <>| links unten fehlt komplett bei> solchen Tastaturen. Sowas sieht man auf den ersten Blick garnicht. Zum> Briefeschreiben an die Omi reicht's ja auch aus - aber nicht für> unsereinen.>
So etwas Schickes bekommst Du auch neu als PC-Tastatur zB von Logilink.
Wimte fehlt auch "pipe" (|).
Aber in der geeigneten Umgebung tut's dann auch .lt bzw .gt ...
m.n. schrieb:> Angeregt durch diesen Beitrag hatte ich mir ein gebrauchtes> Notebook bei einem hier genannten Anbieter besorgt,
und der Frosch hat Locken
Hallo
m.n. schrieb:> Fünf Minuten nach dem Einschalten hatte ich das Gerät aber wieder für> den Rücktransport verpackt: kein IPS-Display!
Na, ist doch gut, daß Du's zurücksenden kannst, wenn es nicht Deinen
Anforderungen/der Beschreibung entspricht.
> Ausser Spesen nichts gewesen :-(
Das kann Dir im Ladengeschäft ebenso passieren. Dann ist es halt nicht
das Display, daß man am Ausstellungsstück prüfen kann, sondern
vielleicht die Wlan-Anbindung, die nach 2 Metern abbricht.
Eigene Erfahrung beim Kauf eines Bildschirms im Laden: Das als ok
befundene Ausstellungsstück kann nicht erworben werden, das verpackte
Gerät nicht im Laden am PC getestet werden. Zuhause stellt man
Pixelfehler fest. Der Verkäufer verweigert Tausch, Rückgabe,
Nachbesserung mit Verweis auf ein Papier des Herstellers, demnach bis
$SOUNDSOVIEL Pixelfehler zu tolerieren seien. Letztendlich hat er den
nicht gerade billigen Monitor nach viel gezappel über mehrere Wochen
dann doch zurückgenommen.
Seit diesem Vorfall kaufe ich so ein Zeug nur noch online bzw. im Laden
mit schriftlich belegter Rücknahmegarantie.
> Kläre mich auf. Was hälst Du beispielsweise von diesem Angebot?
Sieht bis auf den Umstand, daß der für Dich wichtige Typ des Displays
fehlt, der genaue Typ des Geräts, nach dem man beim Hersteller die
Ausstattungsvariante herausfinden könnte, nicht angegeben ist und mir
der Preis zu hoch gegriffen erscheint.
MfG
M.M.M schrieb:> Na, ist doch gut, daß Du's zurücksenden kannst, wenn es nicht Deinen> Anforderungen/der Beschreibung entspricht.
Ich hätte auch auf Erfüllung der zugesicherten Eigenschaft bestehen
können.
Laut Datenblatt
https://sp.ts.fujitsu.com/dmsp/Publications/public/ds-lifebook-e754-de.pdf
sind beim Lifebook E754 alle Ausführungen des FullHD-Displays IPS-Panel
mit jeweils 170° Ablesewinkel. Das gibt es nichts zu deuten.
M.M.M schrieb:> und mir> der Preis zu hoch gegriffen erscheint.
Dafür hatte ich erwartet, stressfrei eine ordentliche Ausführung zu
bekommen. Aber zeige mir eine Alternative, mein Bedarf ist ja noch
vorhanden.
MeierKurt schrieb:> Naja, aber gäbe es nicht die vielen ausgesprochen klugen Neuwarenkäufer> wäre es mit dem Gebrauchtmarkt Essig und die Wirtschaft würde darben.> Und das wollen wir doch nicht wirklich.
Zumindest für die Refurbisher ist der Grossteil des Geschäfts
Leasingrückläufer aus Großkonzernen bzw größeren Unternehmen.
Der kluge Neuwarenkäufer macht sein Geschäft bestenfalls auf ebay
Kleinanzeigen...
aso schrieb:> MeierKurt schrieb:>> Naja, aber gäbe es nicht die vielen ausgesprochen klugen Neuwarenkäufer>> wäre es mit dem Gebrauchtmarkt Essig und die Wirtschaft würde darben.>> Und das wollen wir doch nicht wirklich.>> Zumindest für die Refurbisher ist der Grossteil des Geschäfts> Leasingrückläufer aus Großkonzernen bzw größeren Unternehmen.>
Hinweis: Der Leasinggeber kauft gewöhnlich - na was? Genau: Neuware.
> Der kluge Neuwarenkäufer macht sein Geschäft bestenfalls auf ebay> Kleinanzeigen...
Hauptsache neu. Nur dann gibts aufm Markt ausreichend Gebrauchtes.
wie sieht das eigentlich bei kleinen Heimservern aus, Grössenordnung HP
Proliant oder ähnliche, mit sparsamen i3. Gibt es da auch Anbieter? Bei
Pollin oder ITSCO habe ich dazu nichts gefunden, hat hier jemand Tipps?
Peter D. schrieb:> Ne SSHD würde ich auf keinen Fall kaufen.
Es zwingt Dich ja keiner. Du kaufst erklärtermaßen ja auch nur Neuware.
> Und zum Display fehlen sämtliche wichtigen Angaben (Helligkeit,> Kontrast, Blickwinkel, Technologie).
Das steht im Datenblatt. Link: siehe oben.
Peter D. schrieb:> Das bischen gesparte Geld nützt mir nichts, wenn ich mir dafür die Augen> verderbe.
Leicht übertrieben oder? Du verdirbst dir sicher nicht die Augen an
einem Display welches 3 oder 4 Jahre alt ist. Falls doch, ist eh nichts
mehr zu verschlechtern da du sicher lange genug mit CRTs gearbeitet hast
;)
Soviel besser sind heutige Bildschirme nicht als die von vor 3-4 Jahren.
900ss D. schrieb:> Soviel besser sind heutige Bildschirme nicht als die von vor 3-4 Jahren.
Interlace-Flimmern, Röntgenstrahlung und zu kleine unscharfe Schrift hat
uns nur abgehärtet. Aber jetzt gibt es Blaues Licht. Millionen von
Studien bescheinigen Dir wie gefährlich das ist und was es mit Deiner
inneren Uhr anstellt.
Gibt allerdings auch schon Apps dagegen ;-)
Ich habe sehr alte PC.
Der wurde schon viele male Verfurbished.
++++ Ich bin alt, mein Rechner ist alt, ich kann nicht zocken.
Wie alt ist denn Dein Rechner ?
+++ Der ist schon über 2 1/2 Jahre alt.
Mann - ist der alt.
+++ Ich habe zu Hause nur alte Rechner.
Warum ?
+++ Weil ich immer zu spät kaufe.
Dann ist das ja alles total veraltet.
+++ Und langsam ist der AMD Athlon 1800 Mhz.
Mann ist der langsam.
Kauf Dir was schnelleres.
+++ Wie schnell ?
So schnell Du kannst.
+++ Da schimpft meine Frau immer.
Die Alte versteht doch nichts von Intel.