Kleinen RF Sender über LAN schalten

OP #7298395
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Hallo zusammen,

was ist eurer Meinung nach die beste Lösung um einen kleinen ca. 1 Watt 
RF Sender über LAN z.B. vom PC via Kommandozeilenbefehl an und aus zu 
schalten? Dabei soll möglichst nur diese Aufgabe erledigt werden - ein 
Arduino der einen viel zu großen Umfang an Möglichkeiten mitbringt, 
scheidet also aus.

Ließe sich das hiermit ohne weitere spezielle Hardware bewerkstelligen?
https://www.amazon.de/ARCELI-Ethernet-Netzwerkmodul-Hardware-Microcontroller-Programm/dp/B07JLFN3T1

Oder ist ein Controller der klassische Relais schaltet, die bessere 
Wahl?
https://www.amazon.de/Kcnsieou-zuverl%C3%A4ssiges-LAN-Ethernet-2-Wege-Relais-Board-Delay-Schalter-UDP-Controller-Modul/dp/B08G86G31Q

Vielen Dank schon einmal im Voraus für eure Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen,
Onkelrossie
Gast #7298450
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Dieter schrieb:
> Du müsstest entscheiden, ob galvanische Trennung notwendig ist.

Oh, Herr Schlaumaier nennt sich nun Dieter? Dein hirnloser Kommantar 
trägt nichts zur Lösung bei.

Heinz R. schrieb:
> Lutz S. schrieb:
>> ein
>> Arduino der einen viel zu großen Umfang an Möglichkeiten mitbringt,
>> scheidet also aus.
>
> so ein Arduino, ESP, kostet doch nichts.

Hilfreich, ein BC547 kostet auch fast nichts!

Wie bringst Du einen ESP oder Arduino an das LAN? Seine Frage deutet auf 
LAN per Kabel hin, das können beide nicht von Haus aus.

Helmut -. schrieb:
> Für deine erste Hardware brauchst du doch auch noch einen Controller.

Ja, für den finden sich fertige Libraries zum Arduino Uno.

> Das zweite Board könnte das wahrscheinlich schon, was du willst.

Na hoffentlich liefert der Chinese auch die Software dazu mit.
OP #7298459
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Danke für die Antworten.
Dieter schrieb:
> Du müsstest entscheiden, ob galvanische Trennung notwendig ist.
Ist nicht notwendig.

Helmut -. schrieb:
> Für deine erste Hardware brauchst du doch auch noch einen
> Controller. Das zweite Board könnte das wahrscheinlich schon, was du
> willst.
> Und was für ein Sender soll das sein? Nicht, dass der in deine Hardware
> einstrahlt.
Ich dachte mir schon dass ich noch einen Controller für das erste Board 
brauche aber hatte die Hoffnung, dass es da vielleicht einen Trick gibt 
das so als "Schalter" zu nutzen. Es ist nur ein kleiner 433MHz Sender 
der betrieben werden soll.

Heinz R. schrieb:
> Lutz S. schrieb:
>> ein
>> Arduino der einen viel zu großen Umfang an Möglichkeiten mitbringt,
>> scheidet also aus.
>
> so ein Arduino, ESP, kostet doch nichts
> Hast Du auch extra mehrere Autos je nachdem ob DU jetzt alleine, z zweit
> oder dritt wo hin musst?
Ich wollte nur unnötigen Overhead, Fehlerquellen und Stromverbrauch etc. 
vermeiden.

Manfred schrieb:
> Wie bringst Du einen ESP oder Arduino an das LAN? Seine Frage deutet auf
> LAN per Kabel hin, das können beide nicht von Haus aus.
Korrekt - es soll via Kabel verbunden werden.

Harry L. schrieb:
> Ein 1W-Sender?
> Bist du lizenzierter Funkamateur?
> Wenn ja, gibt es haufenweise Remote-Lösungen dafür, und wenn nicht
> darfst du sowas gar nicht betreiben.
Ja ich bin Amateurfunker!
Gast #7298474
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Es ist ein Unterschied, ob er die Spannungsversorgung von 5V für das 
Gerät oder die 230V Netzspannungsversorgung schalten will. Für letzteres 
gibt es fertige Geräte, die fast immer auch WLAN haben. Kosten halt mehr 
als einen braunen Euro Schein.

Für 230V
https://www.git-sicherheit.de/produkte/schaltbare-steckdosen-und-schaltgeraete-von-allnet

Für direkt, ist aber der Overkill, da Du nur ein Gerät schalten willst:
https://elmicro.com/de/ezciem10.html
OP #7298479
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Harry L. schrieb:
> Lutz S. schrieb:
>> Ja ich bin Amateurfunker!
>
> Und dann scheiterst du an so einer simplen Aufgabe?
> Zur Prüfung nur den Fragenkatalog auswendig gelernt?
> Mit dem Ein- Ausschalten ist es ja nicht getan.
> Du musst in jedem Fall dein Rufzeichen senden.
> Was ist bloß aus dem AFU geworden?

Wo habe ich denn gesagt dass ich damit Amateurfunk betreiben will. Auch 
habe ich nirgendwo erwähnt dass ich die volle Leistung nutzen werde. 
Zudem habe ich angegeben dass es sich um einen 433MHz Sender handelt.

Reinhard S. schrieb:
> Du könntest den Sender via PoE übers Netzwerkkabel speisen und dann
> einfach am PoE-Switch am anderen Ende via Kommandozeile die Speisung
> an-/abschalten oder halt einfach das Kabel rausziehen.

Super Idee - das wäre tatsächlich eine Möglichkeit auf die ich 
eigentlich auch hätte selbst kommen müssen. Genau solche Kommentare sind 
hilfreich wenn man so wie ich gerade etwas auf dem Schlauch steht. Der 
Vorschlag kommt jedenfalls schon mal in die engere Auswahl.

Dieter schrieb:
> Es ist ein Unterschied, ob er die Spannungsversorgung von 5V für das
> Gerät oder die 230V Netzspannungsversorgung schalten will.

Ich möchte nur Kleinspannung schalten.
#7298490
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Lutz S. schrieb:
> Auch
> habe ich nirgendwo erwähnt dass ich die volle Leistung nutzen werde.

Wie sonst soll man diesen Satz interpretieren?

Lutz S. schrieb:
> was ist eurer Meinung nach die beste Lösung um einen kleinen ca. 1 Watt
> RF Sender über LAN z.B. vom PC via Kommandozeilenbefehl an und aus zu
> schalten?

Lutz S. schrieb:
> Zudem habe ich angegeben dass es sich um einen 433MHz Sender handelt.

Auch für für 433 MHz ISM-Geräte ist 1W unzulässig - Als Funkamateur 
sollte dir das bekannt sein.
Gast #7298491
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Harry L. schrieb:
> Lutz S. schrieb:
>> Ja ich bin Amateurfunker!
>
> Und dann scheiterst du an so einer simplen Aufgabe?
> Zur Prüfung nur den Fragenkatalog auswendig gelernt?
>
> Mit dem Ein- Ausschalten ist es ja nicht getan.
> Du musst in jedem Fall dein Rufzeichen senden.
>
> Was ist bloß aus dem AFU geworden?

Keine Sorge, Lutz ist kein lizensierter Amateurfunker - sonst würde er 
sowohl AFuG als auch AFuV kennen.
OP #7298497
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Harry L. schrieb:
> Auch für für 433 MHz ISM-Geräte ist 1W unzulässig - Als Funkamateur
> sollte dir das bekannt sein.

Es versteht sich meiner Meinung nach von selbst dass ich nicht 1W 
Sendeleistung auf 433 MHz sende und den 1W Sender habe ich einfach nur 
übrig, werde ihn aber nur mit 5-10mW betreiben.

Ich möchte hier nicht weiter darüber diskutieren was erlaubt ist und was 
nicht sondern bitte nur um Lösungen für mein besagtes Problem.
OP #7298501
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Heinz R. schrieb:
> es muss unbedingt über LAN sein, aber WLAN scheidet aus?
>
> Was ist der Grund dafür

WLAN ist unzuverlässiger als Kabel.

Harald A. schrieb:
> Dann gibt es da noch die Lantronix XPort, die haben neben RX/TX auch
> drei direkte IO. Inwiefern sich damit deine Aufgaben realisieren lässt
> müsste man rausfinden. Etwas teuer sind die Teile, aber auch unauffällig
> zuverlässig.

Danke, schaue ich mir mal an!
#7298502
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Ups, Du hast hiermit die Büchse der Pandora geöffnet. Vergesse diesen 
Thread ab jetzt, denn es wird Rechtsberatung und Denunzierung hageln. 
Schau Dir die Lantronix an oder nutze tatsächlich einen uC Board mit 
Ethernet in Minimalkonfiguration. Einfacher wird es nicht.

Lutz S. schrieb:
> Es versteht sich meiner Meinung nach von selbst dass ich nicht 1W
> Sendeleistung auf 433 MHz sende und den 1W Sender habe ich einfach nur
> übrig, werde ihn aber nur mit 5-10mW nutzen.
OP #7298508
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Harald A. schrieb:
> Ups, Du hast hiermit die Büchse der Pandora geöffnet. Vergesse diesen
> Thread ab jetzt, denn es wird Rechtsberatung und Denunzierung hageln.
> Schau Dir die Lantronix an oder nutze tatsächlich einen uC Board mit
> Ethernet in Minimalkonfiguration. Einfacher wird es nicht.

Mit uC Board sind die Timings wohl möglich auch besser als mit der PoE 
Variante. Lantronix ist mir zu teuer wie ich eben gesehen habe. Danke 
für die Tipps!
Gast #7298682
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Die einfachste Möglichkeit wäre die Zweckentfremdung von
- COM Port zu LAN Ethernet Port Konverter DB9 RS232
- Parallel Port zu LAN Ethernet Port Konverter

Funktioniert über einen kleinen Umweg. Immer wenn Du per LAN den 
Konverter ansprichst, wird auf den seriellen Ausgang eine Abfrage an 
nicht existente Geräte gesendet. Wenn Du da ein Monoflop ICM7555 mit 
1,5s dranhängst, dann musst Du nur jede Sekunde eine Abfrage über LAN 
per Skript losschicken. Wenn dieses verstummt, dann geht der Sender nach 
1,5s aus.

Mit einem 1MBit-10MBit Switch ging so etwas ähnliches früher auch, wenn 
der Ping an einen bestimmten IP-Bereich auf einen bestimmten Anschluss 
als Ausgang konfiguriert wurde. Diese Lösung kann ich aber allein schon 
vom Stromverbrauch her nicht für den Dauerbetrieb empfehlen. Zu alten 
Strompreise waren das mindestens 20 Euro/Jahr, heute sind es über 40 
Euro/Jahr.
Gast #7300335
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Lutz S. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Du könntest den Sender via PoE übers Netzwerkkabel speisen
>> und dann einfach am PoE-Switch am anderen Ende via
>> Kommandozeile die Speisung
>> an-/abschalten oder halt einfach das Kabel rausziehen.
>
> Super Idee - das wäre tatsächlich eine Möglichkeit auf die
> ich eigentlich auch hätte selbst kommen müssen.

Wenn Du ohnehin schon einen PoE-Switch hast, bei dem Du einzelne Ports 
an/abschalten kannst, dann kannst Du eventuell auch einzelne Ports auf 
fix 100MBit bzw. 1GBit schalten und Dein Steuersignal von der 
entsprechenden Status-LED (so vorhanden) abgreifen, je nach Wunsch 
non-invasiv optisch oder halt direkt elektrisch.


Oder bei manchen Consumer Home-Routern läßt sich in der Konfiguration 
eine dekorative LED-Beleuchtung an/abschalten.

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