Linux auf dem ESP32

OP #8088198
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Dank der MMU auf dem neuen ESP32S31 läßt sich auch Linux auf den günstigen Mikrocontrollern betreiben:

Board Support Pack
Buildroot
Espressif Linux

Natürlich erstmal eine Developer Preview, aber von Espressif ist sicherlich zu erwarten, dass die Linux-Schiene schnell ausgebaut wird. Und wenn dann noch "große Brüder" des ESP32S31 kommen, dann steht einem voll umfänglich nutzbaren Linux auf einem sehr günstigem Mikrocontroller nichts mehr entgegen.

#8088339
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Taugt sowas? Mein erster Linux-PC hatte 25MHz und 5MB RAM. Im Vergleich dazu hat ein ESP32S31 natürlich deutlich mehr zu bieten. Allerdings ist Linux seither auch deutlich leistungsfähiger und fetter geworden. Natürlich nicht nur der Kernel, sondern auch alles andere. Einen modernen Browser wird man darauf wahrscheinlich nicht laufen lassen können.

#8088356
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Markus K. schrieb:

Mein erster Linux-PC hatte 25MHz und 5MB RAM. Im Vergleich dazu hat ein ESP32S31 natürlich deutlich mehr zu bieten.

Tatsächlich hat er ein Zehntel RAM onboard. Ich denke mal, die Intention hier ist auch eher: „Um zu zeigen, dass es geht“, denn unter praktischen Gesichtspunkten würde man, wenn man unbedingt Linux nutzen wollte, ein passenderes SoC wählen.

G. K. schrieb:

Das liegt an der mangelhaften Fehlertoleranz in deinem Hirn.

Muss gestehen, wohl auch daran zu leiden: Für mich ergibt der beanstandete Satz so einfach keinen Sinn (allerdings unabhängig von dass/das). Falls mir da jemand helfen mag, vielleicht gar der Verursacher selbst, wäre ich dankbar.

#8088390
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Jack V. schrieb:

Für mich ergibt der beanstandete Satz so einfach keinen Sinn (allerdings unabhängig von dass/das). Falls mir da jemand helfen mag, vielleicht gar der Verursacher selbst, wäre ich dankbar.

dito

Dieter D. schrieb:

Es gibt so ein ähnlichen Beispiel mit das und dass. Vielleicht findet das jemand noch.

Komm, wir essen Opa.

Komm wir essen, Opa.

: Bearbeitet durch User
Persönliche Seite #8088405
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Jack V. schrieb:

Markus K. schrieb:

Mein erster Linux-PC hatte 25MHz und 5MB RAM. Im Vergleich dazu hat ein ESP32S31 natürlich deutlich mehr zu bieten.

Tatsächlich hat er ein Zehntel RAM onboard. Ich denke mal, die Intention hier ist auch eher: „Um zu zeigen, dass es geht“, denn unter praktischen Gesichtspunkten würde man, wenn man unbedingt Linux nutzen wollte, ein passenderes SoC wählen.

Das System auf dem Linux auf dem ESP32S31 läuft hat wohl 16MB externen RAM.

https://github.com/espressif/linux/blob/b0c63aaeda3cb0ee9d792b7df10bd60fa641a64b/arch/riscv/boot/dts/espressif/esp32s31.dts#L60

und 4MB ROM

https://github.com/espressif/linux/blob/b0c63aaeda3cb0ee9d792b7df10bd60fa641a64b/arch/riscv/boot/dts/espressif/esp32s31.dts#L106

#8088423
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Jack V. schrieb:

Markus K. schrieb:

Mein erster Linux-PC hatte 25MHz und 5MB RAM. Im Vergleich dazu hat ein ESP32S31 natürlich deutlich mehr zu bieten.

Tatsächlich hat er ein Zehntel RAM onboard. Ich denke mal, die Intention hier ist auch eher: „Um zu zeigen, dass es geht“, denn unter praktischen Gesichtspunkten würde man, wenn man unbedingt Linux nutzen wollte, ein passenderes SoC wählen.

Naja, mein PC hatte den Hauptspeicher auch nicht im Prozessor, sondern extern. Der ESP32-S31 scheint das PSRAM immerhin im Package zu haben (nicht mehr extern). Es ist auch deutlich schneller geworden (brutto 500MB/s). Aktuell gibts wohl 16MB.

Wie sinnvoll das ist, hängt sicherlich stark vom Preis ab. Es gibt natürlich auch sehr günstige SoCs, die z.B. 64-256MB DDR3-RAM im Package haben und 2x 1,2GHz Cortex-A7 als CPU. Die haben allerdings in der Regel kein WLAN. Ich habe aber keine praktische Erfahrung damit und insbesondere ist mir unklar, wie alt das Linux für diese Systeme ist und ob es überhaupt gepflegt wird.

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