Ich habe einen WiFi-Schalter gekauft, der ohne N-Anschluss installiert werden kann (also wie ein Dimmer in Serie mit der Last). Da, wo ich ihn installieren will, brauche ich das zwar nicht, aber aus Neugier habe ich ihn mal geöffnet, um zu sehen, wie das schaltungstechnisch gelöst ist.
Als Schaltelement ist ein dickes Relais verbaut. Zur Stromversorgung dient ein PN8015, vermutlich in üblicher Weise als Buck-Converter verbaut, siehe dazu beiliegende Grafik, die ich im Internet gefunden habe.
Die Frage ist, woher der PN8015 seine Betriebsspannung bekommt. Solange das Relais ausgeschaltet ist, kann er sich aus der Netzspannung über dem Relais bedienen. Was aber tut er, wenn das Relais eingeschaltet ist? Einzige Erklärung, die mir dazu einfällt ist, dass die beiden dicken FETs (NCE3090K, Niederspannungstyp mit Vds max 30V) dann in Reihe mit der Last liegen und daran eine Hilfsspannung zum Weiterbetrieb der Stromversorgung abfällt.
Das Ganze ist mit einigem Aufwand realisiert, mit 2 zusätzlichen ICs und mehr als einem Dutzend Dioden.
Hat sich da jemand etwas ganz spezielles ausgedacht, oder ist das (bloß mir unbekannter) Standard? Gibt es Musterschaltungen, Applikationsschriften für so eine Stromversorgungs-Schaltung?





