Max M. schrieb:
Ein WR (typ Y&H 150W, 20V - 30V)
Y&H ist ein HÄNDLER der viele unterschiedliche Wechselrichter verkauft. Ein Link wäre vernünftig gewesen, damit man nicht raten muss, welchen du meinst. Vielleicht:
https://www.amazon.de/dp/B08CH6VHRX/
Der WR ist nicht für den Anschluss an einen Akku (Spannungsquelle) vorgesehenen, sondern an ein Solarmodul (Stromquelle).
Dein ganzes Konzept ist unsinnig.
Strom aus Bleiakkus, egal ob KFZ Starterbatterien mit 60 Zyklen a 30% Entladetiefe bei C/20 Entladerate oder Strom aus Traktionsbatterien/Solarakkus mit 600 Zyklen bei 50% ist immer zu teuer, um Netzstrom zu ersetzen.
Nur LiFePO4 mit 3500-7000 Zyklen bei 80% mit 1C Entladerate können Strom für ca. 17ct/kWh speichern und damit günstiger als Netzstrom sein, auch wenn der Akku doppelt so teuer wie Blei ist. 48V ist übrigens klüger.
Einen PV Modul Wechselrichter an einem Akku auf Vollgas immer satt in die Überstrombegrenzung laufen zu lassen verkürzt sein Leben erheblich. Ausserdem ist der Müll nicht steuerbar. Das Konzept taugt erst was, wenn man den Eigenstromverbrauch misst und gesteuert genau so viel Strom aus dem Akku ins Netz schiebt um den Eigenstromverbrauch auszugleichen (bis zur Leistungsfähigkeit des WR). Dafur braucht man geeignete WR, z.B. GTIL1000, und wenn man auch noch AR4105 legale will, wird es unlukrativ teuer.
Details wie ein BMS am Akku das nicht mit Ladegerät und Wechselrichter spricht und daher die Dinger mitten im Betrieb per Notabschaltung reingrätschten - man hätte besser eins genommen dass den Zellenzustand einzeln an die Steuerung überträgt und MPPT Ladegeräte die sich per RS485 oder so steuern lassen - sind auch nicht egal.
Es bleibt immer das Problem, dass elektrische Verbraucher wie Ceranfeldherdplatten sich rabiat einschalten und ausschalten, ein WR aber seine Leistung nur mit 600W/s verändern darf, also gibt es immer Überschuss/Defizit der vom Zähler gezählt wird. Auch ein zweiter Zähler ermittelt noch lange nicht denselben Verbrauch, die Toleranzen sind erheblich, so dass man sich besser auf den Zähler vom Energieversorger stützt, der den aber einfach inkompatibel auswechseln darf.
Der Wetterbericht ist dermassen unzuverlässig, dass er egal ist. Hat man Strom, der billiger ist als Netzstrom, kann man ihn einspeisen. Dein Problem ist eher, dass man die Verbraucher, die die Kosten verursachen, Herd, Toaster, Wasserkocher, Mikrowelle, nicht ausgleichen kann mit so winzigen Akkus und Wechselrichtern.