Da die beiden mittleren Anschlüsse verbunden sind, bei Bipolartransistoren der Collector, ist es schon mal nicht der übliche push pull Treiber aufs NPN und PNP. Vielleicht Treibertransistor und Z-Diode. MOSFETs werden es auch nicht sein, auch keine TL431 oder Spannungsregler die unter B1/D1/B????/D???? auftauchen.
Da die beiden mittleren Anschlüsse verbunden sind, bei
Bipolartransistoren der Collector, ist es schon mal nicht der übliche
push pull Treiber aufs NPN und PNP.
Vielleicht isses auch einfach nur die Plus-Leitung (oder Minus bei pnp) ...
• BVCEO > 20V
• IC = 2.5A Continuous Collector Current
• RCE(SAT) = 50mΩ for a low equivalent On-Resistance
• 625mW Power dissipation
• hFE characterised up to 6A for high current gain hold up
• Complementary NPN type: FMMT718
Das ganze ist ein Teil eines Motorsteuerergerätes für einen Defender / Discovery Td5.
Um die Injektoren odentlich zu befeuern, ist im Steuergerät ein Schaltnetzteil, das auf ca. 90V hoch transformiert und einen dicken Elko aufläd.
Die ECU kam defekt zu mir und ich möchte mir die reparieren. Defekt waren wohl zunächst ein Gate-Widerstand, und das hat dann die beiden IRLs und eine 6,8V Gate-Source Z-Diode mitgenommen.
Endstufe hab ich repariert, aber die Spannung am Elko geht auf locker 120V rauf... der Elko ist nur bis 100V spezifiziert, also scheint irgendwo das Feedback für den Schaltregler zu fehlen.... den hab ich noch nicht gefunden. Daher muss ich erst mal verstehen, was da so alles involviert ist.
Es könnten IRLML2803 (n-channel) und IRLML5103 (p-channel) sein.
Ich bin aber nicht sicher, vor allem weil der Balken auf dem linken SOT23 nicht passt laut smd marking schema, aber der 1er auf beiden würde für 2001 oder 2011 passen.
Auch die 5 Buchstaben/Nummern passt, daher würde ich bei IR/Infineon weitersuchen.
Aber ich arbeite mich langsam weiter durch. Ich denke ich hab den Schaltnetzteil IC gefunden. Zumindest teibt der über 640 Ohm die beiden mystischen SOT23 von oben...
Nächste Challenge: SO16 mit mir unbekannter Bezeichnung 43U02 ...
Das ganze ist ein Teil eines Motorsteuerergerätes für einen Defender /
Discovery Td5.
Um die Injektoren odentlich zu befeuern, ist im Steuergerät ein
Schaltnetzteil, das auf ca. 90V hoch transformiert und einen dicken Elko
aufläd.
Die ECU kam defekt zu mir und ich möchte mir die reparieren. Defekt
waren wohl zunächst ein Gate-Widerstand, und das hat dann die beiden
IRLs und eine 6,8V Gate-Source Z-Diode mitgenommen.
Endstufe hab ich repariert, aber die Spannung am Elko geht auf locker
120V rauf... der Elko ist nur bis 100V spezifiziert, also scheint
irgendwo das Feedback für den Schaltregler zu fehlen.... den hab ich
noch nicht gefunden. Daher muss ich erst mal verstehen, was da so alles
involviert ist.
Dann suche mal nach einem Optokoppler und/oder nach dem *831 als Referenz sekundärseitig und Ansteuerung des Optokopplers!
Wenn der Ausgang 90V sein soll, lege die mal sekundärseitig an (85V bis 95V) und beobachte, was am Ausgang des Optok. geschieht, um das Feedback zu überprüfen. Bei ca. 90V müsste sich am Koppler etwas tun!
Ich hab jetzt etliche Stunden mit Messen und Vergleichen mit einer intakten Steuerung verbracht, aber kann auf diese Art bislang keinen Fehler finden, da ich leider den Schaltnetzteil-IC nicht identifizieren kann, und mich schwer tue, die beteiligten Teile zu finden.
Die bei Rover hatten seinerzeit wohl viel Spass dabei, selbst einfache 74er ICs mit ihren eigenen Bezeichnungen zu labeln.
Was ich sagen kann:
Der SO16 IC 43U02 (Bild oben) hat seine 5V an Pin 16, und Masse an Pin 5.
Einen Ausgang vermute ich auf Pin 3
Ist leider eine 4-Lagen Platine ... das macht es mir nicht einfacher.
Dazu kommt, das der Patient ganz offensichtlich vom Vorbesitzer unsachgemäß vergewaltigt wurde.
29F200BT Flash IC wurde getauscht und inkompatibles Programm drauf. Ergo: Prozessor macht keinen Mucks.
Gestern kam endlich der bestellte Programmer an, und ich konnte über den BDM Zugang des Prozessors das korrekte Programm aufspielen. Und schon läuft der Prozessor wieder.
Vermutlich wurde bei der Bastelei vorher zudem irgendwas zerschossen, und das hat wie gesagt einiges rund um das Schaltnetzteil mit reichlich Rauchentwicklung zerstört. Um einen IRL540 wirklich zu Asche zu zerbraten, braucht man viele Ampere. Mit der eigentlich vorgesehenen 30A Sicherung fast unmöglich.
Das heisst für mich ist das der schwierigste Fall überhaupt. Du kannst nicht von den typischen Fehlerquellen ausgehen, sondern es kann einfach ALLES sein.
Ohne eine grobe Vorstellung, wie hier die Spannungsregelung funktioniert, wird's schwer.
PS: was sollen hier eigentlich diese Pfeil rauf / Pfeil runter Bewertungen?
Sind meine Beiträge so abwegig oder werden die pauschal immer negativ bewertet?
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Hier tobt sich ein Psychopath aus, der verpasst jedem Posting eine negative Bewertung.
Rauchentwicklung zerstört. Um einen IRL540 wirklich zu Asche zu
zerbraten, braucht man viele Ampere. Mit der eigentlich vorgesehenen 30A
Sicherung fast unmöglich.
Ach, eigentlich brauchst Du nur Leistung (und nicht einfach nur Strom), um so einen Mosfet zu Tode zu braten ...
Gerade MOSFets werden immer nur in zwei Betriebspunkten betrieben.
"Leitend" und "nicht leitend"
In dem einen ist der "Rds on" extrem klein, im anderen extrem gross.
Daraus folgt, das entweder die Spannung über dem MOSFet null wird (Leitend)
oder der Strom (nicht leitend).
Da die Leistung P das Produkt aus Strom und Spannung ist, ist diese in den Betriebspunkten quasi fast Null.
Du bekommst den MOSFet kaputt, indem du ihn weit über seinen Nennstrom hinaus belastest, oder wenn er irgendwo zwischen den Betriebspunkten betrieben wird (z.B. floating Gate).
Sorry für den Exkurs...
Glaube ich hab den Spannungsteiler gefunden, aber leider nocht nicht den Weg zum Schaltnetzteil-IC, geschweige denn den Typ heraus gefunden.