IC gesucht: RS-232 eingehendes Byte an 8 Ports

Gast #1448640
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An 8 Ports die selben Infos darstellen?

Ich mein das so, dass das Byte an den Ports dargestellt wird..
zB Übertragen: 1001 0010
   Ports:      1234 5678

Also dann high an Port 1, 4 und 7 und low an Ports 2, 3, 4, 5 und 8
Gast #1448752
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Hallo,

früher gabs mal den ay-5-1013 für so was. (Baudrate über externen Takt, 
Datenlänge über Pins einstellbar). Dürfte früher in fast allen Termimals 
verwendet worden sein.

Da das IC nicht mehr gefertigt wird wirst Du das ganze heute mit einem 
uC emulieren müssen.
#1448759
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> Nein, so einen Chip gibts nicht (ausser einem µC :)). Woher sollte so
> ein Chip denn wissen, welche Baudrate, wieviel Datenbits, etc.?
Modems habe das auch immer geschafft, die konnte man ohne 
umprogrammierne mit verschienden baudraten ansprechen. Möglich ist es 
also.


Kann mir auch vorstellen das man ein µC so programmien kann das er die 
Baudrate anhand der Pegellänge erkennt und sich selber darauf einstellt. 
Damit geht zwar das erste byte verloren aber sollte egal sein.
#1448778
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Marcus Kunze schrieb:
>> Nein, so einen Chip gibts nicht (ausser einem µC :)). Woher sollte so
>> ein Chip denn wissen, welche Baudrate, wieviel Datenbits, etc.?
> Modems habe das auch immer geschafft, die konnte man ohne
> umprogrammierne mit verschienden baudraten ansprechen. Möglich ist es
> also.

Immer ist ein großes Wort.
In der Zeit, in der Modems begannen die Akkustikkopler im Hobbybereich 
abzulösen, war es völlig normal, dass ein externes Gerät (Modem, 
Drucker, Plotter) entweder über ein Mäuseklavier auf seine Baudrate 
einzustellen war, oder aber der Hersteller hatte eine Standardbaudrate 
mit der man das Gerät zunächst ansprach und dann auf die gewünschte 
Baudrate konfigurierte (als es die ersten EEPROM gab).
#1448789
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Hallo,

und nicht viel später war in meinem Zyxel 1496 immerhin ein 68000 als 
Prozessor drin, der auch noch schneller getaktet war als der 68000 in 
meinem Amiga 2000, an dem das Modem dranhing...

Alerdings war der Rechenaufwand wohl eher für Modulator/Demodulator 
selbst nötig als für den UART.

Scgiebergister sind eigentlich kein Problem, der Haken ist, das Starbit 
zu erkennen. Wenn man sicherstellen kann, daß z.B. zwischen den Bytes 
immer ein H-Pegel ankommt, der länger als 10 Bit ist (Start-8 Bit-Stop) 
kann man den Signalpegel mit passender Geschwindigkeit in ein 10 Bit 
Schiebergister schieben. Wenn alle Ausgänge H sind die Logik umschalten, 
daß sie mit dem Startbit den Takt freigibt. Wenn das Startbit am 10. 
Ausgang angekommen ist, anhalten und die Daten übernehmen.
Dann wieder auf alles H warten usw.

Allerdings ist jeder µC mit UART wesentlich zuverlässiger und weniger 
aufwändig...

Gruß aus Berlin
Michael

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