Hallo liebe Leute,
ich war schon lange nicht mehr hier, weil mich mein Studium zur Zeit
stark in Anspruch nimmt.
Meine Frage:
Immer wieder stehe ich vor dem Problem, dass ich gerne größere Mengen an
Messdaten speichern würde.
Das ist doch ein Standart-Problem, das vielen von euch sicher schon
begegnet ist.
Wie kann ich am einfachsten und billigsten Datenmengen bis ca. 100kByte
speichern ? Als Mikrocontroller verwende ich den AT90S4433.
Ich habe mal hier im Forum etwas gewühlt und bin so auf den
"Atmel-Flash-Speicher" aufmerksam geworden.
Eine andere Frage zu der Thematik blieb aber leider unbeantwortet.
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-11179.html
Ein entsprechendes Datenblatt habe ich hier auch mal angehängt.
Es wäre toll, wenn ihr mir nicht nur zu einem geeigneten Bauteil raten
könntet, sondern evtl. auch Informationen zur Ansteuerung hättet. Sicher
sind schon entsprechende Routinen in Assembler geschrieben worden!?
Danke und ein erholsames Wochenende
jo
Axel
Hi Peter,
IC1 und IC3 auf Deinem Plan brauche ich nicht zwangsläufig, oder !?
Ansonsten gefällt mir der Aufbau gut.
Man braucht wohl nur 2 Pins zum lesen und schreiben, super !
jo
Axel
@Axel
"IC1 und IC3 auf Deinem Plan brauche ich nicht zwangsläufig, oder !?"
Die sind unverzichtbar.
Woher sollen denn sonst die Adressen kommen ?
Peter
Was kostet denn die Teile so?
Der Aufbau ist mit Sicherheit wesentlich komplizierter als wenn ich mir
ein AT45DB161B leiste. Nur, wo bekomme ich das her ??
Das hätte dann auch viel mehr Speicherkapazität.
jo, was nu
Axel
Hallo
Segor kann den besorgen aber min. Abnahmemenge 26 Stk. bei einem Preis
von 25.05 €. Aber denn AT45DB081B-TI haben die Lagermäßig der hat
halt nur 8 Mb und ist für 3,3 Volt ausgelegt.
Hi Axel,
anbei das Bild des Moduls. Die 74HC164 sind unter dem SRAM-Sockel.
Ist alles handverdrahtet, wobei aber kaum Drähte benötigt werden.
Dem SRAM ist es nämlich egal, wie und auf welcher Adresse die Daten
gespeichert werden, d.h. die Adreß- und Datenleitungen können
untereinander beliebig vertauscht werden, so daß sich ein optimales
Layout ergibt.
Da reicht dann ein einseitiges Layout.
Von dem Pfostenstecker sind nur 4 Pins belegt, der Rest dient nur der
Stabilität.
Bei Segor kostet das SRAM z.B. 8,90 Euro (SMD-Bauform).
Nach Ansicht des Datenblattes der AT45-Serie sieht das ganze Protokoll
schon mächtig kompliziert aus. Ein Zugriff auf einzelne Bytes ist z.B.
nicht möglich. Man muß eine komplette Page in einen Puffer auslesen, das
gewünschte Byte ändern und dann alles wieder zurückschreiben.
Da ist mein Modul doch das ganze Gegenteil, einfach Adresse und das Byte
senden, fertig.
Und wenn man die Increment-Funktion benutzt, kann man beliebig viele
Bytes fortlaufend lesen oder schreiben ohne jedesmal die Adresse neu
senden zu müssen.
Nicht zu vergessen, die 3,3V-Pegelwandler für den AT45xx, da diese nur
noch für 3,3V hergestellt werden.
Peter
Hallo Peter, Hallo Leute,
also ich versuche jetzt mal Deinen Aufbau nachzubauen.
So wie ich das sehe, ist es die beste Lösung.
Folgende Komponenten habe ich gestern bei www.Reichelt.de bestellt:
1x 628512-70 für 5.85
2x 74HCT 164 für je 0.32
1x AT 90S1200 PDIP für 2.65
1x SPK 100.000µF für 0.94
Dazu kommen wohl noch 3,50 Euro Versand
(gehen also, die Preise)
[war Interesse halber mal bei nem amerikanischen Versender -> dort
kostet alles nur die Hälft]
Ich habe mir mal intensiv Deine Schaltung angesehen. Folgende Fragen
habe ich noch:
1. An den beiden Shift-Reg. hast Du Anschlüsse mit A4 bzw. A6
beschriftet. Diese werden wohl am AVR (8;11) angeschlossen. Aber was ist
mit den Anschlüssen am SRAM (6;8;11) ? Hätte man teoretisch noch ein
drittes Schift-Reg nehmen können ? Gibt es nicht auch welche mit mehr
als 8 Bit ?
2. Was passiert beim 628512 am CE1;OE;WE
3. hast Du ein Datenblatt vom 628512(dann erübrigt sich auch Frage 2 :-)
4. Würdest Du mir Deinen Quelltext zur Verfügung stellen ? Konnte Ihn
auf der Webseite nicht finden.
Danke für die Unterstützung
jo
Axel
HI,
ich hab jetzt diese AT45DB161B angeboten bekommen.
s. http://www.mikrocontroller.net/forum/read-3-13398.html
Da ich mir aber auch die Teile zu Peters Projekt gerade bestellt habe,
und das sicher eine interessante Schaltung ist, werde ich mir diese auf
jeden Fall mal aufbauen.
Man kann ja dann später vergleichen, was der einfachere Weg ist.
jo
Axel
Bei so viel Interesse stelle ich dann den Quelltext nächste Woche ins
Web( ist schon paar Jahre her das Projekt, muß ich erst auf der
Festplatte suchen).
Alle Label gleichen Namens sind miteinander zu verbinden.
CE,OE,WE:
Ruhe: 1,x,x
Lesen: 0,0,1
Schreiben: 0,x,0
Wie gesagt, O0..O7 bzw. A1..A18 des SRAM können untereinander vertauscht
werden, der Schaltplan entspricht daher nicht ganz genau der Verdrahtung
meines Moduls.
Peter
Ich hoffe, dass ich die Zeit finde beide Speichermöglichkeiten
- Peters SRAM mit AVR Controller
- AT45DBxxx
zu testen.
Evtl. könnte man dann eine der beiden Möglichkeiten hier im Tutorial
verewigen.
Denn Datenerfassung / -speicherung ist sicher für jeden angehenden
MikrocontrollerBastelFreak interessant.
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf meine Teile von Reichelt und
Peters Quelltext.
jo
Axel
Hi,
ich hab jetzt endlich die Teile
Werde vielleicht morgen früh anfangen, mich damit zu beschäftigen.
Peter, wenn Du die entsprechenden Quelltexte noch findes wäre das eine
riesen Erleichterung.
Danke für die Hilfe soweit.
jo
Axel