Oszillator für Quarz

OP #1091179
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Hallo,
für eine Physikarbeit in der Schule muss ich das Temperaturverhalten 
eines bestimmten Temperaturmessquarzes untersuchen.
Hier mal eben die genauen Daten des Quarzes:
13,56 MHz
R1 = 6,5 Ohm
C1 = 19 fF
C0 = 4,1 pF
Q = 94,526
T-Steigung: 518 Hz pro 1°C
und dann noch ein Zusatz : Mesurement method: series frequency at 25°C 
(also in Serienresonanz ? )

Das Problem das ich habe ist folgendes:
Es gelingt mir nicht den Quarz zum schwingen anzuregen, um die Frequenz 
mittels Oszi/Frequenzzähler abzulesen.
Das Quarzkochbuch habe ich schon mehrmals versucht zu verstehen, bin 
aber gefrustet gescheitert. Bei der Google-Recherche bin ich auf 
folgende Links gestoßen
1. 
http://www.franzis.de/elo-das-magazin/grundlagen-und-ausbildung/hochfrequenz/der-quarzoszillator
2. http://www.elektronik-magazin.de/page/digitaler-quarzoszillator-14

Der erste Link sieht schon sehr vielversprechend aus, doch bei dem 
Zweiten habe ich einige Verständisprobleme.
C1 und C2 sind auf Masse, und an Ausgang 4 wird die Frequenz 
abgegriffen. Aber wo wird der Quarz tatsächlich zum Schwingen anregt ? 
Wo wird die Spannung angelegt ?

Könnt Ihr mir bitte etwas auf die Sprünge helfen ?

Danke
Michael
Gast #1091194
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Hallo,

nach meiner Erfahrung ist folgende Schaltung mir 2 Transistoren am 
besten:


1.Basisschaltung
2.Nachfolgender Emitterfolger
3.Rückkopplung mit Quarz

(Gegebenfalls Verhinderung, dass der Quarz bei der 3. Harmonischen 
anschwingt. Das ist aber bei 13,56 MHz nicht nötig.)
Gast #1091201
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Tobi S., wenn du schon so schlau bist, dann hättest du da auch selbst 
drauf kommen können. P(Schule + Physik == Laplace) -> 0. Depp.

Zu den Fragen: Spannung wird an den Versorgungsspannungspins des ICs 
angelegt. Lad dir mal das Datenblatt zum erwähnten 74HC00, oder besser 
74HC04 runter, da sind die eingezeichnet. Der Ausgang des ersten Gatters 
regt den Quarz zum Schwingen an. Such mal nach crystal oscillator, da 
gibts viele Appnotes dazu.
Gast #1091222
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Ohne jetzt als Ketzer daher zu kommen und den schönen Lerneffekt kaputt 
zu machen:
Warum nimmst du dir nicht einfach einen Atmel AVR und hängst den Quarz 
da dran? Dann kannst du dir ganz easy den Takt auf dem Oszi ansehen oder 
den AVR zählen lassen. So hast du dann mehr Zeit für den Versuch als für 
den Aufbau...

EDIT: Grade gemerkt das ich ja garnicht in der Mikrocontroller Abteilung 
bin und darum AVRs und deren Progger nicht als selbstverständlich 
vorraussetzen sollte^^
Gast #1091230
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Quarze werden auf eine bestimmte Lastkapazität ausgelegt, bei der sie 
ihre nominelle Frequenz haben. Diese Kapazität muss der Quarz an seinen 
Anschlüssen "sehen" und setzt sich aus den Kondensatoren, 
Leitungskapazitäten, Kapazität des Verstärkers usw. zusammen. Als ersten 
Schuss kann man den Wert der Kondensatoren auf 2 x CL auslegen, weil sie 
vom Quarz aus in Reihe Geschaltet sind.

PS: Gilt natürlich nur für den Pierce Oszillator von Link 2.
Gast #1091236
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Karl wrote:
>>oder den AVR zählen lassen.
>
> Was soll der zählen? Seine eigene Frequenz?

Jop das war der Plan, mir ist natürlich klar das man dafür noch ein 
externes Zeitnormal braucht (Stoppuhr/DCF77). Aber bitte jetzt nicht den 
Thread kaputtmachen, bleiben wir also beim Oszi/Frequenzzähler am AVR.

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