20MHz Quarz schwingt auf 6,666MHz

Gast #1649259
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Laut Datenblatt
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150000-174999/155347-da-01-en-QUARZ_20_000MHZ_HC49.pdf
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150000-174999/155192-da-01-en-QUARZ_20_000MHZ_HC49_4H.pdf
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150000-174999/156454-da-01-en-QUARZ_20_000_MHZ_49USMX.pdf
sollte es ein Grundtonqurtz sein,
aber es ist offensichtlich ein Obertonquartz.

Zurückschicken, meckern, wenn das hundert Leute tun
merkt der Blaue Klaus das vielleicht irgendwann mal
(obwohl deutlichst erkennbar ist, daß die dortigen
Leute in Versand und Katalog KEINERLEI technische
Ahnung mehr haben, sondern wohl nur noch billig
sind - merkwürdig, der Laden ist sauteuer, man
sieht also wieder mal, viel Bezahlen ist kein Garant
für gute Qualität).

Derweil kaufst du einen bei Reichelt, die haben nicht
nur die wesentlich bessere WebSite auf der Quarze nicht
wie bei Conrad unter "aktive Bauelemente" einsortiert
sind, sondern wissen sogar was ein Grundtonquartz ist
und das zu einem Bruchteil des Preises:

http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=1861;PROVID=2402

Wer günstig kauft, kauft gut!
#1649340
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Wenn die Parallelkapazität des Quarzes zu groß, ist passiert so etwas. 
Bevor der Quarz in den Müll fliegt, kannst du versuchen, die parasitären 
Quarzkapazitäten herauszustimmen.
Eine Spule, die zwischen den Quarzanschlüssen angeordnet ist, und die 
mit den unerwünschten Kapazitäten einen Parallelresonanzkreis auf der 
Nutzfrequenz bildet, sollte helfen.
Kräftiger Schaltdraht auf Dorn, ca 3-5mm Durchmesser, 15 Windungen eng 
ohne Kurzschlüsse gewickelt. Abstimmung durch schrittweises Entfernen 
von Windungen oder Auseinanderziehen der Spule.
mfg
#1649343
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G. O. schrieb:
> Wenn die Parallelkapazität des Quarzes zu groß, ist passiert so etwas.
> Bevor der Quarz in den Müll fliegt, kannst du versuchen, die parasitären
> Quarzkapazitäten herauszustimmen.
> Eine Spule, die zwischen den Quarzanschlüssen angeordnet ist, und die
> mit den unerwünschten Kapazitäten einen Parallelresonanzkreis auf der
> Nutzfrequenz bildet, sollte helfen.
> Kräftiger Schaltdraht auf Dorn, ca 3-5mm Durchmesser, 15 Windungen eng
> ohne Kurzschlüsse gewickelt. Abstimmung durch schrittweises Entfernen
> von Windungen oder Auseinanderziehen der Spule.
> mfg

Meine Güte, dann lieber für 18cent einen neuen 20iger kaufen o.O
Gast #1649364
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> Wenn die Parallelkapazität des Quarzes zu groß, ist passiert so etwas.

Dass er auf 0.33333333333 der Grundfrequenz schwingt ?
Kaum.

Eher dass er nicht auf dem 3. Oberton, sondern auf dem Grundton 
schwingt, aber dazu bräuchte man erst mal einen mit passiven 
Bauelementen aufgebauten Schwingkreis der etwa bei 20MHz schwingt und 
bei 7 Mhz schon dermassen miese Güte hat, dass er den Quartz bei der 
dortigen Frequenz am schwingen hindert.
#1649529
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'Habe gerade ins Datenblatt des Prozessors geschaut, daher noch eine 
Anmerkung.
Es kann passieren, dass die galvanische Verbindung der 
Oszillatoranschlüsse die Arbeitspunkte der beiden Inverter verändert und 
der Oszillator nicht mehr korrekt arbeitet. In diesem Fall sollte die 
Verbindung durch einen geeigneten Kondensator aufgetrennt werden 
(Kondensator in Reihe mit der Spule)um die alten 
Gleichspannungsverhältnisse wieder herzustellen.

mfg
Gast #1649845
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> Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
> Datum: 25.03.2010 14:37
> MaWin falsch, G. O. hat recht!

Glaub ich nicht.

Zeig mir auch nur eine Schaltung/Beschreibung,
wie man einen Grundtonquartz
auf 1/3 der Frequenz schwingen lassen kann.

Das Gegenteil (3. Oberton) findest sich zuhauf.


Wer also so Unwahrscheinliches aufstellt, wie du,
muss schon mehr Fakten liefern.
Gast #1650007
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>Zeig mir auch nur eine Schaltung/Beschreibung,
>wie man einen Grundtonquartz
>auf 1/3 der Frequenz schwingen lassen kann.

Richtig, das geht nicht, aber einen 20MHZ Obertonquarz kann man auf der 
Grundfrequenz schwingen lassen. Und wenn die 20MHz der dritte Oberton 
ist, dann ist 6,66666MHz der Grundton des Obertonschwingers :-)

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