Signal um 250ns verzögern

Gast #308842
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Hallo Florian,
bei 500 kHz hast du eine Periodendauer von 2 µs. Eine Vezögerung
kleiner als die Periodendauer? Wüsste nicht ob das Sinn macht. Wenn ja,
was hast du denn vor?
obige Antwort mit R-C-Tiefpass würde ich sofort verwerfen, da 250ns <
2µs sind und du somit dein Signal gewaltig verzerrst.
Gast #308843
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Die sauberste Lösung kann man mit einem Schieberegister machen.
Ein 8-fach SR (seriell in - parallel out) wird mit 20MHz getaktet (t =
50ns). Wenn sich das Signal am Eingang ändert, wird es am 5. Ausgang
mit 250ns verzögert ausgegeben.
Gast #308844
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einfacher: Gatterverzögerungszeiten nutzen. Geeignet in deinen
Zeitbereichen die Standard-CMOS-Serie (CDxxxx) bei 5V. CD4050 z.B.
enthält 6 Buffer, typ. Verzögerungszeit bei 5V ca. 50ns. Alle Buffer in
Reihe schalten, das passende verzögerte Signal raussuchen. Ausgang 5
wahrscheinlich.
Gast #308845
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@crazy horse
Du weißt aber auch, daß man soetwas nicht in der Serie machen darf ?
Wenn Bauteile von einem anderen Hersteller geliefert werden, die
schneller sind, müßte man dann den 7. Ausgang nehmen. Und den zu finden
ist recht schwer :-)
Gast #308847
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Zeitkonstante ist ungefähr gleich R*C also 1 kOhm mal 1 nF = 1 usec
(10^3 Ohm * 10^-9 sec/Ohm = 10^-6 sec)
Die Flanke wird von Schmitt-Trigger wieder senkrecht, da verzerrt nix,
ist genauer als irgendwelche alten CMOS-Gatter aus den 70ern mit
unvorhersagbaren Zeiten. Sowas gehört in der Serie wirklich verboten,
das sind Schaltungen die nur bei Rückenwind funktionieren.
Es gibt auch fertige Verzögerungsleitungen digital oder analog zu
kaufen, schau mal bei RS oder Farnell, die haben sowas.
Gast #308848
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RC-Glied und Schmitt-Triger ist die Lösung. Was Bob da für Probleme
sieht, ist mir ein Rätsel...

Für ein 74HC14 dürfte in erster Näherung so etwa 3/4*R*C hinkommen. Am
besten einfach ausprobieren (messen). Aber kein HCT verwenden, dann
hast Du unterschiedliche Verzögerung, je nach Flanke.
Gast #308849
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Mit Deinem drei Punkte Programm hast Du natürlich völlig recht; fürs
Basteln reicht es allemal.

Ein hiesiger Bestücker hatte einmal 10k SMD-Leiterplatten gefertigt,
auf denen u.a. ein PLD aufgebracht war. Beim anschließenden Test lief
keine einzige. Ursache war dieser PLD-Baustein, der vom selben
Hersteller kam, nur neueren Datums. Man mußte diesen Baustein nur auf
allen LPs tauschen, alles problemlos.

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