Frage zur Funktion einer Schaltung (DCC-Gleisbelegtmelder)

OP #8089875
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Hallo zusammen,

zur Vorbereitung eines Eigenbaus eines Belegtmelders für Gleisabschnitte einer Modellbahn habe ich mal Schaltungsteile eines industriell gefertigten Belegtmelders aufgenommen, stoße aber auf Grund mangelnder Kenntnisse an Grenzen.

J und K sind die Eingangsklemmen der Gleisspannung, die Firma Lenz hat diese Bezeichnung gewählt. Der obere Schaltungsteil mit dem 78L05 ist klar, das ist die Versorgung des Prozessors. Links unten ist eine Spannungsstabilisierung mit Z-Diode D3 und Transistor T2, aber welchen Zweck hat diese? Fehlende Verbindungen möchte ich da ausschließen, siehe Foto (Bild 1, leider unscharf) von der Leiterplatte.

T3 dürfte die Schaltung sein, die den Quittungsimpuls durch Stromerhöhung für die Zentrale beim Auslesen bzw. Programmieren erzeugt. Ich hätte hier jetzt einen npn-Transistor in Emitterschaltung erwartet. Welche Vorteile hat diese Lösung?

Der Schaltungsteil mit T1 (Bild 2) müsste die Aufbereitung des DCC-Signals für den Prozessor sein, aber wie funktioniert das mit den beiden pnp-Transistoren?

Würde mich freuen, wenn mir das jemand erklären könnte, auf die obligatorischen Hinweise auf fehlendes Wissen würde ich gerne verzichten. Wenn ich es wissen würde, würde ich ja nicht fragen.

Vielen Dank Thomas

edit: Auf Wunsch eines Forumsusers das Fragezeichen in der Überschrift in "Frage" geändert. Mal sehen, ob es so zu Antworten führt.

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#8090248
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Thomas P. schrieb:

... stoße aber auf Grund mangelnder Kenntnisse an Grenzen.

Das Verständnis der Schaltung wird dadurch erschwert, dass du wenig Ordnung drin hast.
Um den Schaltplan übersichtlicher zu gestalten, würde es helfen, vernünftige Symbole zu verwenden, die etwas mit der Funktion zu tun haben und nicht primär das Pin-Layout wiedergeben, z.B. beim Spannungsregler, der eigentlich als Anschlüsse nur Eingang, Ausgang und Gnd besitzt. Alles andere ist nur Beiwerk vom Packaging. Auch die Darstellung von T1 hat nichts mit der Funktion zu tun. Übliche Darstellung der Spannungen ist abnehmend von oben (hier DC-Spannung vom Gleichrichter) nach unten (hier Gnd). Bei PNP-Transistoren ist es hier entsprechend sinnvoll, diese mit Emitter nach oben und Kollektor nach unten zu zeichnen und nicht entsprechend dem Pinout. Statt irgendwelcher Knoten in den Leitungen, ist es besser, ein Symbol passend auszurichten und ggf. auch zu spiegeln (T1). Um die Bauteile ansprechen zu könnten, sollte JEDES einen eigenen Namen bekommen, im Fall von T1 besser z.B. "T1A" und "T1B". Auch die Bezeichnung der Signale von Ein- und Ausgang der Schaltung ("µC_PIN24", "µCPinxx") nach der Funktion würde die Schaltung besser lesbar machen.

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