Digitalmultimeter

Gast #313812
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Ja das habe ich auch schon gesehen mein problem ist das bezugspotential
wie löst man das ist für mich nicht erkenntlich. Wenn ich z.B. 400V an
einem Generator in Dreieckschaltung messen möchte habe ich doch kein
massepotential als bezug zur messung. wie geht das
Gast #313813
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ob 3500V zu 3100V oder 400V zu 0V ist egal die Spannungsdifferenz ist
die gleiche. In einem  Wasserfall mit 100 Meter Höhe fällt das Wasser
nur 100 Meter auch wenn er im Hochgebirge liegt.
Gruß
Gast #313814
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Also heißt da jetzt ich kann z.B. mit einem Operationsverstärker einfach
an die beiden Eingänge eine Spannung anlegen und am ausgang kann ich
dann gegen die Masse des OP's eine Spannung messen die proportional
zur Verstärkung der Eingangsspannung entspricht! Ist das so richtig?
#313815
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Nein...

Die Masse des Digitalmultimeters nimmt das Potential der Minusleitung
der Messstrippen an. Damit das keine Gefahr für den Benutzer ist, sind
diese Multimeter isoliert aufgebaut und werden mit Batterie betrieben.

Wie das bei hochkarätigen Labormessgeräten gemacht wird,entzieht sich
meiner Kenntnis. Ich verstehe unter "Digitalmultimeter" erstmal ein
kleines, billiges, batteriebetriebenes Handgerät.

...
Gast #313816
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> Ich verstehe unter "Digitalmultimeter" erstmal ein
kleines, billiges, batteriebetriebenes Handgerät.

Das ist aber eine sehr eingeschränkte Definition, denn, ein großes,
teures, Netzbetriebenes DMM von Hameg, Agilent oder Keithley ist
ebenfalls ein Digitalmultimeter.


Zur Ausgangsfrage: Ein Digital-MULTI-Meter wandelt immer mehrere(nicht
gleichzeitig), unterschiedliche Messgrößen in digitale Werte um. Z.B.
Spannung, Strom, Widerstand, etc..

Der Kern eines solchen Gerätes ist immer ein
AD-Wandler(Analog-Digital-Wandler), der eine Spannung in Digitale Werte
wandelt.

Es gibt unterschiedliche AD-Wandler: Spannungs-Frequenz-Wandler,
Ein-Rampen-Wandler, Zwei-Rampen-Wandler(Dual-Slope-Verfahren),
Wägeverfahren, Zählverfahren, Sigma-Delta-Verfahren.

Mit diesen Begriffen kannst Du Google beschäftigen.
Gast #313818
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Der Schaltplan sieht genauso aus, wie im Datenblatt des ICL7106 bzw.
ICL7107 von  Christoph Kessler (db1uq)  bereits empfohlen.
Lesen musst Du schon selbst.

http://www.intersil.com/data/fn/fn3082.pdf

Vielleicht hilft auch...
http://pitts-electronics-home.de/electron/schpla.htm

Wie auf Seite 4 des Datenblatts steht, hat man dann einen
Eingangsbereich von 0...200mV .
Für andere Eingangsbereiche braucht man entsprechende Vorteiler
(Widerstände); bei Multimetern wird das mit dem Bereichs-Drehknopf
ausgewählt.
Teure Geräte machen interne Umschaltungen ("Autorange") innerhalb
einer Messart ; elektronisch oder über Relais.
Ströme werden über SHUNT-Widerstände in Spannungen konvertiert.
Wechselspannung (-Strom) braucht eine zusätzliche
Gleichrichterschaltung.
Ohm-Messungen arbeiten über eine interne Stromquelle.
... in einem Multimeter ist viel drin.
Selbstbauen lohnt sich wirtschaftlich nicht, schon weil die o.a.
Widerstände natürlich besser als 1% sein müssen und die sind teuer bzw.
schwierig zu beschaffen.

Man kann ein billiges Multimeter manchmal bei Aldi oder Norma, Baumarkt
etc. kaufen ; so ab EUR 4.95 .
Es gibt auch "Module" für Einbau ; die haben jedoch nur das IC +
Display (LCD oder LED), i.d.R. feste Eingangsbereiche (z.B. wiederum
0..200mV  oder  0...2000mV)  und sind teurer als EUR 5.-

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