ich habe hier einen Unterspannungsschutz mithilfe eines LM358 gebaut, der bei Unterschreiten einer Mindestspannung die Last über einen P-Channel Mosfet von der Batterie trennt.
Konkret geht es um eine 12V Versorgungsschiene, die bei <11,2V abschaltet.
Als Mosfet kommt ein AO4459 zum Einsatz.
Ausprobiert hab ich die Schaltung mit verschiedenen Pullup-Werten.
Sinkt die Batteriespannung unter die 11,2V, schaltet der Ausgang des Lm358 wie gewünscht auf High, trotzdem hab ich auf Lastseite immer noch VIN-0,5V anliegen, zwischen Drain und Source messe ich zwischen 1,4kOhm und 2,2kOhm.
zwischen Drain und Source messe ich zwischen 1,4kOhm und 2,2kOhm.
Selbst mit richtig eingebautem MOSFET kann das knapp werden, ein AO4459 kann bei 1.4V zwischen S und G noch 0.25mA durchlassen und ein LM358 kommt nicht bis ganz an die Versorgungsspannung, sondern nur so 1.5V ran.
ABER: er kann mit einem Widerstand hochgezogen werden, dein R muss nur niederohmig genug sein, derzeit steht ja kein Wert dran.
Übrigens ist der LM358 eine schlechte Wahl als Unterspannungsschalter, er braucht auch abgeschaltet zu viel Strom, ca. 2mA, dazu kommen 150uA für den LM4040. Ein ICL7665 käme mit 3uA aus.
Oh vielen Dank der Fehler ist mir leider garnicht aufgefallen! Ich hab den Transistor mal umgedreht und ja, mit einem 1kOhm Pullup funktioniert es, jedoch hab ich dadurch 0.1W Verlustleistung über R3.
Angenommen, ich vertausche die Eingänge am OpAmp, sodass bei VIN>Vminimum der Ausgang high geschaltet wird und ich mithilfe eines N-Mosfet den AO4459 mit einer Darlington-Schaltung steuere, dann funktioniert es oder?
Angenommen, ich vertausche die Eingänge am OpAmp, sodass bei
VIN>Vminimum der Ausgang high geschaltet wird und ich mithilfe eines
N-Mosfet den AO4459 mit einer Darlington-Schaltung steuere, dann
funktioniert es oder?
Ja, wird schon funktionieren.
Es gibt auch OPAs, die am Ausgang Rail-to-Rail können, dann geht deine erste Schaltung. Und wenn die 100mW an dem Widerstand zu viel sind: es gibt sicher auch OPAs, die weniger Verlustleistung haben.
Eine Hysterese mit einem 2M2 Widerstand funktioniert nur, wenn man die beiden Eingänge vertauscht. Dann muss man aber auch noch den zweiten OPV als Inverter vor den Mosfet schalten.
Eine Hysterese mit einem 2M2 Widerstand funktioniert nur, wenn man die
beiden Eingänge vertauscht. Dann muss man aber auch noch den zweiten OPV
als Inverter vor den Mosfet schalten.
Nö. Man schleift einfach einen R zw. Z-Diode und +Eingang ein, dann hat man seinen Hysterese-Spannungsteiler.
Man schleift einfach einen R zw. Z-Diode und +Eingang ein, dann hat man
seinen Hysterese-Spannungsteiler.
Das habe ich auch erst geglaubt. Das funktioniert aber nicht, weil bei einer veränderbaren Versorgungsspannung der Abgriff am Spannungsteiler seine Spannung stets mitverändert.
Das funktioniert aber nicht, weil bei einer veränderbaren
Versorgungsspannung der Abgriff am Spannungsteiler seine Spannung stets
mitverändert.
Macht nix wenn die Hysterese unterschiedlich gross je nach Versorgungsspannung ist, weil der SCHALTPUNKT bei einer exakten Versorgungsspannungshöhe liegt. Damit sind die Ein- und Ausschaltpunkte und somit auch die Hysterese exakt bestimmbar.
Sie wäre bei anderer Spannung anders hoch, aber da er bei anderen Spannungen nicht schaltet ist das egal.
Mehrfach ausprobiert:
Der LM358 ist ein dermaßen faules Arbeitspferd, der würde niemals ohne Grund in Schwingungen geraten. Und selbst wenn Du ihn dazu zwingst, interessiert das seinen Nachbarn null komma nichts.
Mehrfach ausprobiert:
Der LM358 ist ein dermaßen faules Arbeitspferd, der würde niemals ohne
Grund in Schwingungen geraten. Und selbst wenn Du ihn dazu zwingst,
interessiert das seinen Nachbarn null komma nichts.