aus 0..10V -> 0-10V machen

Gast #1670018
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(bin totaler noob..)

ich hab (windsensor) 0-10V
und einen "grenzwertschalter" für 0-10V

nur haben beide verschiedene masse..

ich brauche also einen (opto)-koppler??

welchen?

ich hab auch 24V auf beiden seiten..

brauch ich irgendwelche Widerstände..?

super wäre eine kleine skizze..

DANKE
Gast #1670177
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> STK500-Besitzer

warum ist ziemlich egal, ich kanns nicht ändern ..

der windsensor hat eine stromversorgung (24 V DC ODER AC!)
zwichen dem - vom  0-10V ausgang und dem - von der stromversorgung ist 
eine spannung ...

>Guckst Du ebay: Knick DC-Trenn*

bissl teuer..

geht ein optokoppler nicht ? ich dachte mir die sind dafür da ??
Gast #1670359
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db hab ich gelesen (ich versteh natürlich nur 1/2, und ob ich was 
"wichtiges" überlesen hab, weiß ichnicht, ob ob man noch kleinkram dazu 
braucht usw. usw.  undob das ding überhaupt macht, was ich will, und 
linear usw..

linearität ist mir nicht so wichtig.. (wie es abweicht, wäre aber schon 
interessant..)

zum IL300 das ist ja scheinbar ein optokoppler..

wieso werd ich blöd angemacht.. ?  bzw. schreibt jemand das optokoppler 
nicht geeignet wäre,... ?!? wo das doch scheinbar doch funktioniert`?
Gast #1670377
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optokoppler selbst bringt dir erstmal garnichts. Da gibt es zwar einen 
Bereich (paar mV) den man als quasi linear betrachten kann aber immer 
irgendwie wegdriftet. Eigentlich wird es immer als Schalter genutzt 
(an/aus).

Also nimm nen uC -> sample deinen Eingang -> schick es als seriellen 
Datenstrom an einen Optokoppler -> nem das Signal an der anderen Seite 
des Optokopplers ab -> lese das serielle Datensignal mit nem zweiten uC 
ein -> gib es analog wieder aus.

Im erwähnten IC wird das analogsignal auch zerhackt und übertragen (nur 
leicht anderes Prinzip und Kapazitiv). Sieht man auch ganz gut im 
Datenblatt beim 20kHz Ausgangssignal.
Gast #1670381
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(das mit dem trafo versteh ich nicht.. ich hab nur DC..)

bitte auch mein ausgangsposting lesen, ich hab dort schon nach einem 
schaltplan/skizze gefragt..
man sieht also dass  mir das durchaus klar ist, dass zusätzlicher 
aufwand erforderlich ist..

dass das scheinbar viele zusätzliche teile bedarf, kann/konnte ich ja 
nicht wissen (sieh noob..)

hätte man vielleicht auch freundlicher klarstellen können..

vielleicht kennt ja jemand einen "grenzwertschalter" (mit hysterese 
einstellung) welcher meine 0-10V verarbeiten könnte ???
Gast #1670409
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ja, ist eine noob vermutung..

habs aber eh beschrieben, weiter oben..

es ist ein windmesser, hat 4 leitungen

2 für stromversorgung (masse und 24 V AC oder DC)
2 für ausgang (masse, und 0-10V)

zwischen den 2 massen ist (0,6V)

warum ich das nicht zusammenschließe: weil ich nicht weiß was mir dann 
"um die ohren fliegt", bzw. ob das messergebnis beeinflusst wird..
#1670412
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Ja - der IL300 ist ein OK, aber ein spezieller mit zwei Fotodioden.
Der ist dazu da, mit hilfe von OPV's einen linearen OK draus zu machen. 
Weil OK's alleine sind ziemlich nichtlinear.
Die andere Variante, das Meßsignal irgendwie zu digitalisieren oder auf 
eine Frequenz aufzumodulieren, und auf der anderen seite wieder zu 
analogisieren bzw demodulieren, geht natürlich auch, ist aber 
komplizierter, wenn man es selbst machen will.
Moderator #1670434
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lrlr schrieb:
> 2 für stromversorgung (masse und 24 V AC oder DC)
> 2 für ausgang (masse, und 0-10V)
>
> zwischen den 2 massen ist (0,6V)

Die 0,6V kommen vermutlich vom Brückengleichrichter im Windmesser.
Stimmt diese Vermutung, darfst du die Eingangs- und Ausgangsmasse
verbinden, wenn du das Gerät mit DC betreibst.
Moderator #1670464
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Wenn du bei nicht angeschlossenem¹ Gerät mit einem Multimeter im
Diodentestmodus zwischen Ausgangsmasse und den ersten Eingangsleitung
und zwischen Ausgangsmasse und der zweiten Eingangsleitung beidesmal
0,6—0,7V misst, kannst du fast sicher sein, dass die Masseverbindung
erlaubt ist.

> ich werd beim hersteller nachfragen,

Das ist noch eine Spur sicherer, vorausgesetzt, du gelangst nicht an
einen Vertriebsmenschen ;-)

¹) Falls das Gerät einen Ein-/Ausschalter hat, sollte dieser
   eingeschaltet sein.
Moderator #1670578
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lrlr schrieb:
> ja, waren beidses mal 0,6..

Ja, dann sieht die Sache wohl so aus wie im obigen Bild.

Der Brückengleichrichter (D1 bis D4) macht das Gerät AC-tauglich und
verpolungstolerant bei DC. Verbindest du bei DC-Betrieb Versorgungsmasse
(VGND) und Signalmasse (SGND) wie durch die gestrichelte Linie gezeigt,
wird lediglich D4 überbrückt, was aber nichts an der Funktion des Geräts
ändert, da diese Diode bei DC sowieso ständig leitet.

Natürlich darf bei verbundenen Massen keine Wechselspannung angelegt
werden, sonst schließt D3 die Versorgungsspannung kurz.

Mit dem Multimetertest hast du die Existenz der Dioden D3 und D4
nachgewiesen, was nahelegt, dass der Aufbau tatsächlich so aussieht wie
im Bild. Aber Nachfragen beim Hersteller schadet trotzdem nicht. Ich
möchte auch nicht schuld sein, wenn der Windmesser wider Erwarten doch
sein Leben aushaucht ;-)

> (mit ausschalten meinst du windstille, das geht bei uns leider nicht
> per knopfdruck ;-) )

:) Nein, ich meinte etwas anderes: Falls das Gerät einen Schalter für
die Stromversorgung eingebaut hätte, läge er in einer der beiden Versor-
gungsleitungen (oder sogar in beiden). Ist er ausgeschaltet, unterbricht
er diese Leitung(en), und du könntest mit dem Diodentester nichts
messen.
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