Guten Morgen,
Mal wieder ein Problem aus dem Leben:
Schwiegervatter: Junge, ich brauch einen neuen Laptop.
Ich: Was willst du ausgeben? Neu geht ab 1000€ los.
SV: Soviel mach ich ja garnicht. Nur Tabellen und Internet und Fotos.
Guck mal bis 800€. Bei Aldi gibts ja einen für 449€.
Ich: Du kaufst ja auch kein 1l-Auto, dass dann 5 Jahre lang immer
schwerer beladen werden soll... also unter i5 machen wir nix.
SV: grummel Aber nix gebrauchtes! Und soll lange halten!
So, nu steh ich da... Seit 10 Jahren beruflich wie privat glücklich mit
Thinkpads, aber eben eher aus der 1600€ Klasse oder auch mal gebraucht.
Was ich an Billigthinkpads bisher zu sehen bekommen habe war labbriger
Schrott mit Displays zum fortlaufen.
So bin ich dann bei den HP ProBooks gelandet. Hat hier jemand damit
Erfahrung und mag berichten? Die G4 450/470 gibts schon mit Kaby Lake
Prozessor und "USB 3.0 / C" (not 3.1), wobei das irgendwas kastriertes
ohne Laden und Monitoranschluss sein soll.
Aber solange HDMI dran ist wär mir das egal. Hauptsache er kann in 3
Jahren noch ne neue externe Platte anschließen.
Haben leider kein IPS Panel...
Hier mal ein paar Kandidaten:
https://www.notebooksbilliger.de/produkt+vergleich/category/2/show/:0,282419:0,292143:0,291464:0,282298:0
Habe echt keine Ahnung, was man in der 800€-Liga so kaufen kann, ohne es
in 3 Jahren zu bereuen. Wie gesagt, gebraucht soll er ausdrücklich nicht
sein, fragt nicht warum...
Bin dankbar für Tipps/ Hinweise/ Empfehlungen...
Also habe mir einen HP gekauft mit AMD 4 core energiesparende CPU, Full
HD Display und SD für 249 €. Das reicht locker zum Entwickeln von SW und
für WWW, Fotos und Office reicht es locker. Nur Gamer brauchen mehr,
Akku Laufzeit 10 Stunden. Nur das DVD Laufwerk flattert und ist laut
aber das brauche ich genau einmal beim Installieren und genau das ist
ein Notebook ohne Betriebssystem, dann einfach Linux drauf und super ist
es.
1000 e müssen es nicht sein es geht viel günstiger.
mein letzter AMD im Notebook testweise war lahm, aber mit einem bis 3
Jahre gebrauchten intel (meine Wahl wäre Lenovo/Thinkpad) dürfte man
nichts falsch machen.
Danke für die Rückmeldung. Problematisch sind halt auch die
Anforderungen, die ältere Herrschaften dazu stellen:
- Muss mindetsens 5 Jahre laufen, lieber 10
- dann immernoch schnell sein
- halbwegs stabil, da es in den 5 Jahren garantiert irgendwann mal was
abbekommt (und wenn es nur vom Sofa rutscht)
- Soll auch "stabil" sein beim anfassen, sonst ist es ja "schrottig"...
stimmt ja auch irgendwie. Aber genau da hapert es IMHO bei den meisten
Billigdingern.
- Enkelfest sein
- Diplay muss "gut" sein und möglichst nicht spiegeln
Ich würde ja sagen Thinkpad W530 oder T530 gebraucht als A-Ware, "aber
da weiss man ja nicht, wer das vorher hatte...."
Joachim B. schrieb:> mit einem bis 3> Jahre gebrauchten intel (meine Wahl wäre Lenovo/Thinkpad) dürfte man> nichts falsch machen.
Full ACK. Aber s.o., so behämmert das ist...
Schwiegersohn schrieb:> - halbwegs stabil, da es in den 5 Jahren garantiert irgendwann mal was> abbekommt (und wenn es nur vom Sofa rutscht)> - Soll auch "stabil" sein beim anfassen, sonst ist es ja "schrottig"...> stimmt ja auch irgendwie. Aber genau da hapert es IMHO bei den meisten> Billigdingern.> - Enkelfest sein> - Diplay muss "gut" sein und möglichst nicht spiegeln
Panasonic Toughbook. Aber das ist neu doppelt so teuer wie deine
Thinkpads ;)
Warum nicht jetzt einen für 500€ kaufen und dann in 6-7 Jahren wieder
einen für 500€?
Dann hat man immer ein halbwegs aktuelles Gerät.
Falls Linux installiert wird, erübrigt sich die Frage nach der Leistung
meistens sowieso.
Da ist dann auch nichts mit "schwerer beladen".
Mein gebraucht für 199,- Euro gekauftes Compaq/HP Notebook läuft jetzt
seit 3 Jahren ohne jedes Problem und lebt sehr gut mit Win 7, 2Gb Ram,
160 GByte SATA und Core Duo / 2,4Ghz.
Ich habe allerdings absichtlich eines mit 15" TFT gekauft, weil es viel
im Aussendienst rumgetragen wird und ich dafür kein Schlachtschiff
brauchen kann. Ich denke, SV braucht auch keine Ballerkiste, sondern ein
gutes brauchbares Notebook.
Schwiegersohn schrieb:> SV: grummel Aber nix gebrauchtes! Und soll lange halten!
Warum nicht? Ein Leasing-Rückläufer von Harlander, QUANT Electronic etc
ist 2-3 Jahre alt, sieht aus wie neu und kostet nur ein Drittel des
Neupreises.
Lieber ein gebrauchtes Elitebook, Probook oder Thinkpad als einen neuen
Asus, Acer oder ähnlichen Consumerschrott aus dem Blödmarkt.
Für Surfen, Tabellenkalkulation und Fotos bearbeiten reicht im Prinzip
jeder Laptop. Der vom Aldi allemal. Da braucht man nicht soviel Geld
auszugeben...
Ich habe öfter mal die ProBook 650 und 640 in der Hand. Kostenpunkt ca.
1000€. Ist Plastik und fühlt sich an wie Plastik. Hinterlässt kein
hochwertigen Eindruck.
5 Jahre sind mit jedem 500€ i5-Notebook locker drin!
Aktuell gibt es bei Notebooksbilliger ein HP Notebook mit i5, 17" FullHD
und 256GB SSD platte.
Wenn der SV schon älter ist würde ich mehr Augenmerk auf 17" und weniger
als FullHD legen. zB. WXGA.
Wenn er wirkllich nicht viel macht reichen ihm die 256GB SSD auch völlig
aus.
Woran du allerdings nicht vorbei kommst ist, dass Du alle 4 Jahre mal
Windows komplett neu aufsetzten solltest! - das ist doch der Hauptpunkt
warum die Kisten nach vier Jahren irgendwann mal unerträglich lahm
werden!
Gero schrieb:> Wenn der SV schon älter ist würde ich mehr Augenmerk auf 17" und weniger> als FullHD legen. zB. WXGA.
Ich bin auch älter und benutze einfach ne Brille.
Der Unterschied zu FHD ist schon bei 13" auffällig. Bei 15..17" würde
ich auf jedenfall zu UHD raten. UHD sprengt aber wohl jetzt noch den
Preisrahmen.
Alles kleiner FHD ist aber rausgeschmissenes Geld.
Zuviel Pixel geht nicht, W10 kann ja skalieren. Auch wenn man nicht mehr
auf dem Monitor darstellt, ist das Bild einfach schärfer, d.h. Augen
schonender.
Und natürlich IPS, damit man sich vor dem LCD bewegen darf. Da freut
sich der (alte) Rücken.
Markus S. schrieb:> Für Surfen, Tabellenkalkulation und Fotos bearbeiten reicht im Prinzip> jeder Laptop.
stimmt absolut, mein MSI von 2006 tut immer noch mit dual core nur der
wird langsam lahm taktet immer öfter hoch und der Lüfter saugt
Staubflusen an wie nix, da wäre ein schnellerer mit weniger TDP optimal
lüfterlos von Vorteil
Besitze seit cirka 3 Jahren ein ProBook.
Hat noch eine SSD spendiert bekommen.
Ansonsten läuft das Ding einwandfrei.
Wenn die Auflösung höher wäre, würde ich mir wieder einen kaufen.
soul e. schrieb:> Schwiegersohn schrieb:>>> SV: grummel Aber nix gebrauchtes! Und soll lange halten!>> Warum nicht? Ein Leasing-Rückläufer von Harlander, QUANT Electronic etc> ist 2-3 Jahre alt, sieht aus wie neu und kostet nur ein Drittel des> Neupreises.
Ich bezweifle das der Akku im Laptop nach 3 Jahren noch lange hält. Das
ist IMHO das Hauptproblem bei gebrachten Laptops - u.U. ist der Akku
schon reichlich ausgenudelt das das ding nicht mehr als mobiler Laptop
taugt.
Bitwurschtler schrieb:> u.U. ist der Akku> schon reichlich ausgenudelt das das ding nicht mehr als mobiler Laptop> taugt.
Ersten stimmt das nur vielleicht, zweitens liefern die Refurbisher
teilweise mit neuen Akkus, wenn das nötig ist, und drittens gibt es
Ersatzakkus - und das ist immer noch erheblich preisgünstiger als ein
fabrikneues Notebook.
Aber das nur allgemein, der TO hat das ja kategorisch ausgeschlossen, da
macht sich wohl der Altersstarrsinn bemerkbar.
Georg
Georg schrieb:> Ersten stimmt das nur vielleicht, zweitens liefern die Refurbisher> teilweise mit neuen Akkus, wenn das nötig ist, und drittens gibt es> Ersatzakkus - und das ist immer noch erheblich preisgünstiger als ein> fabrikneues Notebook.>> Aber das nur allgemein, der TO hat das ja kategorisch ausgeschlossen, da> macht sich wohl der Altersstarrsinn bemerkbar.
und wenn das Notebook eh nur daheim am Netz laufen soll dann ist auch
der alte Akku eine prima USV für eine kurzzeitige Netzstörung, während
mein @work Desktop schon mal neu startet, leider passiert das immer dann
wenn man gerade geschrieben oder gezeichnet hat oder beim Compilerlauf
ist ohne Sicherung und daheim flackert der Monitor aber der Lapptop
läuft weiter, obwohl 11 Jahre alt und der Akku nur noch 20 Minuten hält.
Peter D. schrieb:> Alles kleiner FHD ist aber rausgeschmissenes Geld.
Sehe ich nicht so, hängt aber von der Nutzung ab.
Die meisten 3D-Spiele sehen auf 1280x800 oder 1680x1050 auch nicht
wirklich anders aus, benötigen aber deutlich weniger Leistung von
Grafikkarte (und möglicherweise CPU), weil weniger Pixel berechnet
werden müssen. Das fällt im Energieverbrauch auf, auch bei normalen
Anwendungen.
Nicht alle Anwendungen skalieren ordentlich, z.B. macht OpenTTD auf
HiDPI schlicht keinen Spaß.
Ich hatte bei meinem letzten Auftrag vom $KUNDEN ein Elitebook 850
in die Finger gedrueckt bekommen.
CPU: i5
RAM: 8 GB
SSD: 512 GB
Dis: FHD
Am Arbeitsplatz war dann noch ein 24"? 1920x1200 Monitor,
eine externe Tastatur und eine Notebookmaus dran.
Hmm ja, also es ist trotz 15" schoen leicht und SSD sei dank
natuerlich auch recht robust. Solang der Virenscanner nicht
gerade von der Unternehmens-IT auf Spurensuche geschickt wird,
laesst es sich zuegig und angenehm damit arbeiten.
Die (Notebook-)Tastatur ist fuer (IBM-)Zinkpadverwoehnte recht
gewoehnungsbeduerftig. Wenig Hub und kaum haptische Rueckmeldung.
Die Winzcursortasten gefallen mir auch nicht so recht.
Leider gibt es nur relative alte Elitebooks mit ordentlicher
Tastatur und ordentlichem Display die obendrein immer noch
recht teuer sind.
Fazit:
Wenn es vom LKW fallen wuerde, taete ich es wohl nicht liegenlassen,
aber fuer einen Kauf ist es mir zu teuer.
S. R. schrieb:> Sehe ich nicht so, hängt aber von der Nutzung ab.
Mir geht es vor allem um die Lesbarkeit. D.h. ich möchte viel Text sehen
können ohne ständig zu scrollen bzw. auch mehrere Fenster nebeneinander.
Bei Spielen dürfte es in der Tat egal sein.
Wahnsinn, vielen Dank für die rege Anteilnahme!
Wie gesagt lebe ich selbst sehr gut mit einem 2010er Thinkpad T410 (i5,
6GB, Ende 2012 Samsung EVO 850pro SSD nachgerüstet) sowie einem
gebraucht gekauften W510 in Topausstattung. Auf Arbeit unzählige
Thinkpads von T über W bis X, alle gut. Für zu Hause haben wir uns mal
ein MacBook Pro Retina gegönnt. Das braucht man natürlich nicht, macht
aber spaß und ist frauenkompatibler :)
Georg schrieb:> Aber das nur allgemein, der TO hat das ja kategorisch ausgeschlossen, da> macht sich wohl der Altersstarrsinn bemerkbar.
Tja, anders ist das wohl kaum zu erklären. Ich würd ja auch was
gebrauchtes nehmen... aber nööö.
Die Probooks gibts anscheinend aktuell nicht mit IPS Panel, das stört
mich doch sehr. Ausserdem soll der Akku fest verbaut sein?! Scheint
inzwischen immer mehr umsich zu greifen die Seuche.
Hatte die E-Serie bei den Thinkpads garnicht mehr auf dem Schirm. Werde
mich da mal umsehen... Vielen dank für den Hinweis von "schaumal"!
Dell Latitude:
http://www.dell.com/de/unternehmen/p/latitude-laptops?~ck=bt&c=de&cs=04&l=de&s=bsd
Im Gebrauchtmarkt sind die 64xx gut zu bekommen. Auch Zubehör wie
Docking, Monitorständer (mit Aufnahme für die Docking) etc. pp. ist
preiswert. Magnesium-Base. Drei Schrauben raus, alles perfekt
zugänglich. CPU-Wechsel (Aufrüstung) in 10 Min. Jede Menge Antennen im
Deckel! Bei dem ganzen Consumer-Schrott ist oft nur eine verbaut...
Soooo... da ich es hasse wenn man "Lösungen" in Threads nicht verrät:
https://www.campuspoint.de/lenovo-thinkpad-e570-20h5006tge.html
Der Wird es wohl werden:
Thinkpad E570, aktuelles Modell
800€
IPS Panel
Core i5 Kaby Lake
Wechselbarer Akku
SSD
Mal schauen was der so kann!
Reinhard S. schrieb:> Naja, E-Serie halt...
Hast du Erfahrungen damit? Bin immer an Berichten interessiert!
Naja, soweit ich das überblicke erfüllt das Dingen am ehesten alle
Anforderungen.
Würd ich für mich auch nicht kaufen, aber was solls.
Georg schrieb:> Aber das nur allgemein, der TO hat das ja kategorisch ausgeschlossen, da> macht sich wohl der Altersstarrsinn bemerkbar.
Warum kann man nicht einfach respektieren, dass jemand keinen
Gebrauchten möchte??
Ich habe schon einige Thinkpads gesehen, wo nach ein paar Jahren die
Scharniere aus dem Gehäuse ausgebrochen sind. In einem Fall (Leasing)
wurde das Gehäuse gewechselt, nach weiteren 2 Jahren ist das gleiche
Problem wieder aufgetreten. Wenn man jetzt einen 3 Jahre alten kauft,
kann es - je nach Benutzung - gut sein, dass nach ein zwei Jahren was
kaputt geht. Dann deutlich lieber ein neues Consumer-Teil, da kann man
sich sicher sein, dass es zumindest 5 Jahre hält.
Tommi schrieb:> Dann deutlich lieber ein neues Consumer-Teil, da kann man> sich sicher sein, dass es zumindest 5 Jahre hält.
man kann eben nicht sicher sein das es über 2 Jahre hält und das man
nach 3 Jahren noch Ersatzteile bekommt.
"Zitat: für so ein altes Gerät haben wir keine Teile mehr"
z.B. Speichererweiterung versprochen für ein Casio FX702P nach 6
Monaten!
was fühlte ich mich verar...t als Student,
oder Drucker iP5000 Druckkopf nach 3 Jahren!
egal was man kauft, Lagerhaltung von Ersatzteilen ist keine Garantie.
Nicht mal für einen BMW 750 iL gab es nach 10 Jahren Xenon Scheinwerfer,
Abhilfe gebrauchte H2 Leuchten.
Wie wäre es denn mit einem aktuellen Macbook Air? Das ist von der
Verarbeitung top, veraltet nicht so schnell, hat mit dem OSX eine sehr
lange Akkulaufzeit, und wer nicht ganz Windows-versaut ist, gewöhnt sich
da sehr schnell dran. Und für die Tabellen reicht sicher das Numbers aus
dem Apple-Office-Paket aus, das mit dabei ist.
fchk
PS: ja, Apple polarisiert leicht. Aber es ist trotzdem eine schöne
Unix®-Maschine
Tommi schrieb:> Ich habe schon einige Thinkpads gesehen, wo nach ein paar Jahren die> Scharniere aus dem Gehäuse ausgebrochen sind. In einem Fall (Leasing)> wurde das Gehäuse gewechselt, nach weiteren 2 Jahren ist das gleiche> Problem wieder aufgetreten. Wenn man jetzt einen 3 Jahre alten kauft,> kann es - je nach Benutzung - gut sein, dass nach ein zwei Jahren was> kaputt geht. Dann deutlich lieber ein neues Consumer-Teil, da kann man> sich sicher sein, dass es zumindest 5 Jahre hält.
Oder man kauft kein Consumerzeugs, bei denen das Gehäuse/Scharniere/...
nach wenigen Jahren auseinanderfallen (E-Serie z.B.), sondern überzeugt
den Schwiegervater, dass "lang halten", "800€" und "Neuware" nicht
zusammen passt.
Jupp schrieb:> Dell Latitude:>> http://www.dell.com/de/unternehmen/p/latitude-laptops?~ck=bt&c=de&cs=04&l=de&s=bsd>> Im Gebrauchtmarkt sind die 64xx gut zu bekommen.
Und halten dank Metallgehäuse, guter Ausstattung, einfach wechselbaren
Komponenten, usw. mit Sicherheit deutlich mehr Jahre, als jedes neue
Consumergerät.
Tja der Drops ist erstmal gelutscht, habe soeben das E570 bestellt.
Werds mir ansehen und wenn es zu schrottig ist geht es zurück.
Mir braucht wirklich niemand zu erklären, dass es gescheiter gewesen
wäre, ein gebrauchtes Thinkpad T530 o.ä. zu kaufen. Sehe ich absolut
genauso und halte mich meist auch selbst daran. Abgesehen vom MB Pro
Retina, das musste mal sein und macht einfach Spaß.
Da jetzt nen Apple mit Numbers hinzustellen...
Unter 1000€ wirklich schwer, zu kleines Display, Numbers nicht gewohnt
(SV kennt nur Excel aus dem Büro)...
Es wird noch lustig genug ihm beizubiegen dass das heute LibreOffice
Calc heisst :)
Hier spielen eben etwas schwierige Ansichten zum Thema Gebrauchtware
eine Rolle... und ich hatte mehr Lust ein halbwegs brauchbares Gerät zu
suchen als stundenlang zu diskutieren. Und wenn das Dingen in 25 Monaten
die Hufe hochreißt, hab ich es trotzdem oft genug gesagt!
Frank K. schrieb:> Wie wäre es denn mit einem aktuellen Macbook Air?
Super Vorschlag, kostet ja auch nur mindestens 300€ mehr als der TO bzw.
sein Schwiegervater ausgeben möchte.
Schwiegersohn schrieb:> Es wird noch lustig genug ihm beizubiegen dass das heute LibreOffice> Calc heisst
Ihr solltet ihm wohl statt eines Notebooks eine Zeitreise besorgen...
Georg
Schwiegersohn schrieb:> Da jetzt nen Apple mit Numbers hinzustellen...> Unter 1000€ wirklich schwer, zu kleines Display, Numbers nicht gewohnt> (SV kennt nur Excel aus dem Büro)...> Es wird noch lustig genug ihm beizubiegen dass das heute LibreOffice> Calc heisst :)
Es gibt auch ein Excel für OS X. Dann muss der Herr Schwiegervater
keinen neuen Namen lernen ...
Rufus Τ. F. schrieb:> Es gibt auch ein Excel für OS X. Dann muss der Herr Schwiegervater> keinen neuen Namen lernen ...
Jau, das vergesse ich immer wieder... aber dann kommt er mit den 800€
noch weniger hin, oder habe ich da was verpasst?
Nunja, vielleicht in 5 Jahren oder so, wenn es Apple dann noch als
Hersteller von Laptops und PCs gibt...
Nachdem das nun geklärt ist...
Wo kauft ihr denn immer diese tollen Leasingrückläufer?
Doch bestimmt nicht auf ebay?
Auf Arbeit haben wir die guten Thinkpads, so einer würd mir für daheim
ja auch gefallen, aber bestimmt nicht als Neuware.
Jupp schrieb:> Matthias S. schrieb:>> ...die No-Go Liste. Er wollte doch wissen, wo man kauft, nicht wo man> keinesfalls kauft.
Wieso? Hast du Erfahrungen und magst berichten?
Habe bisher bei Lapstore nur Dockingstations und HDD Rahmen gekauft, das
ging flott und kam in ordentlichem Zustand an.
Wirklich veralbert habe ich mich nur mal bei Luxnote Hannover gefühlt.
Ben schrieb:> Wo kauft ihr denn immer diese tollen Leasingrückläufer?
Refurbisher, die das in grossem Stil machen. Meiner z.B. (GSD) hat von
manchen Typen hunderte, weil grosse Firmen ihre im Block austauschen,
teilweise schon nach 2 Jahren, ausserdem ist er offizieller Refurbisher
und kann daher Refurbish-Lizenzen für Windows mitliefern, und Garantien
gibt es auch in unterschiedlichem Ausmass, manche haben sogar noch eine
Restgarantie, aber so junge Geräte sind natürlich teurer.
Ich bin mit einigen Lenovo-Notebooks für 200..350 EUR gut gefahren.
Genau genommen waren sie eigentlich alle neuwertig, nur eben nicht der
neueste Stand. Manchmal sind noch nette Überraschungen dabei wie ein
Fingerprintsensor zum Anmelden a la James Bond (Signatur-Notebook).
Nachteil: keine Privatkunden. Daher habe ich schon einigen Bekannten was
besorgt, und alle waren restlos zufrieden.
Georg
Georg schrieb:> Nachteil: keine Privatkunden. Daher habe ich schon einigen Bekannten was> besorgt, und alle waren restlos zufrieden.
GSD verkauft doch selbst an privat unter https://www.greenpanda.de
Jupp schrieb:> Matthias S. schrieb:>> ...die No-Go Liste. Er wollte doch wissen, wo man kauft, nicht wo man> keinesfalls kauft.
Ich schließe mich der Frage nach persönlicher Erfahrung an. Habe zweimal
bei Lapstore gekauft und beide Male 1a Ware erhalten. Was gefällt dir an
dem Shop nicht?
Soo, falls es nochmal wen interessiert:
Hatte ja ein Thinkpad E570 geordert:
Das Teil ist wirklich extrem klapprig, das Display wirkt dunkel und
flau, der Deckel wie auch der Body ziemlich weich, auch die Tastatur ist
nicht "thinkpad".
Insgesamt ist das der gleich Schrott wie von Asus, Acer und Co. in der
500€ Klasse so kommt. Nur hier eben 300€ teurer.
Und dann der Knaller: Freitag geliefert, Montag Abend mitten im Betrieb
Bildschirm eingfroren bzw. "Bild zerrissen" und Ende. Lässt sich nicht
mehr einschalten, auch nicht mit Akku und Strom aus, über Nacht warten
etc...
Ich schätze mal, das wird sich der Grafikchip das erste mal warmgemacht
haben und losgerissen oder sowas. Wie auch immer, direkt retour.
Dafür sitze ich jetzt an einem Thinkpad L560 und bin einigermaßen
positiv überrascht. OK, der i5 ist noch ein Skylake, aber ansonsten ist
das Teil ähnlich ausgestattet wie das E570: 8GB Ram, 256GB SSD, 15,4"
IPS Display, allerdings nun keine dedizierte GPU mehr.
Nur wirkt das L deutlich wertiger (soll ja auch die einsteiger business
class sein...)
Nett ist auch der Fingerabdrucksensor, wenn auch hier nicht unbedingt
nötig.
Das Display kann locker mit dem meines W mithalten und hat auch die
klassischen Scharniere oben, die Tastatur ist OK und das Gehäuse ist
wenn auch komplett aus Plastik ziemlich stabil.
Der DVD Brenner ist genauso klapprig (Plastik wos nur geht) wie beim E,
aber das spielt keine Rolle. Wird eh kaum gebraucht werden.
Die W und T Seriegn sind natürlich dank Magnesiumrahmen stabiler und mit
der feinen Thinkpad "Gummierung" haptisch schöner, aber irgendwo muss ja
noch ein Unterschied bleiben. Und für ein Gerät, das die Wohnung
vermutlich nie verlassen wird, dürfte das L hier nun völlig ausreichend
sein.
Jetzt hoffe ich nur, dass ich dem Lüfter noch das "Pulsen" abgewöhnen
kann und dass die Kiste dann ein paar Jahre durchhält. Anders als für
die T-Serie gibts nämlich nur 1 Jahr Garantie (statt 3).
Jupp schrieb:> ...die No-Go Liste. Er wollte doch wissen, wo man kauft, nicht wo man> keinesfalls kauft.
Hab beste Erfahrungen mit Pollin gemacht. Der kleine HP/Compaq 6530 von
den Jungs für 199 Mäuse mit Win 7 und Core Duo spielt jetzt seit 2
Jahren ohne ein einziges Problem und der Akku läuft satte 4 Stunden.
Ich hab mir, angeregt durch diesen Thread, beim Quant einen Fujitsu S782
gekauft. 1600x900 Auflösung ist für 14" ausreichend, der Rest ist recht
aktuell. Die Installation von Ubuntu 16.04 lief problemlos durch. Preis
mit Docking und Versand 250,90.
Bin damit zufrieden, und dank Docking hat das Ding alle Anschlüsse die
ich an einem PC will. Sogar Comport und Parallel. Akku lebt auch noch,
allerdings hab ich damit keinen Zyklentest gemacht.
soul e. schrieb:> Lieber ein gebrauchtes Elitebook, Probook oder Thinkpad als einen neuen> Asus, Acer oder ähnlichen Consumerschrott aus dem Blödmarkt.
Wir wissen aber schon, dass Acer auch Business-Notebooks (Travelmate)
baut, die in Tests bis auf die Displayqualität und das Rumgedruckse um
die Aussage, dass das Ding auch 4K in 60 Hz befeuern kann, sehr gut
abschneidet?
Dafür deutlich weniger als ein vergleichbares Latitude etc. kostet?
Liegen etwa in der Tausender-Region für die i7-Modelle, i5 und i3 könnte
in der Region des TO liegen.
Acer baut viel Müll, aber nicht ausschließlich.