Hallo, Ich habe ein Motor, der etwa 35 watt verbraucht. Allerdings ist der Anlaufstrom sehr viel höher, sodass sich das Netzteil automatisch abschaltet und der Motor nicht auf volle Drehzahl kommt. Wenn ich die Drehzahl aber "hochpumpe", also immer an- und abschalte, läuft der Motor einwandfrei bei voller Drehzahl. Mein gedanke war jetzt, den Anlaufstrom so zu begrenzen, dass ich nicht mehr über den maximalen Strom des Netzteiles komme. Dazu wollte ich einfach 10 82 Ohm Widerstände parallel schalten, sodass ich einen Widerstand von 8,2 Ohm habe, bei einer Belastbarkeit von 10x9 Watt, also 90 watt. Bei 24 Volt vom Netzteil würde bei einem Widerstand von 8,2 Ohm ein Strom von etwa 2,9A fließen. Mit einem Relais würde ich dann bei Erreichen der maximalen Drehzahl die Widerstände überbrücken. Meine Frage ist jetzt, ob das so funktioniert, oder ob ich da einen Denkfehler drin habe... Viele Grüße Tobi
Gast
#1582906
ohne es jetzt noch mal im einzelnen nachgerechnet zu haben ist die idee mit dem vorwiderstand gut! das relais kannst du übrigens über einen elko zuschalten wg. zeitverzögerung. (also vorwiderstand an relaisspule und parallel zur spule den möglichst großen elko (polung beachten!))
Nennt sich Anlaufwiderstand und ist durchaus üblich.
Gast
#1582961
Ich würde einfach einen Heißleiter nehmen.
Gast
#1583111
Ein kleiner µC (ATtiny..) + MOSFET (IRLZ34N), der eine ansteigende PWM 30-100% erzeugt, wäre die sauberste Lösung. Alternativ kann man auch einen FET über RC-Glied ansteuern (0,5 - 1 sek.). Für die kurze Zeit braucht der Transistor nicht gekühlt zu werden und ist im Betrieb voll leitend (Ron < 0,1 Ohm).
ok, erstmal vielen Dank für die schnelle Beantwortung ;) Ich denke ich werde das dann so wie geplant machen... Der Motor hat übrigens schon einen Pin, der auf 5V liegt, wenn er volle Drehzahl erreicht hat, da habe ich im Moment nur ne LED dran, würde dann aber das Relais darüber steuern :)
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