Ich habe das Problem, daß der Bildschirm auf dem Remote-PC größer ist, als auf meinem Laptop.
So kann es dort Requester geben, an deren Schaltflächen ich nicht rankomme.
Gibt es Möglichkeiten, den Remote-Bildschirm zu verkleinern, oder ihn auf dem Notebook-Bildschirm zu verschieben?
Das ist (mittlerweile so ziemlich der einzige) Vorteil von Teamviewer: da klappt das ohne scheiße auszusehen.
Heißt: versuch einen anderen Client oder ein anderes System.
Bei Windows RDP kann man die Auflösung bereits vor dem Verbindungsaufbau über die Anzeigeeinstellungen festlegen. Wenn der Remote-PC eine höhere Auflösung verwendet, kann es außerdem helfen, die Skalierung des RDP-Clients anzupassen.
Bei Windows RDP kann man die Auflösung bereits vor dem Verbindungsaufbau
über die Anzeigeeinstellungen festlegen. Wenn der Remote-PC eine höhere
Auflösung verwendet, kann es außerdem helfen, die Skalierung des
RDP-Clients anzupassen.
Ich ändere hier nichts. Wenn der ferne PC kleiner ist, ist mein RDP-Fenster nicht schirmfüllend, stört ja nicht. Umgehkehrt bekomme ich ein Fenster mit Schiebern (Slider) ähnlich einem Internetbild, was größer als der Bildschirm ist.
Wenn man RDP auf die normale Weise nutzt, ist die Auflösung des Monitors, der am fernzusteuernden PC hängt, vollkommen irrelevant; die Auflösung, die der RDP-Client verwendet, ist die, die man ihm lokal vorgibt. Das ist so bei mstsc.exe (dem zu Windows gehörenden RDP-Client) aber auch bei wfreerdp.
Umgehkehrt bekomme ich ein Fenster mit Schiebern (Slider) ähnlich einem
Internetbild, was größer als der Bildschirm ist.
Wo soll nun das Problem sein?
Wenn ich den Remote-Screen im Fenster habe, habe ich zwar die Slider, aber der Remote-Screen ist trotzdem so groß, wie der Lokalscreen. Ich komme nicht auf die abgeschnittenen Ränder.
Wenn man RDP auf die normale Weise nutzt, ist die Auflösung des
Monitors, der am fernzusteuernden PC hängt, vollkommen irrelevant; die
Auflösung, die der RDP-Client verwendet, ist die, die man ihm lokal
vorgibt.
Welches ist die "normale Weise"? Ich nutze die Defaulteinstellungen.
Der Remote-Screen ist größer als der lokale, also wird der Rand abgeschitten.
Dann sind manche Bedien-Gadgets nicht zugänglich. Dann muß ich zum Remote-PC um "weiter" zu klicken...
Teamviewer ist für Privat inzwischen absolut irrelevant geworden. Die wollen die Leute nicht mehr, und das lassen sie dich auch an jeder Ecke und Kante spüren.
Privat bin ich jetzt zu AnyViewer gewechselt (10-Jahre-Lizenz für 60 Euro im Angebot).
RDP ist zwar ganz nett, aber bringt bei Android nichts. Wer aber ausschließlich Windows-zu-Windows braucht, und das auch nur für ein/zwei PCs, der ist mit RDP recht gut aufgehoben.
Das ist eine wichtige Unterscheidung bei "Fernsteuerung eines PCs", die m.E. oft übersehen, falsch definiert oder falsch benutzt wird.
Es gibt da nämlich zwei ganz verschiedene Dinge, die für den Laien oft identisch aussehen.
Option 1: Du bedienst den Rechner fern. Das was du siehst ist das was der lokale User sieht, du hast quasi ein paralleles Verlängerungskabel an seiner Maus, seiner Tastatur und seinem Bildschirm. Das ist was z.B. Teamviewer macht: "Ich kann dir helfen, denn ich sehe was du siehst".
Option 2: Du nutzt den Rechner fern. Du hast eine zweite Benutzerinstanz, die mit eigenem Bild und eigenem Desktop auf der Maschine arbeitet, vollkommen ohne das der User vor Ort irgendwas davon bemerkt (abseits RAM-Auslastung, CPU-Kühlung und HDD-Tätigkeit). Das ist was RDP in der Regel macht, es gibt sogar Server dazu die etlichen Usern jeweils einen eigenen Desktop anbieten. Im Grunde wie in den 70ern mit dem Mainframe und dem lokalen Terminal.
Daher ist in der "normalen Weise" RDP flexibel was den Bildschirm angeht, weil du eben nicht das hast was der User vor Ort hat sondern deinen ganz eigenen, nur das der Prozessor und die Grafikkarte "da hinten" steht, und dein Rechner unter deinem Tisch ist nur ein etwas besserer KVM.
Das Größenproblem das du beschreibst ist aber eher eine Folge der Nutzung nach 1, und da brauchts dann einen Client der das Remote-Bild mit der Remote-Auflösung auf das lokale Bild vernünftig skalieren kann.
VNC z.B. ist kostenlos und kann das nicht gut, Teamviewer ist teuer und überkandidelt, aber man merkt kaum das die Auflösung nicht passt.
Option 2: Du nutzt den Rechner fern. Du hast eine zweite
Benutzerinstanz, die mit eigenem Bild und eigenem Desktop auf der
Maschine arbeitet, vollkommen ohne das der User vor Ort irgendwas davon
bemerkt (abseits RAM-Auslastung, CPU-Kühlung und HDD-Tätigkeit). Das ist
was RDP in der Regel macht
So, wie RDP hier läuft, ist es nicht möglich, einen User im Remote-PC zu haben.
Bin ich im Remote-PC eingeloggt und ich ich greife per RDP darauf zu, werde ich aus dem Remote-PC rausgeschmissen.
Besteht eine RDP-Verbindung und ich logge mich auf dem lokal Remote-PC ein, wird die RDP-Verbindung unterbrochen.
Will ich per RDP auf einen PC zugreifen, in dem ein anderer eingeloggt ist, wird mir angezeigt, daß dort jemand eingeloggt ist, und der andere User wird benachrichtigt, daß jemand auf den PC zugreifen will, und ob er das gestattet.
Ja, das kann sein, ist aber eine Einstellung, die nur eine Sitzung insgesamt und nur eine Sitzung pro User erlaubt.
Schon das ist nicht Standard-RDP mit Defaults.
Oder du RDPst auf einen einfachen W11-Rechner, da wurde das auch beschränkt.
Nichtsdestotrotz bist du via RDP auf deinem eigenen virtuellen Desktop, der lokale User sieht nicht was du da tust sondern nur einen Anmeldebildschirm (keinen Sperrbildschirm der dich verdeckt!).