Hallo,
ich muss jetzt doch mal nachfragen: Mein AG hat mein Gehalt nach der
Probezeit von 46.000 auf 51.000 Euro angehoben. Bisher bekam ich so rund
1950€ ausgezahlt.
Nach der Erhöhung staunte ich nicht schlecht: Das Netto beträgt schlappe
2020€, gerade mal 70€ mehr, die aufs Jahr bezogenen Steuerabzüge und die
für Sozialversicherungene aber sind um fast das GANZE Plus angestiegen.
Das mehr an Geld hat sich nur der Staat eingesackt, restlos! Rechne ich
noch die Inflation von 3,3% hinzu habe ich netto weniger als vor der
gehaltserhöhung.
Stehe eigentlich kurz davor zu meinem Chef zu gehen, er solle das
rückgängig machen.
In was für einem Scheiss Land leben wir denn?
Gruss,
ein Steuerknecht
Och, Du Armer !
siehe
http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuerprogression/kalte-progression_aid_24953.html
"Kalte Progression" ist ein durchaus gewollter Effekt, den Merkel & Co.
auf keinen Fall antasten werden, damit das Steuereinkommen schön weiter
steigt ohne dass man dafür die Steuern anheben muss. Je höher die
Inflation, desto mehr verdient der Staat. Du bist einfach in eine höhere
Progessionsstufe gerutscht und die wurden seit 1980 nicht mehr
angepasst, weil die Inflation nicht in die Progression eingerechnet
wird. So in 10 Jahren, wenn das Geld wieder weniger wert ist und die
Löhne steigen ist dann der Mauerer auch ein Top-Verdiener und wird
besteuert wie ein Vorstandsmitglied.
Tröste Dich, geht nicht nur Dir so, die Volksverdreher kriegen uns schon
klein.
Christian
Das bringt doch nichts! Dann hast Du noch weniger. Die 2000 mehr im Jahr
sind nunmal nur 160 im Monat, davon gehen Rente und ALG ab, was Dir im
Übrigen zugute kommt! Ferner sind sicher Krankenkasse gestiegen oder
werden es, wenn die wieder die Bemessung hochsetzen. du musst halt
schauen, daß du langsam mal deutlich über die Bemessungsgrenze kommst.
Dann ist erstmal die Krankenkasse limitiert, später ab gut 60000,- die
Rentenversicherung. Dann bleibt auch mehr.
Alternative : Nebenher selbständig arbeiten und Projekte abwickeln. Dann
kannst Du für den Teil, den Du so verdienst, erstmal Kosten
gegenrechnen, z.B. Auto etc. Dafür zahlst du dann keine Steuern und
keine Rentenversicherung!
Dein Beispiel zeigt aber, daß man als ING hier in D nur noch
ausgelutscht wird. Geh in die Schweiz! Dann zahlst Du die Hälfte an
Steuern!
>In was für einem Scheiss Land leben wir denn?
Denke an die vielen Gering- und Kleinverdienern, die mit noch weniger
Geld auskommen müssen. Ich finde, jeder soll seinen sozialen Beitrag
liefern. Ich hoffe, dass dieser Beitrag demnächst stiegen wird, denn ich
finde es sehr unsozial, dass in diesem Land manche weniger als die
Hälfte eines Ingenieurs verdienen, dabei aber viel härter arbeiten.
Uniabgänger wrote:
> Das bringt doch nichts! Dann hast Du noch weniger. Die 2000 mehr im Jahr> sind nunmal nur 160 im Monat
51.000-46.000 = 5.000
Und das sind brutto immerhin 416EUR mehr im Monat.
> Geh in die Schweiz! Dann zahlst Du die Hälfte an> Steuern!
...oder geh nach Frankreich, da zahlt man auch deutlich weniger
Einkommenssteuer als in Deutschland.
Gruss
Das stand doch schon vor einem Jahrzehnt im "Großen Konz": "Bitten Sie
Ihren Chef, er möge Ihnen weniger zahlen."
Damit war natürlich gemeint, dass der Chef seine Großzügigkeit doch
bitte geschickter anlegen soll, z.B. mit Sparzulagen, gößeren Teil der
Renten- oder Krankenversicherung übernehmen (falls das heute noch geht)
oder Dienstwagen, Internetanschluss breitstellen, Urlaubsreise schenken
usw.
Frank
Mann, ich bin richtig verarscht worden. Habe nur 45k nach 2 Jahren BE,
obwohl im Großraum München tätig. :-( Und das, obwohl meine Diplomnote
zum oberen Viertel gehört... Na ja, selber Schuld, wenn man nicht
richtig verhandelt.
Fabian kündigung fertig machen und als Druckmittel verwenden. Wenn du
dann nicht mehr bekommst oder dein Arbeitgeber dir die mit funkelnden
Augen aus der Hand reisst bist dein Geld eh nicht wert ;-)
@Marius S:
Bei einem solchen Vorgehen habe ich Bedenken. Das Pendel kann dann auch
in die andere Richtung ausschlagen, wenn bspsw. das Geschäft nicht mehr
so gut läuft. Warum sind Arbeitgeber nicht so fair, und erhöhen das
Gehalt von selbst wenn man gute Leistungen erbringt? In einem
tarifgebundenen Unternehmen zu arbeiten bringt in dieser Hinsicht schon
große Vorteile..
Hallo,
also wenn ich nachrechne, dann verdiene ich als ASIC Designer
(Diplomnote 1.9) rund 300€ mehr im Monat als ein ganz normaler
Schlosser, der hat nämlich ca 1600-1700 netto laut Statistik für die
Berufsgruppen. Brutto sinds bei mir 4000 im Monat, davon gehen incl.
Mehrwertsteuer ca 60% weg, nochmal 250 für den Sprit zur Arbeit, Miete
und dann bleibt mir auch nur das über was ich schon als Studi hatte.
Teilweise lebte ich da noch besser weil ich mit ebay einiges verdient
habe.
Und für die 200-300€ mehr studiert ?????? Die Geringverdiener usw. gehen
mich auch nichts an, die Arbeit eines Ingenieurs ist komplexer und
verantwortungsvoller als bei Lidl zu kassieren, da muss auch wesentlich
mehr bei rumkommen, nicht nur brutto.
Da ich erst 26 bin und ledig überlege ich mir wirklich hier die Koffer
zu packen und im Ausland anzufangen, wenn ich mehr Berufs-Erfahrung
habe.
Nochwas:
>> 51.000-46.000 = 5.000>> Und das sind brutto immerhin 416EUR mehr im Monat.
Rechnet sich zu 70€ runter, habs nachgeschaut. 75% des neuen Bruttos
sind nur Abgaben.
Passt also nicht die Rechnung.
@Ingenieur: Ein Schlosser verdient netto 1600-1700€ ? Den Nettoverdienst
zu vergleichen bringt erstmal garnichts, da er von den persönlichen
Verhältnissen (Lohnsteuerklasse, etc) abhängig ist. Mit 51k verdienst du
brutto sicherlich deutlich mehr als ein Schlosser.
Ist es überhaupt so wichtig, was rauskommt? Nur des vermeintlich hohen
Gehaltes sollte niemand arbeiten gehen. Wenn du meinst, du verdienst im
Vergleich zu einem Schlosser zu wenig, werde Schlosser. Sieh es einfach
so, der Schlosser hört da auf, wo du anfängst.
>Da ich erst 26 bin und ledig überlege ich mir wirklich hier die Koffer>zu packen und im Ausland anzufangen, wenn ich mehr Berufs-Erfahrung>habe.
Nun, zum einen bist du mit 26 gerade erst am Anfang, zum anderen würde
mich als ASIC-Designer und in dem Alter nichts aufhalten. Höre dich doch
schon mal vorsichtig um. Man sollte nicht an seinem Wohnort kleben.
> von 46.000 auf 51.000 Euro angehoben. Bisher bekam ich so rund> 1950€ ausgezahlt.
ok, dann mal nachrechnen lassen: (www.nettolohn.de)
Defaulteinstellungen, d.h. Klasse1 usw.
1.Eingabe: 46000/13 = 3538€/Monat brutto -> netto: 1983€
2.Eingabe: 51000/13 = 3923€/Monat brutto -> netto: 2162€
-> Differenz: 179 €/Monat.
> Das Netto beträgt schlappe 2020€, gerade mal 70€ mehr,
Wie kommts?
179€/Monat sind bei 13Monaten (das dürfte der Situation bei dir
entsprechen) dann ~2300€ netto mehr als vor der Gehaltserhöhung. Und
dann sprichst du von rückgängig machen lassen?
>Und das, obwohl meine Diplomnote zum oberen Viertel gehört...
Die Zeugnisnote sagt nichts über deine Qualifikation aus sondern nur,
dass du die dir gestellten Aufgaben meistern konntest.
>Die Zeugnisnote sagt nichts über deine Qualifikation aus sondern nur,>dass du die dir gestellten Aufgaben meistern konntest.
Ja, ist das im Berufsleben nicht wichtig? Als Ingenieur bekommt man auch
Probleme, die man zu lösen hat..
Deswegen fühle ich mich unterbezahlt...
Man löst ja nicht nur Klausuraufgaben, es gibt auch Praktika,
Diplomarbeit..Allerdings ist es im Berufsleben wichtiger, wie man
auftritt. Das fachliche Wissen allein reicht nicht, es gibt genügend
Schwätzer..
Die Diplomnote ist zwar interessant aber bestimmt nicht
gehaltsausschlagend. Da wird man dann doch eher schon mal auf die Probe
gestellt und das Unternehmen schaut, was derjenige drauf hat. Das ist
zumindest meine Erfahrung. Wenn sich zwei auf die selbe Stelle bewerben
und beide sich gleich gut verkaufen bekommen beide auch das gleiche
Gehalt geboten auch wenn ihr Diplomnote um ein/zwei Zähler auseinander
liegen. Eine bessere Note ist vielleicht für Forschungen und öffentliche
Einrichtungen interessant aber das ist nur eine Vermutung von mir da ich
den Eindruck gewonnen habe, dass es bei öffentlichen Einrichtungen viel
mehr darum geht was auf dem Papier steht statt darum, was der einzelne
wirklich kann.
Hallo, @Ingenieur,
"Rechne ich noch die Inflation von 3,3% hinzu habe ich netto weniger als
vor der gehaltserhöhung."
Weiterer Haken dabei ist jedenfalls der, dass der Chef ggf. die
Gehaltserhöhung rückgängig machen kann ( sollte doch kein Problem sein ?
), die Inflation eher weniger ...
Gruss
>51.000-46.000 = 5.000>Und das sind brutto immerhin 416EUR mehr im Monat.
Das hatte ich überelesen! Das verstehe ich aber nun überhaupt nicht. Es
gibt ja Lohnsteuerrechner, die das prüfen können. Das würde ich mla tun.
Ich kann dazu nur eins sagen : Die Lohnsteuertabelle ist zwar nicht
stetig, aber sie hat keine Sprünge und ist monoton! Wenn man also mehr
verdient, bekommt man auch mehr raus - wenn auch bei höherem Brutto
immer weniger. Die Vorstellung, man könnte mehr Netto bekommen, wenn man
den entscheidenden euro kleiner wird, ist Falsch!
Zum Asic Design: Es kommt darauf an, was Du machst und wie lange. ASIC
Design ins interessant und so muss ein AG nur das bezahlen, was andere
bezahlen, um einen Guten zu kriegen. Andere gute steigen nach der Uni
auch nur Normaltarif von 50k ein.
Wenn es aber bei Dir so ist, daß Du "nur" 50 hast, während Du schon 3
Jahre im Job bist, ist das zu wenig! Ich habe vor fast 10 Jahren schon
die 50 angekratzt, als ich mit 4 Jahren Brufserfahrung gewechselt bin.
Ich denke, daß du mindestens 55 wert bist!
Stelle doch mal Dein Profil anonym bei Monster ein und teste auf 60.000.
Du wirst sogar dann noch Anfragen bekommen. Das Wette ich!
"Die Lohnsteuertabelle ist zwar nicht
stetig, aber sie hat keine Sprünge und ist monoton!"
Ja, sogar streng monoton ( jedoch nur bis zum Limit des
"Spitzensteuersatzes" von Ackermännern, Riesters und Westerwelles ) !
Manchmal gibt es jedoch "Unstetigkeitssprünge" durch z.B. "angepasste"
( auf gut deutsch erhöhte ) Krankenkassenbeiträge usw. ?!
Gruss
Von den Steuern und Sozialabgaben kommt hinten kaum was an. Amerikaner
sind sogar noch schlimmer dran. Wahrscheinlich geht dort das ganze Geld
für Militär und Raumfahrt drauf, würde mich mal interessieren.
Die Krankenkassensätze werden zum Jahresende schon wieder erhöht! Es
gibt wieder mindeastens 0,2% Aufschlag. Das allein sind bezogen auf die
Bemessungsgrenze wieder bis zu 95 Euzro mehr im Jahr. Da die BMG aber
selber auch wieder mindestens 2% steigt - so, als hätte jeder 2%
Lohnerhöhung bekommen! - zahlt man von bis zo 950 Euro wieder seinen
Satz mehr. Bei 13% sind das auch schon wieder 120,- also zusammen 210,-
Euro weg. Bei der Rente sind es mindestens 180,-. Also muss man im
kommenden Jahr bis zu 400,- Euro ersetzen.
Hinzu kommt die Mehrbelastung durch Wegfall der Entfernungspauschale und
das Mehr an Benzingpreis. Wegfall der Pauschale kostet mich 350,- Euro
und der Aufschlag auf den Diesel 450,- im Jahr.
Also brauche ich 1200,- mehr im Jahr.
Morgen gehe ich zuzm Chef und fordere 200,- mehr!
>> [..Steuern..] Amerikaner sind sogar noch schlimmer dran.
Quelle? Ich leb in Amerika und es kommt immer auf den Bundesstaat drauf
an. Hier z.B. zahlt man von seinem Brutto ca 11% Steuern. Single, keine
Kinder. IT Berater den ich kenn bekommt von $230,000 brutto -> $190,000
netto.
>>Von den Steuern und Sozialabgaben kommt hinten kaum was an.>Weil die Zahl der Empfänger gestiegen ist und die Leistungen anders>verteilt wurden.
Diese Logik ist mittelfristig bis langfristig falsch, weil sie die
eigene Billardkugel ignoriert. Zugegeben der Einzelne kann nichts machen
und Idealismus macht nicht satt.
Ich gebe zu, dass ich in die Uni gegangen bin weil ich mehr aus meinem
Leben machen wollte also Abenteuerlust. Dort habe ich aber Leute
getroffen, die gar nix machen wollten und dafür ein Platz an der Sonne
haben. Also viele Menschen, die gar keine Interessen haben, einfach nur
leben, sich fortpflanzen und konsumieren und dabei gut aussehen, das
Kriterium ist die Position in der Gesellschaft: Wenn du auf andere
Frösche im Sumpf steigst dann kannst du nicht untergehen...
Die persönliche Freiheit geht über alles. Jede Form von Zwang erzeugt
nur Widerstand. In Kriege und Krisen sind sie alle reingeschliddert.
Einkommenssteuer ist in den USA Verfassungwidrig. Jeder der die
Verfassung gelesen hat (und verstanden!), zahlt diese Steuer nicht. Alle
anderen zahlen aus Unwissenheit/Dummheit freiwillig.
>Einkommenssteuer ist in den USA Verfassungwidrig. Jeder der die>Verfassung gelesen hat (und verstanden!), zahlt diese Steuer nicht. Alle>anderen zahlen aus Unwissenheit/Dummheit freiwillig.
Kannst du das mal genauer erklären?
> Heirate doch, das bringt mindestens 300,- im Monat...
Mal von der aus der Luft gegriffenen Zahl abgesehen, ist das nur so,
wenn die Geheiratete nicht auch einem Job nachgeht, der halbwegs gleich
bezahlt wird wie der eigene... sonst bringts garnix!
Die 300,- sind bei den von 'Ingenieur' angegebenen Daten bei Umstellung
von Steuerklasse I auf III nicht aus der Luft gegriffen sondern real.
Ein Blick in Brutto/Nettorechner im Web hilft hier weiter.
> Die 300,- sind bei den von 'Ingenieur' angegebenen Daten bei Umstellung> von Steuerklasse I auf III nicht aus der Luft gegriffen sondern real.
Naja, dann gehst du davon aus, dass die Braut deutlich weniger oder
nichts hinzuverdient.
Eigentlich interressiert ja nicht nur was am Ende des Monats
hängenbleibt, sondern auch was am Ende des Jahres rauskommt. Der Wechsel
der Steuerklasse hat aber keinen Einfluss auf das Jahresnetto, sondern
nur auf das Monatsnetto...
"Eigentlich interressiert ja nicht nur was am Ende des Monats
hängenbleibt, sondern auch was am Ende des Jahres rauskommt. Der Wechsel
der Steuerklasse hat aber keinen Einfluss auf das Jahresnetto, sondern
nur auf das Monatsnetto..."
So ist es definitiv !
Es gibt halt nicht einmal sehr viele Ing., die das begreifen
( aber leider mit Sicherheit praktisch 0 Frauen, die in diesem Fall
überhaupt wissen, wovon sie reden / auch unsere reimportierte "Perle der
Uckermark" hat offenbar bis heute noch Schwierigkeiten, wenn sie
"Brutto" und "Netto" auseinanderhalten soll => immerhin hat sie ja
inzwischen ein bisschen Ahnung vom Fussball, was für ihre Wiederwahl
wiederum eine notwendige Voraussetzung ist ) ---
Au, weia !
Für mich zählt nicht nur, was am Ende netto rauskommt, sondern was ich
nach Abzug aller Ausgaben über habe! 70% von meinem Netto muss iach
ausgeben, um zu Leben, zu Fahren zu Essen, zu Wohnen und es warm zu
haben.
Ich kann nur 30% sparen! Wenn ich 10% mehr Brutto hätte, blieben davon
sicher nur 8% netto wegen der Steuern, aber ich hätte 38% statt 30%, um
es fürs Alter zurückzulegen.
Ich habe für drei Tage Urlaubsgeld bekommen und so 56 Prozent Abgaben
bezahlt. Grummel. Um es noch einmal klar auszudrücken: Wenn ich auf
meinen Gehaltszettel schaue bekomme ich das kalte kotzen.
Wenn man unsere Bundesregierung und auch so einige Zeitungen so hört
sollen wir ja die größte Steuerentlastung seit dem 2. Weltkrieg erhalten
haben. Wer's glaubt. Vor allem Singles (so wie ich) sollen dabei am
besten weggekommen sein. Hä?
Ich sag nur das hier einiges falsch läuft: Die Steuerprogression ist der
letzte Krampf. Sol heißen: Je mehr du rackerst und schaffst desto mehr
kassiert auch der Staat. Besser kann man den Leistungswillen der
Mittelschicht nicht abwürgen.
Wenn die Linken an die Macht kommen (und so wird es kommen) bekommen die
"Reichen" oder auch die mit den "starken Schultern" hundert Prozent
abgezogen und die Kohle wird dann zu gleiche Teilen an die Bedürftigen
verteilt.
Gute Nacht (ach ist ist ja noch Nachmittag)
> Ich habe für drei Tage Urlaubsgeld bekommen und so 56 Prozent Abgaben> bezahlt.
Ich glaube das ist das was Spötter mit:
> [...] die in diesem Fall überhaupt wissen, wovon sie reden [...]
...gemeint hat. :-)
Über den Lohnsteuerjahresausgleich bekommst du dein Urlaubsgeld mit
deinem persönlichen Steuersatz versteuert. Dieser richtet sich nach
deinem Jahreseinkommen (inkl. Urlaubsgeld). Die 56% sind nur
vorübergehend und nicht, wie du darstellen möchtest, dauerhaft!
Natürlich sind die Euro erst mal weg, das will ich nicht
wegdiskutieren, aber eben nur auf Zeit.
Deshalb das Urlaubsgeld immer schön am Jahresende auszahlen lassen, dann
ists nicht so lange weg. Oder gleich verteilt bzw. gleichverteilt auf
alle Monate. :-)
Schlechte Idee! Du kriegst am Jahresende denselben temporären
Steuersatz, wie im April, wo es mache Firmen auszahlen. Der
Jahresausgleich läuft eh erst im Folgejahr- aber je früher Du das Geld
beziehst, desto früher hast Du erstmal das Netto!
> aber je früher Du das Geld beziehst, desto früher hast Du erstmal das> Netto!Hand_an_Stirn_klatsch. Natürlich hast du recht. Hatte das vor lauter
"dem Staat nichts zu früh schenken" total übersehen, dass ich das Geld
dann auch erst spät habe. :-)
>Mal von der aus der Luft gegriffenen Zahl abgesehen, ist das nur so,>wenn die Geheiratete nicht auch einem Job nachgeht, der halbwegs gleich>bezahlt wird wie der eigene... sonst bringts garnix!
Und wenn die Steuerklasse wieder von Drei auf Eins zurückgeht, kostet
das mindestens soviel wie zwischenzeitlich gespart wurde..
;-)
>Ich habe für drei Tage Urlaubsgeld bekommen und so 56 Prozent Abgaben>bezahlt. Grummel. Um es noch einmal klar auszudrücken: Wenn ich auf>meinen Gehaltszettel schaue bekomme ich das kalte kotzen.
Nicht nur dort. Reisestunden genauso eine Katastrophe:
Wenn man an einem Werktag Reisestunden hat, werden die vom
Überstundenkonto abgezogen (man hat ja nicht gearbeitet) und als
Überstunden ausbezahlt.
Letztens sind so aus ca 210Euro brutto 70Euro!!! netto geworden.
Deshalb sind unsere Politiker auch so FETT