Ist so ein Adapter Schukostecker-CeKonbuchse erlaubt?

OP Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5839016
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Beim Herumstöbern ist mir dieser Adapter Schukostecker-CeKonbuchse unter 
die Finger gekommen:
https://www.ebay.de/itm/CEE-Adapter-Starkstrom-230V-Stecker-auf-16A-CEE-Kupplung-H07-RN-F-3-x-2-5-mm/283159559027

Stelle ich mir spannend vor, wenn mit ziemlich genau 50% Trefferquote 
der N tatsächlich auf dem CeKon-N liegt. Darf man sowas verkaufen?
Gast #5839073
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Probleme sehe ich darin, daß es auch die Art (Voll-)Laien gibt,
welche dahinter dann auch wirklich 3 Phasen - wie "original" -
erwarten (im Sinne von "aus solchen Steckern kommen ja 3 Phasen"
- ob nun ergaenzt mit "wird da auch so sein" oder, nur wenig
besser, "das ist Betrug, weil keine 3 Phasen daraus werden mit
einem schlichten Kabel").

Die meisten Anwender werden schlicht zufrieden sein.
Gast #5839081
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Da kann nix passieren. Und ist auch zulässig,
weil  N und L vom Schuko auf L1 und N liegen.
Dem angeschlossenen Gerät ist es wurscht. Hauptsache PE ist an PE vom 
Cekon.
Das ist der große Nachteil von Schuko-System. Die Lage von L und N ist 
nicht definiert.
Und es gibt KEINE VDE Vorschrift dazu!
Das dies heute im Zuge der EU Gleichmacherei überhaupt noch zulässig ist 
wundert mich sowieso schon seit Jahren.
Es ist nicht alles gut was in DE entwickelt wird/wurde.
Gast #5839092
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> Das ist der große Nachteil von Schuko-System. Die Lage von L und N ist
> nicht definiert.

In etwa 99.99999% der Fälle ist es vollumfänglich egal was wo liegt. Und 
in den übrigen Fällen kann man sich anderweitig behelfen. "Groß" is der 
Nachteil also nicht, "irrelevant" trifft es besser.
Gast #5839099
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Und ich stricke Eure Meinungen zusammen und sage:

Schuko hat diesen Nachteil, mir waere es lieber, wenn nicht, und
allein die Irrelevanz im Großteil der Anwendungen verhindert, daß
ich mich "echauffiere".

Seltsam, oder?  ,-)
Beitrag #5839181 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5839193
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Alf schrieb im Beitrag #5839181:
> Ja es ist nicht zu glauben. Aber in Deutschland gibt es wirklich keine
> Vorschrift wo L und N liegen müssen.

Macht auch keinen Sinn wenn man den Schukostecker drehen kann.
Dieser Adapter ist aber völlig sinnlos und hat in der Praxis keine 
Anwendung.
Beitrag #5839204 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5839246
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Roland L. schrieb:
> mir ist auch kein Gerät bekannt, das mit einem 5poligen Stecker
> einphasig an 230V angeschlossen ist. Gibt es sowas?

Viele E-Autos laden per AC nur einphasig. Mit ~3 kW an der 16A 
Schukodose und ~7 kW am 32A Drehstromanschluss.

Generell dürfte das bei vielen Geräten der Fall sein, für die beide 
Anschlussarten vorgesehen sind, und die daher für 230V ausgelegt sind.
Gast #5839278
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hinz schrieb:
> Sowas liegt so manchem Schweißgerät bei.

So ist das, ein solches steht bei mir in der Werkstatt!

Das will entweder 380V zwischen zwei Phasen oder per Adapterkabel 220V. 
Drin steckt ein Einphasentrafo, das abgebildete Kabel würde dafür nicht 
passen.

Roland L. schrieb:
> mir ist auch kein Gerät bekannt, das mit einem 5poligen Stecker
> einphasig an 230V angeschlossen ist.

Du musst nicht alles kennen, finde Dich damit ab.

Der Werbetext ist eine bodenlose Frechheit:
"! ! ! Kein Schrott "Made in Turkey" oder gar "Made in China" ! ! !"
Gast #5839341
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Ansgar K. schrieb:
> Das Adapter ist bei einem Messgeräte dabei für Messungen nach BGV A3 für
> Isolation und Erdschluss

Bei der Isolationsprüfung wir in der Kupplung L1,L2,L3 mit dem L vom 
Schuko-Stecker verbunden, N an N und PE an PE... wenn nur L1 
angeschlossen ist, dann reicht das nicht für die ISO-Prüfung. Außerdem 
wäre das Kabel als "Prüfkabel" bestimmt noch teuere ;-).
Beitrag #5839373 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5839400
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Karl K. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
> Beim Herumstöbern ist mir dieser Adapter Schukostecker-CeKonbuchse unter
> die Finger gekommen:
>
> Müssen da nicht 3 Schukostecker dran? Damit man auf 3 Phasen kommt...

Dann aber mit Elektronik die prüft, ob die drei Stecker auch tatsächlich 
in drei unterschiedlichen Phasen stecken. Sonst wundert man sich evtl. 
warum die angeschlossene Kreissäge so schlecht läuft ;-)
Gast #5840295
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till schrieb im Beitrag #5839373:
> Der Prüfer sollte soviel Kompetenz haben um seine Prüfadapter
> aus handelsüblichen Teilen korrekt selber bauen zu können.

Könne ja, machen nein. Im kommerziellen Umfeld hat man meist sinnvollere 
Dinge zu tun und kauft sowas fertig - idealerweise das Meßgerät mit 
Kabelsatz als Komplettset.

> Ein Elektriker mit Schulung beim TÜV oder besser bei Mebedo
> sollte wissen was er bei der Prüfung nach DGUV Vorschrift 3
> macht.

Ja, sollte . Beachte dabei, dass die Prüfung einen Berufsabschluß 
nicht zwingend fordert.

> Obwohl ich auch da schon Flaschen kennengelernt habe,
> die nix verstanden haben.

So ist das in der Praxis häufig. Da frage ich mal nach der Prüfspannung 
und bekomme zur Antwort "ich stelle am Tester xxx ein und verlasse mich 
darauf, dass der Tester korrekt funktioniert".

Gerade bei teuren Meßgeräten muß man den Prüfhelfern auf die Finger 
gucken.

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