Die zugeführte elektrische Leistung ändert sich (fast) nicht. Es dauert nur länger bis das Wasser warm wird. In Summe also höherer Verbrauch bezogen auf die gleich Menge warmes Wasser.
Die bleibt in den Gebilde aus Heizstab incl. des "Kalkmantels". Damit erwärmt sich der Heizstab deutlich mehr und brennt früher oder später durch, da die zulässige Betriebstemperatur deutlich überschritten wird.
Die zugeführte elektrische Leistung ändert sich (fast) nicht. Es dauert
nur länger bis das Wasser warm wird. In Summe also höherer Verbrauch
bezogen auf die gleich Menge warmes Wasser
Möööööp: Energieerhaltungssatz verletzt!
Bei indirekt beheizten Speichern sieht das natürlich anders aus: Da steigt durch die isolierende Kalkschicht die Rücklauftemperatur und damit sinkt der Wirkungsgrad des Kessels.
Für Spitzfindige:
Natürlich wird bei verkalktem Tauchsieder die Spirale heisser.
Und es dauert deswegen auch geringfügig länger, bis das Wasser kocht.
Der zusätzliche Energie, die alte Heizspirale höher aufzuheizen,
als eine neue, ist aber im Vergleich zur Wärmekapazität von
Wasser sehr nachrangig.
Dazu, was ich mal erlebte, in einer grösseren Fa.
Dort bereitete morgens um 7 die Belegschaft
Kaffee/Teewasser in einem Kochendwasserbereiter
(5-Liter-Wandgurke) zu. =>
Früher, mit einem alten, daher ziemlich verkalkten Stiebel-Eltron,
dauerte es ca. 23 min, bis die 6 Liter zu brodeln anfingen.
Dieses Gerät wurde dann durch ein neues Modell ersetzt,
mit diesem dauerte dieselbe Prozedur ca. 25 min.
Aussage der Frauen (die waren in der Mehrheit):
"Kann doch nicht sein, das Ding ist doch neu!"
Die Erklärung, dass der neue Wandtauchsieder eben nicht mehr für
220, sondern für 230V gebaut war, hätte keine Chance gehabt...
Für Spitzfindige:
Natürlich wird bei verkalktem Tauchsieder die Spirale heisser.
Und es dauert deswegen auch geringfügig länger, bis das Wasser kocht.
Bei einem Warmwasserspeicher verdrängt der Kalk allerdings das Wasser, und weil Kalk etwa die halbe Wärmekapazität hat wie Wasser (aufs Volumen bezogen), wird die eingestellte Temperatur etwas früher erreicht.
Dieses Gerät wurde dann durch ein neues Modell ersetzt,
mit diesem dauerte dieselbe Prozedur ca. 25 min.
Aussage der Frauen (die waren in der Mehrheit):
"Kann doch nicht sein, das Ding ist doch neu!"
Die Erklärung, dass der neue Wandtauchsieder eben nicht mehr für
220, sondern für 230V gebaut war, hätte keine Chance gehabt...
Dann erkläre er mal was er damit meint, denn x kW bleiben x kW, egal ob nun über 220 oder 230 V~, der Strom wird nur bei höherer U geringer. Die Zeit sollte die gleiche bei gleicher Leistung u. Menge an Wasser bleiben.
Für Spitzfindige:
Natürlich wird bei verkalktem Tauchsieder die Spirale heisser.
Und es dauert deswegen auch geringfügig länger, bis das Wasser kocht.
Das ist richtig.
Der zusätzliche Energie, die alte Heizspirale höher aufzuheizen,
als eine neue, ist aber im Vergleich zur Wärmekapazität von
Wasser sehr nachrangig.
Das ist falsch.
Der eigentliche Grund, warum es etwas länger dauert, liegt im spzifischen Widerstand des Heizelements begründet. Diese Größe ist bei sehr vielen Materialien recht stark temperaturabhängig. Typisch werden hier Eisenlegierungen verwendet, die einen negativen Koeffizienten haben. D.h.: ihr spezifischer Widerstand steigt mit der Temperatur. D.h. wiederum: bei konstanter Spannung fließt weniger Strom. D.h. wiederum: die aufgenommene (und auch die abgegebene) Leistung verringert sich.
Bezüglich der verrichteten Arbeit/Energie ändert sich aber dadurch rein garnichts. Es dauert halt nur etwas länger, die Arbeit zu verrichten.
Für Spitzfindige:
Natürlich wird bei verkalktem Tauchsieder die Spirale heisser.
Und es dauert deswegen auch geringfügig länger, bis das Wasser kocht.
Das ist richtig.
Der zusätzliche Energie, die alte Heizspirale höher aufzuheizen,
als eine neue, ist aber im Vergleich zur Wärmekapazität von
Wasser sehr nachrangig.
Das ist falsch.
Der eigentliche Grund, warum es etwas länger dauert, liegt im
spzifischen Widerstand des Heizelements begründet. Diese Größe ist bei
sehr vielen Materialien recht stark temperaturabhängig. Typisch werden
hier Eisenlegierungen verwendet, die einen negativen Koeffizienten
haben. D.h.: ihr spezifischer Widerstand steigt mit der Temperatur.
Korrektur: Das "Alpha" ist bei Metallen und Legierungen positiv.
Widerspruch zwischen falschem Vorzeichen und dennoch 'richtiger' Schlussfolgerung.
Oder vermutest du einen Halbleiterheizer eingebaut? ;-))
D.h.
wiederum: bei konstanter Spannung fließt weniger Strom. D.h. wiederum:
die aufgenommene (und auch die abgegebene) Leistung verringert sich.
Bezüglich der verrichteten Arbeit/Energie ändert sich aber dadurch rein
garnichts. Es dauert halt nur etwas länger, die Arbeit zu verrichten.
Dann erkläre er mal was er damit meint, denn x kW bleiben x kW,
egal ob nun über 220 oder 230 V~, der Strom wird nur bei höherer U
geringer. Die Zeit sollte die gleiche bei gleicher Leistung u.
Menge an Wasser bleiben.
Die Leistung ist in beschriebener Betrachtung eben NICHT gleich:
Wenn der alte Wandboiler für 220V bei eben diesen 220V 2,0kW
aufnimmt, dann genehmigt er sich bei 230V eben knapp 2,2kW.
Eben mehr, als der neue für 230V.
Sie heizt die Anschlüsse ;-)
Die Leistung nimmt mit steigender Temperatur ab.
z.B. Ein Heizstab der bei 20° 2kW hat.
Ohne Kalk wird er vielleicht 120° Da hat er noch ca 1500W
Bei 270° nur noch ca 1000W und über 500° noch ca ein drittel seiner Leistung.
In dem Bereich beginnt dann auch die "Selbstzerstörung" - Falls er nicht schon vorher aus den Gehäuse schmilzt ;-)
Wenn der alte Wandboiler für 220V bei eben diesen 220V 2,0kW
aufnimmt, dann genehmigt er sich bei 230V eben knapp 2,2kW.
Ach so, da war schon die neue Netz-U mit altem Heizgerät, sag´s doch gleich. ;-) Sowas ner Frau zu erklären ist aber auch nicht einfach, mein Beileid.
Welcher Vergleich könnte dann denn funzen, damit auch die das einfach kapieren?
Tja, alte Heizgeräte mit 220V~ gab es da wohl nicht mehr, so ein Shit aber auch. Sollte man einen FU oder Stell-Trafo davor hängen u. etwas hochdrehen? ;-)
Dann erkläre er mal was er damit meint, denn x kW bleiben x kW,
egal ob nun über 220 oder 230 V~, der Strom wird nur bei höherer U
geringer. Die Zeit sollte die gleiche bei gleicher Leistung u.
Menge an Wasser bleiben.
Die Leistung ist in beschriebener Betrachtung eben NICHT gleich:
Wenn der alte Wandboiler für 220V bei eben diesen 220V 2,0kW
aufnimmt, dann genehmigt er sich bei 230V eben knapp 2,2kW.
Eben mehr, als der neue für 230V.
Das ohmsche Gesetz ist eben noch lange nicht allen geläufig!