Hi
Ich habe hier einen einpoligen, beleuchteten Netzschalter.
Der war mal in einem 120V~ Gerät eingebaut. Jetzt frage ich mich, hält der 230V~ aus? Die Glimmlampe hat einen Vorwiderstand von 68k Ohm.
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Glimmlampenspannung?Hi Ich habe hier einen einpoligen, beleuchteten Netzschalter. Der war mal in einem 120V~ Gerät eingebaut. Jetzt frage ich mich, hält der 230V~ aus? Die Glimmlampe hat einen Vorwiderstand von 68k Ohm.
Gast
#7627884
Wahrscheinlich ja, die Frage ist: wie lange? Bei 230V bin ich 100kΩ bis 330kΩ gewohnt. bitte 100-200k einbauen!
Gast
#7627888
Und die Maximalspannung des Widerstands beachten, sonst wird noch der hochohmig vor dem Ableben der Glimmlampe.
Glimmlampen werden mit Strom betrieben. In der Beziehung haben sie viel mit LEDs gemeinsam. Der Strom wird durch den Widerstand bestimmt, also wirst du den für Betrieb an 230V besser anpassen wollen. Sonst schlägt das eventuell auf die Lebensdauer
Mit höheren Strömen wird m.W. die Lebensdauer auf jeden Fall verringert, selbst wenn sich der Strom noch innerhalb der Spezifikation der Glimm- lampe einstellt. Das wirkt sich vor allen dann aus, wenn die Lampe praktisch immer leuchtet, wie z.B. im Treppenhaus.
Das ist doch bei vielen Lichtschaltern so: Nach einigen Jahren flackern die Glimmlampen, bis sie irgendwann daueraus sind (und der Wiederstand ist schwarz).
Ist mir grad so rausgebröselt... Wo wir gerade dabei sind: Manche (alten) Glimmlampen haben eine Art "Getterspiegel" drin. Kommt dieser Niederschlag innen am Glas durch zu hohen Strom, oder einfach nur durch das Alter?
Gast
#7627911
Die Kombination. Das kommt durch den fließenden Strom. Der physikalische Effekt ist die "Kathodenzerstäubung", neuindianisch "Sputtern". Mit weniger Strom hält die Lampe 10 Jahre länger, bis sie schwarz wird. Wikipedia: Glimmlampe
Gast
#7627921
Das hängt von Brennspannung (je nach Typ im Bereich 40-90V) und Strom ab. Im einen Extremfall (40V) muss beim Wechsel von 120V nach 230V der Spannungsabfall von 80V auf 190V steigen, d.h. der Widerstand von 68k auf 160k. Im anderen Grenzfall (90V Brennspannung) steigt die Spannung am Widerstand von 30V auf 140V. Entsprechend müsste der Widerstand von 68k auf 320k angehoben werden. Die Wahrheit wird irgendwo in dem damit abgesteckten Bereich liegen. Die genannten 100k würden gegenüber der Glimmlampe des TO auf einen deutlich höheren Strom hindeuten.
Irgendwie hast Du es wohl bei den Widerständen vertauscht, wobei Deine Argumentation der Gründe richtig ist. Kleinere Brennspannung führt zu höherem Zusatz-Vorwiderstand.
Das halte ich für unwahrscheinlich.
Dann rechne es einfach nochmals nach und vergleichen es mit deinem Geschreibsel.
Für dich nochmal ganz ausführlich: Fall 1: Brennspannung 40V
Spannungsabfall bei 120V: 80V -> Strom bei 68kΩ: 1.18mA Fall 2: Brennspannung 90V
Spannungsabfall bei 120V: 30V -> Strom bei 68kΩ: 0.44mA Das ohmsche Gesetz findest du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Ohmsches_Gesetz Oder wolltest du dich um einzelne Kiloohm streiten? Nur fast richtig. Der Brennspannungsbereich von Neon liegt bei 80 V und nicht drüber oder drunter, Kennlinie ist in Wikipedia zu sehen. Der Vorwiderstand bestimmt nur den STROM und die "Selbstverdunklung". Über die Differenzspannung zu 80 V kann man I sogar ausrechnen. Vor der Erfindung der Zenerdioden war die Glimmlampe die erste Wahl, ein stabilisiertes Netzgerät zu bauen, mit der Glimmspannung als Referenz (z.B. in Oszilloskopen und Meßverstärkern). Meist eine Röhre 85 A2 mit Pico 7-Sockel. Diese Röhren waren aber von Haus aus geschwärzt, weil die Blechelektroden im Werk durch Überstrom bewußt überlastet wurden, um die Oberfläche durch Metallzerstäuben zu reinigen. Damit wurden Brennspannungssprünge bei Stromänderung durch die Röhre minimiert. Wer also eine solche Röhre zu Gesicht bekommt, die muß so kaputt aussehen. Es gab noch eine andere Röhre mit anderer Gasfüllung und 150 V Brennspannung und auch kaskadierte Namens STV 280/40 und STV 280/80. In einem alten Netzteil für Photomultiplier sah ich auch mal viele in einem Rohr gestapelte Neon-Brennstrecken arbeiten, sah toll aus. Für etwa 1000 V Brennspannung gab es sogenannte Corona-Stabilisatoren der Firma Victoreen. http://www.tubebooks.org/Books/Atwood/Victoreen_catalog.pdf
Nein, ich halte mich einfach an die Datenblätter der Glimmlampen Hersteller. Und die beziehen das das auf einen konstanten Strom durch die Glimmlampe. Typisch 1mA. Was dann zu meiner oben getätigten Aussage führt. Respekt rawi, was so ein alter hase (?) alles weiß
Gast
#7628151
Nö.
Das kommt wohl detailliert auf die Gasmischung an.
So ist es. Den TO interessiert im Prinzip, welchen Widerstand er für 230V wählen muss, damit der gleiche Strom wie vorher bei 120V fließt. Andrew T. hat die Widerstandsrechnung angezweifelt, nicht den Bereich der betrachteten Brennspannungen. Wenn der TO die Brennspannungen seiner Glimmlampe wissen/kontrollieren will, hängt er sie an einen Trafo, der einen 120V-Abgriff hat und misst nach oder nimmt erstmal einen eher großen Wert, betreibt sie damit an 230V, misst die Spannung und kann dann rechnen. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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