Welche Entlötlitze nehmt ihr?

Gast #316087
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Ich habe nur schlechte Erfahrungen mit der von Pollin gemacht. Die saugt
so gut wie Vollkupferdraht ^^. Funktioniert hat das bei mir noch nie.
Selbst wenn ich versucht habe direkt von der Lötspitze Lot
aufzusaugen.

Ich nehme deshalb immer diese Entlötpumpen.
#316088
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Litze ist Schrott. Da braten einem nur die Teile weg. Ich nehme eine
Saugpumpe, die DP 100 von ELV. Eine wirklich gute (groß mit starker
Feder) ist durch nichts zu ersetzen. und sonst halt einfach Schaltlitze
abisolieren, in Kolophonium tauchen und das nehmen. Geht auch. Aber wie
gesagt, Pumpe ist meist besser und nur nicht am Preis sparen!


3N
Gast #316091
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Es gibt Entlötlitze und es gibt Abschirmgeflecht.

Beide sehen fast gleich aus, bloß das Abschirmgeflecht ist nicht mit
Flußmittel getränkt und daher zum Entlöten total untauglich.

Kann sein, daß jemand, der keine Ahnung hat, die versehentlich
vertauscht hat.


Peter
Gast #316094
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Entlötlitzen funtkionieren super solange bereits immer schon etwas
Lötzinn auf der Litze ist !!

Ist die Litze völlig jungfräulich tut sich wenig bis nichts... ist
genauso wie bei einem Putzfetzen - ohne Wasser bzw. Zinn kann die
Oberflächenspannung/Kapillarwirkung keine Wirkung zeigen.
Gast #316095
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Ich habe wie gesagt die von Pollin. Ich werde mal irgendwan versuchen
die mit Colophium und Lötzinn zu aktivieren. Im Moment sieht es so aus,
als ob es wirklich ein Abschirmgeflecht ist, auch wenn Entlötlitze
dransteht.
Gast #316096
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Da tun aber einige der Entlötputze ungerecht ;-)
Ich finde Entlötlitze ist ein praktisches, zeitsparendes und genial
einfaches Werkzeug, allerdings muss man damit umgehen können.
Ich benutzt das Zeug um z.B. TQFP Chips einzulöten: Einmal mit
ordentlich Zinn über eine Seite streichen, dann mit der Litze das
überschüssige Zinn wegnehmen, fertig, sehr saubere Lötstellen.
Über die von Pollin kann ich nix sagen, ein Kollege bringt mir ab und
an ein paar von diesen mit Entlötlitze gefüllten Pillendöschen vorbei.
Zum Entlöten von TQFP benutze ich übrigens dünnen Kupferlackdraht
(nicht das mit da auch noch einer drauf los geht), anschließend werden
die Pads mit Entlötlitze gesäubert. Da müsste ich ja 27x die Pumpe
aufziehen...

Stefan
Gast #316097
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Danke für Euer reges Interesse an diesem Beitrag.
Zu Entlötpumpen muß ich sagen, daß die einzige, die auf Dauer immer
recht gut ging, diese hellblaue war (hat Bürklin). Die hat allerdings
so viel Schmackes, daß man da schon mal bei geringer Unachtsamkeit das
Pad mit wegfetzt. Die von ELV kenn ich nicht,werde ich ev. mal
ausprobieren. Das absolute Teil ist von WELLER mit Vakuumpumpe, das
saugt alle z.B. 20 Pins frei und zum Schluß nimmste den DIL einfach
raus und kein Verputzen weiter.

Die Litzen sind echt unterschiedlich. Selbst wenn man eine
"schlechte" nochmal extra mit Kolophonium tränkt saugt sie nicht
besser als eine von den guten die eh immer saugen. Ich denke die
Adernstärke ist entscheidend, je dünnere Drähtchen desto besserer
Kapillareffekt.
Gast #316098
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@3N:
>Eine wirklich gute (groß mit starker Feder) ist durch nichts zu
ersetzen.
Doch!
So ein Weller-Teil habe ich mir auch zugelegt, das ist durch nichts
zu ersetzen. Allein von Weller gibt es mind. 8 verschiedene (teilweise
braucht man Druckluft zum Betrieb).
Große Feder -> großer Rückschlag -> krumme Pins und abgezogene Bahnen

bei eb** sind momentan etliche drin (suche nach +weller +entlöt*) ,
z.B.
http://cgi.ebay.de/Weller-Entloetstation-IG-101-Loetstation-WECP-S_W0QQitemZ6046301361QQcategoryZ84039QQrdZ1QQcmdZViewItem

Aber sprecht Euch vorher ab, sonst bietet ihr Euch gegenseitig hoch.

Solchen Luxus kann man sich schon mal leisten, wenn man viel damit
arbeitet.

s.a. Qualitätsunterschiede Entlötlitze?
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-309927.html
Gast #316099
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Hallo,

also ich hatte früher immer die vom großen C ging ganz gut dann habe
ich mal welche von Reichelt bestellt weil Sie billiger waren die waren
aber totaler Schrott (auf dem blauen Plastikteil steht "electronic
components swiss made" drauf das war eigentlich gasrnicht verflochten
sondern eher verdreht. So das die Lötspite sich immer durch das
Geflecht durchgedrückt hat. Die Saugwirkung war absoluter Müll. Nun im
Forum sagte man mir ich solle Kolophonium im Alk auflösen und das Zeug
damit behandeln. Da die Entlötlitze da aber schon alle war habe ich bei
Reichelt neue bestellt. Nun ist es ein anderer Hersteller (jürgen Armack
GmbH) und die saugt perfekt. Sehr feine Drähthen und schon verflochten.
Habe nur 1,6mm breite genommen so das nciht soviel Wärme über die
Entlötlitze abgeführt wird. Also kann ich mir das Kolophonium sparen.
Gast #316100
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Mein Tipp:

Swisstone Entlötzlitze 3mm.
Bezugsquelle, Püschel in Essen. Ob die an Privat verkaufen, kann ich
nicht sagen, da ich die einkaufen lasse!
Wenn mich so eine Durchkontaktierung nervt, oder schlimmer noch, so
eine genietete (oft bei Zeilentrafos oder thermisch stark
beanspruchteten Lötstellen zu finden) trage ich oberflächlich Zinn ab,
und erhitze die ganze Stelle mit etwas neuem Zinn. Litze um das
Anschlussbeinchen wickeln und raussaugen. Funktioniert in 70% aller
Fälle!
Das Zeug nehme ich auch um SMD Pads frei zu machen bzw. um Flat Packs
gescheit einzulöten.
Die stehen fast vor Kolophonium!
Von der Lutsche bin ich weg, geht zwei drei mal gut, nur dann flutscht
nicht nur das Zinn, sondern auch die Leiterbahn!

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