Hallo!
hier noch mehr Infos zu den Teilen. Vielleicht interessiert es ja auch
den einen oder anderen.
Diese Sensoren sind - so wie es momentan aussieht - 1:1 von der ELV
EM1000 Sensor Serie übernommen.
Ich selbst habe mir am WE den ES-1 (Wirkleistungsmessung für die
Steckdose) gekauft und aufgeschraubt.
Wie auch bei der Version für die Hutschiene (ES-3) wird als Controller
ein ATmega8L verwendet, der bei 3V betrieben wird. Die Spannungsmessung
wird über einen Widerstandsteiler und die Strommessung über einen
Shunt-Widerstand durchgeführt. Bei beiden ist jeweils ein OPamp(TLC272C)
nachgeschaltet, der die Signale verstärkt. Im Falle der Strommessung
sind zwei Verstärkungen wählbar (über Analog-Multiplexer HCF4053). Als
Netzteil wird ein Kondensator-Netzteil verwendet, dass +/-5V zur
Verüfung stellt.
Die gewählten Bauteile sind der Hutschienenversion recht ähnlich. In der
Hutschienenversion wird ein kleiner Trafo als Netzteil verwendet und
jeweils 3 einzelne OPamp-Stufen mit jeweils einer Verstärkung. Jede
Stufe ist einzeln an einen AD Kanal des ebenfalls verwendeten ATmega8L
angeschlossen.
Die Schaltpläne für die Hutschienenversion sind bei ELV erhältlich bei
den Downloads (EM1000 HSM).
Über Testpads sind bei der ES-1 Steckdosenversion übrigens die Pins
TXD/RXD, sowie MISO, MOSI, SCK und VCC bzw. GND herausgeführt.
Das Protokoll dürfte sich recht einfach analysieren lassen. (siehe ELV
Download) Man kann direkt an die Data-Leitung des 868MHz-Senders gehen.
Allderings überlege ich gerade ernsthaft, evtl. eine eigene Firmware für
den ATmega8L zu schreiben, damit ich evtl. ein RFM12 Modul statt des
vorhandenen Moduls anschliessen kann und über ein Relais zusätzlich
diesen Verbraucher noch schalten kann.
Gruss,
Christian