Damit der 6N137 genügend Strom zum sicheren Durchschalten bekommt, darf der Vorwiderstand max. 1k1 haben - also 1k. Bei der höchsten Eingangsspannung ist der Strom aber schon leicht über 20mA und damit schon in den AMR. Ausserdem muss der Widerstand fast ein halbes Watt verheizen. Ich nehm dann lieber 2Stk. 2k2 parallel.
Ok, die 22V sollten normal nicht erreicht werden, aber trotzdem habe ich mich nach genügsameren OK umgesehen. Die Anforderungen/Wünsche wären:
2mA oder lieber 1mA zum sicheren Durchschalten
SMD, kein Gull Wing
Ausgang Schmitt-Trigger (im schlimmsten Fall könnte man einen 74AHC1G14-Q100 nachschalten...)
Ausgang Totem-Pole
bei TME oder LCSC erhältlich
<1€
1Ch
Beim Durchsehen des Katalogs sind mir schon mal folgende OK ins Auge gesprungen:
ACPL-M21L-000E, https://www.tme.eu/Document/c19b69fc04b97f01ccd7b67af5177c52/ACPL-M21L-000E.pdf
Teuer. Der hat die "Features" "Low forward current IF: 1.6 mA min" aber weiter hinten im DaBla "It is recommended that 2.2 mA be used [...]". Nach Figure 11, Seite 10 sollte der sogar schon bei 0.22mA einschalten... Ist Figure 10 und 11 kaputt?
Damit der 6N137 genügend Strom zum sicheren Durchschalten bekommt, darf
der Vorwiderstand max. 1k1 haben - also 1k. Bei der höchsten
Eingangsspannung ist der Strom aber schon leicht über 20mA und damit
schon in den AMR.
Nun ja, ich brauche oft nur funktionale Trennung, dafür aber möglichst klein. Die TLP29x sind jedenfalls mal in SO-Bauform, das kommt mir gelegen. Und dann meinte ich, dass die GB-Type einen hohen CTR hat bzw. mit besonders kleinen LED-Strömen funktioniert- kann ich aber irren, will jetzt nicht das Datenblatt durchgehen.
zum Anderen muß die Stromquelle den Digitalsignal auch folgen können. Bei einem Widerstand ist das automatisch gegeben. Bei den Zweipolstromquellen auch. Bei anderen Konstrukten trifft das nicht zwingend zu.
Nun ja, ich brauche oft nur funktionale Trennung, dafür aber möglichst
klein. Die TLP29x sind jedenfalls mal in SO-Bauform, das kommt mir
gelegen.
Soweit klar.
Und dann meinte ich, dass die GB-Type einen hohen CTR hat bzw.
mit besonders kleinen LED-Strömen funktioniert- kann ich aber irren,
will jetzt nicht das Datenblatt durchgehen.
Ausgang Schmitt-Trigger (im schlimmsten Fall könnte man einen
74AHC1G14-Q100 nachschalten...)
Wozu Gürtel und Hosenträger?
Der ATtiny2313 in der von dir verlinkten Schaltung hat doch sowieso schon Schmitt-Trigger Eingänge. Da braucht der Optokoppler nicht auch noch einen.
Dachte spontan, dass ich einfach mit dem Ausgangswiderstand spiele, aber bei den kleinen Strömen ist die Anstiegszeit ja unterirdisch. Wir reden hier von Impulsen von ~60us...
Dachte spontan, dass ich einfach mit dem Ausgangswiderstand spiele, aber
bei den kleinen Strömen ist die Anstiegszeit ja unterirdisch. Wir reden
hier von Impulsen von ~60us...
Da ist zwar auf Seite 47 und 51 ein ST eingezeichnet, ist die Hysterese
VIL und VIH auf Seite 177?
Genau, bei 5V Versorgung muss das Eingangssignal Werte unter 0.3V_CC und über 0.6V_CC annehmen, damit der Schmitt-Trigger umschaltet (s. Fußnote 2 und 3). Da das garantierte Grenzwerte sind lassen die Werte keinen direkten Rückschluss auf die Hysterese zu - die kann kleiner sein.
Warum wird das negativ bewertet? Ist das so absurd?
Wie Hinz schon schrieb, streuen die JFet mehr. Es muesste vorher gemessen werden, welcher Widerstand passt, oder ein Trimmer vorgesehen werden. Wenn Du das 10x brauchst, ist das einfach, aber wenn es in die hundert geht, ist das laestig.
Der andere Baustein ist eine Loesung fuer das Beispiel von Dir, bei dem mit Vorwiderstand bei maximaler Spannung 20mA erreicht wird.
Einr einfache Schaltung fuer Konstantstrom (besser als Vorwiderstand) waere auch ein LM317+Widerstand (in TO92).
Damit der 6N137 genügend Strom zum sicheren Durchschalten bekommt, darf
der Vorwiderstand max. 1k1 haben - also 1k. Bei der höchsten
Eingangsspannung ist der Strom aber schon leicht über 20mA und damit
schon in den AMR. Ausserdem muss der Widerstand fast ein halbes Watt
verheizen. Ich nehm dann lieber 2Stk. 2k2 parallel.
Ok, die 22V sollten normal nicht erreicht werden, aber trotzdem habe ich
mich nach genügsameren OK umgesehen. Die Anforderungen/Wünsche wären:
2mA oder lieber 1mA zum sicheren Durchschalten
Dein Problem ist also nicht ein empfindlicherer Optokoppler, sondern eine Ansteuerung bei der der Strom von 6mA bei 7V nicht auf 18mA bei 22V ansteigt.
1
Optokoppler-LED
2
Gleis --+--|>|--+
3
| |
4
10k |
5
| |
6
+------|< BC547
7
| |E
8
BC547 >|------+
9
E| |
10
Masse --+--100R-+
Das gibt es auch fertig als BCR400 oder CRD F-562.
20V bei 6mA macht vertretbare 0.12W.
Wenn du ACPL-M62L als Optokoppler verwendest, reichen auch 2mA, mit eiem ACPL-K64L auch 1.6mA.
Dein Problem ist also nicht ein empfindlicherer Optokoppler,
Also ja, wäre schon wünschenswert. Die Modelleisenbähnler sind da ein bisschen heikel wegen ihrem teuren "Digitalstrom". Das geht soweit, dass sie auf einem Signaldecoder lieber einen OK drauf haben, der 20mA schluckt, und die 5mA für die Signale von einem separaten Netzteil...
Mit viel Hühnerfutter und einem ISO7021 für viel Geld könnte man auf max. 0.2mA kommen...
Man könnte den Optokoppler durch einen Nf-Übertrager oder Impulstrafo ersetzen. Da liegt doch ständig eine Wechselspannung im Tonfrequenzbereich an, oder?
Man könnte die +5V für den Dekoder aus der externen Versorgung über einen DC/DC-Wandler machen. Decoder-GND kann dann mit dem Gleis verbunden werden (wie im 10er LED-Dekoder) und man braucht keinen Koppler.
Beim Durchsehen des Katalogs sind mir schon mal folgende OK ins Auge
gesprungen:
Optokoppler haben eine grosse Bandbreite ihre CTRs, sie altern gerne was ihren CTR verschlechtert und sie haben auch noch einen bescheidenen Temperaturgang.
Kauf dir also einfach 10Stk, miss den mit dem besten CTR aus, ignoriere bei deiner Bastelanwendung Alterung und Temperatur. Ist ja kein industrielles SChaltnetzteil. Dann wirst du mit weniger Strom auskommen.
Wenn man zu den Zubehördekodern ohnehin schon separat Strom hinlegt, dann könnte man auch ein separates DCC-Signal hinlegen. Das muss dann auch nicht "teurer" Digitalstrom mit bis zu 22V sein, sondern kann digital sein und 5V-Pegel haben, oder RS232.
Es gibt (mindestens) eine Zentrale, die so etwas liefert. Andernfalls ließe sich das mit einem einzigen Optokoppler für die ganze Anlage erzeugen.
Das tut ja weh.
Deutsche Sprache - schwere Sprache
Wenn dann :gespeist. Kommt von einspeisen, Einspeisung, einspeisendes
Bauteil, ect.
Lass doch mal gut sein.
Nicht jeder spricht Hochdeutsch und in der Schweiz heisst das nun mal so.
Da gibt es statt einer Unterbrechung auch einen Unterbruch und sicher noch eine Reihe Unterschiede bei anderen Ausdrücken.
Digital geht ganz ohne Last am Digitalgleis:
Stromwandler auf die Zuleitung schnallen. 1:500 sind OK. Als Bonus ist das von Haus aus potentialfrei.
Das ganze nach Wunsch mit OPV gepimpt und 8x auf ein Schieberegister ist dann auch S88 kompatibel...