Schaltverstärker / Gegentakt

Gast #503028
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Hallo!

Ich habe ein kleines Problem und zwar benötige ich einen 
Schaltverstärker der in der Lage ist sowohl High- als auch Low-Side zu 
schalten.
Ich habe die folgende Schaltung.... allerdings hat sie das Problem das 
in der Zeit von Low nach High und umgekehrt beide TRansisoren leiten 
sind. Dieser Vorgang ist sehr kurz und nur von der Anstiegszeit des 
Signal mit dem der Schaltverstärker angesteuert wird abhänging. Das 
Ganze vird von einem uC-Portpin angesteuert. Die Last ist zwischen 0 und 
100mA.
Gibt es für diesen Anwendungsfall fertige Treiber die ich mit H/L-Pegel 
(5V) ansteuern kann? Wer hat ne gute Idee?

Danke ;)

                           VCC
                            +
                            |
                            |
                           .-.
                           | |             VCC
                           | |              +
                           '-'              |
                            |               |
                            |       _   |<
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                            |             |\
                            |               |
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                    --------o------|___|--|        | |
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                                            |       |
                                           ===      |
                                           GND     ===
                                                   GND
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Gast #503102
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>Du mußt die beiden Emitter zusammenschalten. Der npn kommt
>an +, der pnp an Masse

Um eine analoge Endstufe zu haben...
Das Problem bei obiger Schaltung ist, dass es einen Zeitpunkt gibt, an 
dem beide Transitoren leiten ("shot through"). Das ist auf Dauer tötlich 
für die Transistoren.
Halbbrückentreiber verhindern das, indem erst beide Transitoren in den 
sperrenden Zustand geschaltet werden und dann der andere eingeschaltet 
wird.
Für einen STrom von 100mA sollte der L293D reichen ("D" = integrierte 
Diode; sehr praktisch, wenn man einen kleinen Motor betreiben will...).
Vielleicht auch der L272, der keinen Enable-Eingang besitzt, um die 
Endstufe hochohmig zu schalten.
Gast #503147
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die 100mA sind nur ohmschee Last....
Der L293D ist sicher net aber mit SO20-Gehäuse total überdimensioniert. 
Im Prinzip würde ich intern von den 4 Treibern nur einen benötigen...
Die Schutzdioden sind sinnvoll aber wegen EMV (HF) nicht so hübsch...
Gibt es solche Treiber auch einzelnd in einem kleineren Gehäuse?
Gast #503188
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@Rahul
>Um eine analoge Endstufe zu haben...

Genauer gesagt, einen Gegentakt-B-Endstufe ohne Kompensierung der
Stromübernahmeverzerrungen. Es gibt also eine Lücke in der 
Stromübernahme.
Schau Dir mal die Übertragungskennlinie an.
Die Schaltung ist hervorragend geeignet, größere Stromverbraucher mit
dem µC zu treiben (push-pull).
Gast #503200
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Bei Deiner Schaltung entsteht während des Schaltens ein Kurzschluß,
wie Du ja selber schon bemerkt hast, bei meiner nicht.

Du brauchst sie aber nur einsetzen, wenn Du sowohl eine Stromquelle,
als auch eine Stromsenke brauchst. Sonst genügt ein Transistor.
Gast #503249
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Na dann brauchst Du Dir nur noch die passenden Transistoren 
heraussuchen.
Wie Du die Schaltung aufbauen mußt, ist Dir klar?
Die Basen von npn und pnp kannst Du mit einer Drahtbrücke verbinden
und von da über 4k7 zum Portausgang. Probier's mal aus.
Gast #503252
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Ja ist vollkommen klar..werde das so machen... Die andere Lösung läuft 
auch aber die Frage ist ob die Transisoren langzeitschäden bekommen das 
sie mit ca. 50Hz Recheck angesteuert werden.
Wobei it hier immer mindest 0.7V benötige, dass die Spannung durch den 
PNP gegen Masse abgeleitet wird.... in der anderen Version nur Ucesat 
des NPN...



                             VCC
                              +
                              |
                              |
                             .-
                             | |                   VCC
                             | |                    +
                             '-'                    |
                              |                     |
                              |             _   |/
                              o------------|___|--|
                              |                   |>
                              |                     |
                              |                     o-----------.
                              |                     |           |
                              |             _   |<            |
                      --------o------------|___|--|             |
                                                  |\           .-.
                                                    |          | |
                                                    |          | |
                                                    |          '-'
                                                    |           |
                                                    o-----------'
                                                    |
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Gast #503803
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nein ich meinte meine version aus dem ersten posting.
Das probmel was ich sehe ist, dass meine version mit Ucesat auf Masse 
schalten kann und der PNP erst ~0,65 braucht um zu leiten (in der 
version mit den gemeinsamen Emitern). Und gerade für EMV sehe ich das 
als besser an...
Mit einer kleinen Induktivität fließt im schaltfall ein strom der 
absolut im zulässigen bereich für die transistoren ist
Gast #503827
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>Das probmel was ich sehe ist, dass meine version mit Ucesat auf Masse
>schalten kann und der PNP erst ~0,65 braucht um zu leiten (in der
>version mit den gemeinsamen Emitern).

Ucesat ist in beiden Ausführungen gleich. Warum baust Du die
Schaltung nicht einfach auf und überzeugst Dich selbst?

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