hallo!
ich muss einen schrittmotor 3A mit dem PIC16f84A ansteuern.
habe mir eine schaltung gefunden, die im anhang liegt. meine erste frage
ist brauche ich zwei h-brücken um die steuerung zu realisieren?
die zweite frage ist warum hat sie (schaltung) drei eingänge. ich
dachte, dass es vier stuerleitungen gibt, die ich mit dem pic steuern
kann. wie muss ich die leitungen umpolen damit ich nur 4 leitungen habe.
Danke
Hallo,
der im Bild ist kein Schrittmotor!,
es ist ein Gleichstrommotor,
mit weniger Bauteilen macht sowas ein L298,
es gibt auch modernere Varianten dessen Funktionalität,
die haben sogar Überstromsensor.
ENA = L , FWD = H , REV = L ergibt erste Drehrichtung
ENA = L , FWD = L , REV = H ergibt andere Drehrichtung
ENA = H , FWD # REV ergibt bremsen
ENA = H , FWD = REV ergibt Leerlauf
Ohne Gewähr !!!, ich habe gerade Kopfschmerzen;
nicht deinetwegen...
mfG ffje
Noch eine kurze Ergänzung:
Auf keinen Fall die Richtungseingänge offen (hochohmig) lassen!
ENA = L, FWD = H, REV = Z (hochohmig) -> Kurzschluss!
ENA = L, FWD = Z, REV = H -> Kurzschluss!
So schlau die Lösung mit den Dioden auch sein mag, hier ist sie
potentiell gefährlich.
Grüße,
Stefan
ffje schrieb:
> Hallo,> der im Bild ist kein Schrittmotor!,> es ist ein Gleichstrommotor,> mit weniger Bauteilen macht sowas ein L298,> es gibt auch modernere Varianten dessen Funktionalität,> die haben sogar Überstromsensor.>> ENA = L , FWD = H , REV = L ergibt erste Drehrichtung> ENA = L , FWD = L , REV = H ergibt andere Drehrichtung> ENA = H , FWD # REV ergibt bremsen> ENA = H , FWD = REV ergibt Leerlauf>> Ohne Gewähr !!!, ich habe gerade Kopfschmerzen;> nicht deinetwegen...>> mfG ffje
O.K.
Ich habe jetzt keine Lust, was zu zeichnen, aber wie wäre es mit
folgendem Vorschlag:
ENA = L, dauerhaft.
Dann: die Schaltung zwei mal aufbauen. Jeweils eine Motorwicklung des
Schrittmotors so anschliessen, wie hier der DC-Motor angeschlossen ist.
Die Pins FWD und REV jeweils an einen Portpin. (Also haben wir FWD1,
REV1, FWD2, REV2).
Dann musst Du folgende Sequenz durchschalten:
F1=H, R1=L, F2=L, R2=L (I1=+I, I2=0)
F1=H, R1=L, F2=H, R2=L (I1=+I, I2=+I)
F1=L, R1=L, F2=H, R2=L (I1=0, I2=+I)
F1=L, R1=H, F2=H, R2=L (I1=-I, I2=+I)
F1=L, R1=H, F2=L, R2=L (I1=-I, I2=0)
F1=L, R1=H, F2=L, R2=H (I1=-I, I2=-I)
F1=L, R1=L, F2=L, R2=H (I1=0, I2=-I)
F1=H, R1=L, F2=L, R2=H (I1=+I, I2=-I)
Für andere Drehrichtung natürlich rückwärts.
Noch was: Die H-Brücke brauchst Du natürlich nur dann, wenn Du keine
Mittenanzapfung der Motorwicklungen hast.
Sollte mich aber wundern, wenn es dafür nicht auch Hunderte Tutorials im
Netz gibt.
Grüße,
Stefan
Ivan Podubenko schrieb:
> ja das habe ich, die können 8A durchlassan (tip 107) und (tip 102) 8A,> warum die unterschiedlich gewaelt wurden, kann ich noch nicht verstehen!
Weil das eine ein NPN und das andere ein PNP-Transistor ist. Nicht böse
sein, aber hast Du schon mal was mit Elektronik gemacht?
Vielleicht solltest Du erstmal ein paar Grundlagen lesen, schon allein,
damit Du was von diesem Thread hast. (Nicht bös gemeint!)
Grüße,
Stefan