H-Brücken für Steppermotor, Verständnisfrage

Gast #3007548
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Hallo,


ich möchte gerade möglichst preiswert und möglichst leicht beschaffbar 3 
Stepperendstufen mit je rund 4A-5A Dauerstromfestigkeit bauen.

Somit fällt die Wahl schnell auf die L297/L298 Kombination, alternativ 
L6203. Wobei letzterer etwa doppelt so viel pro Ampere kostet.

Ich habe gelesen, dass der L298 für eine höhere Strombelastung eine 
Parallelschaltung der beiden internen H-Brücken erlaubt. Wodurch die 
Belastbarkeit aber nur auf 3-3,5A steigen soll.

Ich habe dazu ein Verständnisproblem:

1. Ich habe mal gelernt, dass Halbleiterbausteine wie 
Bipolartransistoren aufgrund der Fermiverteilung in 
Halbleitergrenzschichten nicht parallel geschaltet werden sollten, da 
ein positiver Strom/Temperatur-Zusammenhang besteht. Warum sollte das 
hier gehen. Rettet die Stromregelung vor dem Hitzetot? Dann wäre das 
eine unsaubere Lösung.

2. Warum nur 3 Ampere und nicht 4? Liegt das an der 
Wärmeenergieabführung?

3. Gibt es alternative, günstige, beschaffbare H- oder Doppel-H-Brücken 
mit 4-5A? Ich weiss noch von einem Infineon Stein, aber der ist schwer 
beschaffbar.

Zudem würde es mich interessieren, ob es Steine wie den L297 auch mit 
PWM-Stromregelung o.ä. gibt. Denn die Chopperlösung pfeift gewaltig. 
Auch hier gilt preiswert und simpel. Trina*** lass ich da zunächst außen 
vor.

Mit Gruß

Mike

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