Suche Norton Utilities 5.0 für DOS

#7856544
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Hm, erstens ist das nicht eine 10MB sondern eine 10KB Datei und zweitens was könnte es wohl sein wenn Du nach Tools für DOS fragst? Richtig, es ist eine MS-DOS Datei und läuft nur unter MS-DOS auf einem entsprechenden Retro-Computer (MS-DOS bis Win-98 glaube ich) oder in einem Emulator wie der "DOSBox" auf einem aktuellen Windows Rechner.

#7856820
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Harald K. schrieb:

Kann ein dort laufendes Programm auf ein Diskettenlaufwerk zugreifen? Insbesondere, wenn das ein USB-Diskettenlaufwerk ist, habe ich mehr als sehr starke Zweifel daran ...

Naja, von einem USB-Floppy steht nichts in den sehr auführlichen Angaben des TO :-) Aber scheinbar hat das schon mal einer geschafft: https://www.vintage-radio.net/forum/showthread.php?t=196696 einen Versuch wäre es alle Mal wert. Ansonsten nimmt man eine moderne Software und schreibst das Image auf die Floppy: https://forums.balena.io/t/etcherpro-with-usb-floppy-drives/367426

#7856900
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Daniel B. schrieb:

Aber scheinbar hat das schon mal einer geschafft

Naja, das ist nur das Lesen von einem Diskettenlaufwerk, was für DosBOX sogar das Wirtsbetriebssystem übernehmen kann.

Geht es aber darum, das Diskettenlaufwerk zu beschreiben, und zwar nicht mit Dateien, sondern einem Image, sieht die Sache anders aus, erst recht, wenn dazu ein Formatieren der Diskette gehört.

Um Disketten zu sparen, wurde Software oft auf speziell formatierten Disketten ausgeliefert, die statt der üblichen 18 ganze 21 Sektoren pro Spur, und im Extremfall sogar 82 statt 80 Spuren verwendeten.

Damit waren statt der üblichen 1.44 MB 1.68 oder sogar 1.72 MB auf einer Diskette unterzubringen. Diese Formate wurden als "DMF" (distribution media format) bezeichnet.

Ob das aber der nur über das USB-MSD-Protokoll erreichbare FDC unterstützt, wage ich zu bezweifeln.

Wenn das Image ein "normales" Image für normale 1.44-MB-Disketten (zweiseitig, 80 Spuren, 18 Sektoren à 512 Byte), dann sehen die Chancen auf jeden Fall besser aus.

#7857593
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Jens G. schrieb:

Man könnte sich auf einem aktuellen Computer auch eine VM mit seinem DOS basteln, und dort das Floppy-Image als virtuelles FD-Laufwerk einbinden.

Für was eigentlich unbedingt eine Diskette? Da muß doch nichts installiert werden, man muß lediglich das NU-Verzeichnis auf den DOS-Rechner bringen. Wenn man (hoffentlich) eine Terminalsoftware auf der Maschine hat, per serieller Verbindung, etwas frickelig.

1
Verzeichnis von E:\NU5
2
25.09.1990  17:00            24.304 BE.EXE
3
25.09.1990  17:00           124.760 CALIBRAT.EXE
4
25.09.1990  17:00           216.512 DISKEDIT.EXE
5
25.09.1990  17:00            69.034 DISKMON.EXE
6
14.01.1991  20:38               272 DISKMON.INI
7
25.09.1990  17:00           122.898 DISKTOOL.EXE
8
25.09.1990  17:00           105.700 FILEFIND.EXE
9
25.09.1990  17:00           137.216 FILEFIX.EXE
10
25.09.1990  17:00            86.408 FILESAVE.EXE
11
15.12.1990  14:54                37 FILESAVE.INI
12
25.09.1990  17:00            12.168 IMAGE.EXE
13
25.09.1990  17:00            49.194 NCACHE-F.EXE
14
25.09.1990  17:00            39.710 NCACHE-S.EXE
15
25.09.1990  17:00            97.220 NCC.EXE
16
25.09.1990  17:00            86.932 NCD.EXE
17
25.09.1990  17:00           188.078 NDD.EXE
18
27.11.1990  19:34             7.633 NORTON.CMD
19
25.09.1990  17:00             5.298 NORTON.EXE
20
25.09.1990  17:00            87.918 NORTON.OVL
21
25.09.1990  17:00           333.247 NU.HLP
22
21.11.1993  23:09               160 NU.INI
23
25.09.1990  17:00            18.825 READ.ME
24
25.09.1990  17:00            91.812 SFORMAT.EXE
25
25.09.1990  17:00           116.142 SPEEDISK.EXE
26
25.09.1990  17:00           135.964 SYSINFO.EXE
27
25.09.1990  17:00            42.165 TROUBLE.HLP
28
25.09.1990  17:00           171.297 UNERASE.EXE
29
25.09.1990  17:00            74.398 UNFORMAT.EXE
30
25.09.1990  17:00            71.076 WIPEINFO.EXE
31
              30 Datei(en)      2.516.378 Bytes
(Firma: 1984now) #7871269
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Frank S. schrieb:

Könnte mir jemand das Programm auf einer 3.5" Diskette schreiben?

Das kann wohl keiner. Das passt nicht mal auf eine HD-Diskette. Original liegen in dem Archiv die Images für 3(!) DD-Disketten.

Und auf diesen Disketten befinden sich wiederum drei gepackte Archive. Wenn man die auch noch auspackt, kommt man insgesamt auf ca. 2,7MB Daten.

Für eine ohne Passwort funktionierende Diskette würde ich gerne auch etwas bezahlen.

Was für ein Passwort?

(Firma: nix) #7871485
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Ob S. schrieb:

Das kann wohl keiner. Das passt nicht mal auf eine HD-Diskette. Original liegen in dem Archiv die Images für 3(!) DD-Disketten.

Stimmt, aber für 720er Disketten, nimmt man 1,4er, reichen zwei.

Und auf diesen Disketten befinden sich wiederum drei gepackte Archive.

Nö, wenn man die drei IMG auspackt (geht unter Windows mit 7zip), dann hat man die Dateien in Reinstform.

Wenn man die auch noch auspackt, kommt man insgesamt auf ca. 2,7MB Daten.

Nö, 3x 720kb (genauer: 3x705kb)

Was für ein Passwort?

Frage ich mich auch.... ----------------_----

So lieber TS, was brauchst Du eigentlich, bzw. was für ein Diskettenlaufwerk ist in Deinem DOS-Rechner verbaut, 720er oder 1,4er (DD oder HD)? Welches DOS ist auf Deinem Rechner?

Ich habe alles noch hier, könnten sogar Originale sein, aber DD (bzw. 720kb) sind auch bei mir rar (gebe ich nicht weg), auf 2 HD-Disketten kannst Du das gegen Porto haben.

Old-Papa

#7871492
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Manfred P. schrieb:

Jens G. schrieb:

Man könnte sich auf einem aktuellen Computer auch eine VM mit seinem DOS basteln, und dort das Floppy-Image als virtuelles FD-Laufwerk einbinden.

Für was eigentlich unbedingt eine Diskette? Da muß doch nichts installiert werden, man muß lediglich das NU-Verzeichnis auf den DOS-Rechner bringen. Wenn man (hoffentlich) eine Terminalsoftware auf der Maschine hat, per serieller Verbindung, etwas frickelig.

[c] Verzeichnis von E:\NU5 25.09.1990 17:00 24.304 ... NCC.EXE 25.09.1990 17:00 86.932 NCD.EXE 25.09.1990 17:00 188.078 NDD.EXE 27.11.1990 19:34 7.633 NORTON.CMD 25.09.1990 17:00 5.298 NORTON.EXE 25.09.1990 17:00 87.918 NORTON.OVL 25.09.1990 17:00 333.247 NU.HLP 21.11.1993 23:09 160 NU.INI 25.09.1990 17:00 18.825 ...

Ein Großteil dieses Verzeichnisses gehört nicht zum NC. Der hat tatsächlich auf eine DD-Diskette gepasst.

Die Einträge oben gehören wimre zum NC. Der Rest ist was anderes und/oder optionales Zubehör.

(Firma: nix) #7871498
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Roland E. schrieb:

Ein Großteil dieses Verzeichnisses gehört nicht zum NC. Der hat tatsächlich auf eine DD-Diskette gepasst.

Der TO möchte den NU nix NC!

Die Einträge oben gehören wimre zum NC. Der Rest ist was anderes und/oder optionales Zubehör.

Nochmal: NU (Norton Utilities) und nicht NC (Norton Commander)!

Und die oben gezeigten gehören alle zum NU, das können weniger oder mehr sein, je nach Version.

Old-Papa

#7871564
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Frank S. schrieb:

Danke für all Eure Beiträge, ich komme damit aber nicht zurecht.

Ziemlich dürftige Fehlermeldung. Welche Hardware, DOS-Version?

Im einfachsten Fall kopierst Du die Dateien von einem Windows-PC mit USB-Laufwerk auf eine Diskette. Da nicht alles zusammen draufpaßt, eben in mehreren Schritten. Oder über Laplink und seriellem 0-Modem Kabel.

(Firma: nix) #7871570
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Peter D. schrieb:

Frank S. schrieb:

Danke für all Eure Beiträge, ich komme damit aber nicht zurecht.

Ziemlich dürftige Fehlermeldung. Welche Hardware, DOS-Version?

Tja, dass hatte ich ja auch schon ähnlich gefragt, doch der TO ist wohl weiter gezogen. Irgendwer hat ihm vielleicht gesagt: "dafür musst Du Norton-Utilities 5.0 nehmen", doch wie und warum dann wohl nicht mehr....

Keine Kenntnisse zu haben ist nicht schlimm, muss man sich halt beraten lassen und lernen. Doch wenn der TO sich nun tot stellt, kann man hier auch Schluss machen. Mein Angebot ihm Disketten zu schicken steht noch, doch jetzt ist er am Zuge.

Old-Papa

#7871572
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Old P. schrieb:

Nochmal: NU (Norton Utilities) und nicht NC (Norton Commander)!

Stimmt. Den letzteren hätte ich auf Diskette (Programm im netten Asm), weiß aber nicht welche Nummer. NU ist aber eigentlich ein Hexeditor, den braucht man nicht unbedingt, weil man auch bei dem Debug die Hexnummern bearbeiten kann. Dann gibt es bei dem 5.0 noch https://en.wikipedia.org/wiki/4DOS - braucht man aber auch nicht unbedingt. In einigen Norton Büchern ist auch gut beschrieben, wie man einen eigenen Hexeditor in Assembler programmieren kann.

#7871596
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Rbx schrieb:

NU ist aber eigentlich ein Hexeditor, den braucht man nicht unbedingt, weil man auch bei dem Debug die Hexnummern bearbeiten kann.

Norton Utilities 5.0 für DOS ist mehr als nur ein Hexeditor, siehe Anhang (Screenshot der vier Rubriken "Recovery", "Speed", "Security" und "Tools" in einem zusammengesetzten Bild).

Angehängte Dateien:
#7871607
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Harald K. schrieb:

habe ich mehr als sehr starke Zweifel daran ...

mehr als berechtigte Zweifel. Solche Tools setzten in aller Regel ein ein Floppy mit einem Floppycontroller voraus. Mit USB-Floppy können die meist nichts anfangen. Oftmals laufen diese Tools auch nicht auf NT-ähnlichen Systemen, weil dort das OS den direkten HW Zugriff blockiert. HP-Copy, Lif-Utils von HP sind z.B. auch solche Programme die ein klassisches Floppy und direkten HW-Zugriff verlangen, weshalb diese Programme auch nur bis Win98 funktionsfähig sind.

(Firma: nix) #7871620
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Dieter S. schrieb:

Rbx schrieb:

NU ist aber eigentlich ein Hexeditor, den braucht man nicht unbedingt, weil man auch bei dem Debug die Hexnummern bearbeiten kann.

Norton Utilities 5.0 für DOS ist mehr als nur ein Hexeditor, siehe Anhang (Screenshot der vier Rubriken "Recovery", "Speed", "Security" und "Tools" in einem zusammengesetzten Bild).

Ja, das war in den 90ern das Brot & Butter-Tool für alles mögliche, ohne konnte ich DOS nicht verwalten. Es gab noch PC-Tools, das konnte ähnlich. Der NC war daneben das Zweite was einem den Umgang mit der Konsole weitgehend erspart hat.

Old-Papa

#7871858
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Sherlock 🕵🏽‍♂️ schrieb:

Ich bin auch mit dem Norton Commander aufgewachsen. deswegen benutze ich heute unter Linux immer noch oft und gerne den Midnight Commander.

Norton Commander war kommerzielle Software. Den hätte man eigentlich kaufen sollen.

Als Shareware-Alternative gab es den Volkov Commander. Gerade mal 64 kB groß und etwas schneller als das Original. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Volkov_Commander

(Firma: nix) #7872167
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So, zwei HD-Disketten sind randvoll.

Man ist inzwischen richtig verwöhnt, wie schnell Daten auf die Datenträger geschrieben werden. Rund 17kb auf Diskette (ext. USB2-LW) sind schon sehr dünne, aber so war das damals halt.... Eine ebenfalls externe M.2 (Lexar NM620, 2TB, PCIe4.0) an USB3.2 geht da mit rund 890000kb schon "etwas" flotter zur Sache (ASUS Rog Strix G18).

Old-Papa

Angehängte Dateien:
OP #7880518
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Old P. schrieb:

Frank S. schrieb:

Hallo alle,

danke zuerst mal für Euer Feedback. Habe einen 486er DX2 mit DOS 6.22 und 3.5" 1.44MB (HD) Laufwerk. Bin übrigens nicht tot, sondern habe nur Nachtschicht...

@ Old-Papa: habe Dir eine PN geschickt.

Gruß Frank S.

Hurra, er lebt! ;-)))

Ich such mal die Mail... Das sind dann 2x 1,44er Disketten.

Gruß Old-Papa

Die Disketten sind angekommen, bin mal gespannt was die hergeben. Bin wieder auf Nachtschicht und gebe Nachricht.

#7884355
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Guido L. schrieb:

mit ImDisk kann man unter Windows Floppy-Images einfach mounten und die Dateien kopieren So macht man leicht aus 5.25" Disks 3.5" Exemplare ;) https://sourceforge.net/projects/imdisk-toolkit/files/

So braucht man keine Floppy/Disketten

Dazu musste man nicht auf Windows warten!

Von Bootware gibt es eine Software: mapgen, die das schon ewig unter Good-Old-Vanilla-Plain-DOS auch kann. Wenn man es braucht, darf man diese emulierte Diskette sogar formatieren! Und dabei mit Bootsektor/System versehen. Oder damit einem /Installer/ seine Disketten unterschieben. Das 2.88 MB/ED-Format wird übrigens auch unterstützt.

#7884369
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Harald K. schrieb:

Cartman E. schrieb:

Von Bootware gibt es eine Software: mapgen, die das schon ewig unter Good-Old-Vanilla-Plain-DOS auch kann.

Und wieviel vom unter DOS notorisch und immer zu wenigem Speicher bleibt dann noch übrig, wenn da ein Image gemountet ist?

Das Imagefile konnte selbstverständlich auf einer Festplatte, oder einer Ramdisk im XMS/EMS-Speicher liegen. Mapgen selbst, war mit wenigen KB im Speicher zufrieden. Es blieb praktisch /immer/ genug übrig, um eine Aufgabe/Problem damit zu lösen.

Speicher war unter DOS weder notorisch noch sonstwie knapp. "Keiner braucht mehr als 640 KB!"

Speicherknappheit ist heute /weit/ verbreiteter!

Dafür sorgen schon die Webseitenbetrachter, die bei einem /satten/ 2 GB Hauptspeicher schon nach wenigen Tabs das Handtuch werfen!

#7884417
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Cartman E. schrieb:

Dazu musste man nicht auf Windows warten!

Von Bootware gibt es eine Software: mapgen, die das schon ewig unter Good-Old-Vanilla-Plain-DOS auch kann.

Blah blah blah, tut hier nichts zur Sache. Frank hat vor einer Woche Disketten erhalten:

Frank S. schrieb:

Die Disketten sind angekommen, bin mal gespannt was die hergeben. Bin wieder auf Nachtschicht und gebe Nachricht.

.. und es seitdem nicht mehr nötig, sich hier zu beteiligen.

(Firma: LAPD) #7884818
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Den Link hatte ich auch vor der Nase aber die Seite lud praktisch nicht und als ich 3Com gelesen hatte dachte ich das passt auch nicht so recht. Aber wenn man sich den Diskinhalt anschaut wird es klar. Wusste gar nicht mehr dass man schon damals unter DOS/netware übers Netz booten konnte.

#7884864
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Man konnte sogar vom BIOS aus übers Netz booten. Das nannte sich "thin client". Auf der Netzwerkkarte war ein EPROM mit einer BIOS-Erweiterung (den Sockel findet man heute noch manchmal), und der Code hat dann DOS, Citrix oder Novell Netware geladen. So kam der PC ohne Festplatte aus.

#7884876
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Soul E. schrieb:

Auf der Netzwerkkarte war ein EPROM mit einer BIOS-Erweiterung (den Sockel findet man heute noch manchmal), und der Code hat dann DOS, Citrix oder Novell Netware geladen.

"war" ist gut, meistens war der Sockel leer.

Das Konzept aber gibt es nach wie vor, und das kann heute praktisch jeder PC - nennt sich PXE: https://de.wikipedia.org/wiki/Preboot_Execution_Environment

Der dafür zuständige Code ist Bestandteil der UEFI-Firwmware.

Unterstützt wird das aber auch von anderem, Raspberry-Pi-Modelle mit integrierter Firmware (d.h. ab RPi 4) können beispielsweise.

(Firma: LAPD) #7884911
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Soul E. schrieb:

Man konnte sogar vom BIOS aus übers Netz booten. Das nannte sich "thin client". Auf der Netzwerkkarte war ein EPROM mit einer BIOS-Erweiterung (den Sockel findet man heute noch manchmal), und der Code hat dann DOS, Citrix oder Novell Netware geladen. So kam der PC ohne Festplatte aus.

Lief das via BOOTP/RARP oder hatte Novel da was eigenes?

#7884986
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Harald K. schrieb:

Cartman E. schrieb:

Vermutlich sind die jetzt aber alle in meiner nun vollen Schachtel mit kleinen Flash-ROM.

Dann ist Deine nun volle Schachtel falsch gefüllt, denn das waren üblicherweise EPROMs, und keine Flash-ROMs.

Zu ISA-NE2000-Zeiten waren es noch EPROM. In 3Com-Karten waren es, von den steinalten 3Com50x abgesehen, dann aber Flash-ROM. Im übrigen bin ich des Lesens mächtig, und kann daher einen EPROM mit einem Guckloch, von einem Flash-ROM, ohne Guckloch, unterscheiden. Z.B. an der aufgestempelten Typenbezeichnung.

OP #7885185
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Frank S. schrieb:

Blah blah blah, tut hier nichts zur Sache. Frank hat vor einer Woche Disketten erhalten:

Frank S. schrieb:

Die Disketten sind angekommen, bin mal gespannt was die hergeben. Bin wieder auf Nachtschicht und gebe Nachricht.

.. und es seitdem nicht mehr nötig, sich hier zu beteiligen.

Er wird sich schon melden.

Hallo Old P,

danke, die Disks funktionieren, eine hatte zwar 3 nicht kopierbare Cluster, mit dem Disc Doktor ließen die sich aber reparieren.

Ich finde es großartig, wie sich durch mein Gesuch solche Diskussionen ergeben haben.

Nun suche ich ein deutsches Turbo Pascal und mache im Markt einen neuen Thread auf.

LG

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