Seit längerer Zeit nenne ich eine Stromzange mein Eigen, Typ HP-6910A. Es ist ein preiswertes Produkt aus Fern-Ost, es tut seinen Dienst. Nur, beim Messen von kleineren Strömen komme ich schnell an die Grenze der Möglichkeiten, die Messbereiche für Strom (Gleich- und Wechselstrom) sind 200A und 1000A.
Aus früherer Zeit weiss ich, dass es Stromwandler gibt, die werden vor Allem eingesetzt bei sehr hohen Strömen. Das ist im Prinzip ein kleiner Trafo mit einem sehr hohen Übersetzungsverhältnis, z.B.: 2000:1.
Diese Kenntnis habe ich mir zu Nutze gemacht und für meine Stromzange einen Meßwandler gebaut. Auf eine Papprolle habe ich 50 Windungen einer 0,75mm²-Leitung gewickelt, immer wieder Heißkleber unter den Draht aufgetragen zwecks Haltbarkeit. Damit habe ich eine Luftspule mit 50 Windungen. Versuchsweise über den Arm der Stromzange gelegt. Siehe da: es funktioniert ganz gut. Hier die Meßreihen mit einem Labor-Instrument (Beckman HD 153):
Quotient = Verhältnis der Anzeige in Ampere zum tatsächlichen Strom in Milliampere
Zum Schluß stellte ich fest, dass ohne Strom das Zangen-Amperemeter schon einen Wert 4,2 zur Anzeige brachte, das habe ich bei der Berechnung brücksichtigt. Meine anfängliche Vermutung zeigte, dass in diesem Fall diese Meßbereichs-Erweiterung durchaus funktionstüchtig ist. Fehlt nur, dass solche Luftspulen zur Messbereichserweiterung nach unten bereits käuflich zu erwerben sind. Für eine kleine Erweiterung kann eine Meßleitung mehrfach durch die Stromzange gewickelt werden, vorzugsweise 10-fach.
Auf eine Papprolle habe ich 50 Windungen einer
0,75mm²-Leitung gewickelt, immer wieder Heißkleber unter den Draht
aufgetragen zwecks Haltbarkeit.
Naja, zeig doch mal ein Bodediagramm deines Klorollenadapters. :)
Wenn man wirklich messen will so empfiehlt sich schon gleich
ein passendes Messgeraet zu kaufen. Aber auch da fangen
unter 100mA die Probleme an. (Erdmagnetfeld, Rauschen)
Kann man schon so machen. Nur kaufe ich mir eine Stromzange, damit ich Strom messen kann ohne das ich einen Stromkreis auftrennen muss. Ein paar wenige Windungen drum geht vielleicht noch, aber wenn ich einen Trafo zwischenbauen muss, dann nehme ich lieber den Strommesseingang eines normalen Multimeters.
Auf Arbeit habe ich eine Stromzange, die geht in der kleinsten Stelle bis 1 mA herunter. Das ist in der Stelle aber ein rechter Zufallszahlengenerator, und man muss dauernd des weglaufenden Offset Nullen.
Das ist es ja: ich habe ohne Kaufen ein gewisses Ziel erreicht. Ich weiß, es ist ein besseres Schätzeisen, aber beispielsweise zum Laden eines Akku geht es ganz gut. Wenn man nichts anderes hat ..
Bei einer normalen Messung per Stromzange sehe ich nur an der letzten Stelle eine Anzeige. Auch wenn ich die absolute Genauigkeit nicht so ganz kenne, kann ich mit meinem Klorollen-Adapter die Tendenz des Stromverlaufes feinfühlig sehen. Der ist gleichzeitig auch Anschlussleitung.
Das ist es ja: ich habe ohne Kaufen ein gewisses Ziel erreicht.
Ich weiß, es ist ein besseres Schätzeisen, aber beispielsweise
zum Laden eines Akku geht es ganz gut. Wenn man nichts
anderes hat ..
Du musst die Leitung zum Akku doch auftrennen um deine Luftspule dazwischen zuschalten. Dann kannst Du auch gleich ein Multimeter zur Messung verwenden, mit deutlich höhere Genauigkeit.
PS: Aus der Tabelle deiner Messungen werde ich nicht schlau🤔
ohne Strom das Zangen-Amperemeter schon einen Wert 4,2
Bei Gleichstrom ist das "normal" und sollte per Druck auf "REL" erstmal verschwinden. Wenn du dann einen großen Strom (oder einen kleinen 50fach) misst, kann es durchaus sein, dass es nicht wieder auf Null zurück geht.
Du musst die Leitung zum Akku doch auftrennen um deine Luftspule
dazwischen zuschalten. Dann kannst Du auch gleich ein Multimeter zur
Messung verwenden, mit deutlich höhere Genauigkeit.
Für Fluke87 sehe ich in den Daten 1,6..1,8mV/mA im Bereich bis 400mA.
Für das 77 sind sogar 6mV/mA Spannungsabfall benannt.
Das gibt bei kleinen Spannungen einen nicht zu vernachlässigenden Spannungsabfall, den man mit einem Drahtwickel durch die Stromzange vermeiden könnte.
Mit der Genauigkeit hast Du natürlich recht, die ist bei den einfachen Zangen nicht so toll.
PS: Aus der Tabelle deiner Messungen werde ich nicht schlau🤔
FYI: Faktor 10 für Schuko gibt es "professionell" (also zumindest so,
dass man die Papprolle nicht sieht)
VOLTCRAFT DMA-1L 16
Nettes Teil, sollte man mal nachbauen.
ohne Strom das Zangen-Amperemeter schon einen Wert 4,2
Bei Gleichstrom ist das "normal" und sollte per Druck auf "REL" erstmal
verschwinden.
Ich habe eine ältere Kyoritsu Stromzange ohne eigenes Display. Die hat ein Drehpoti. Ähnlich Ohm früherer Analogmultimeter, muss vor der Messung per Poti auf Null gestellt werden.
Du musst die Leitung zum Akku doch auftrennen um deine Luftspule
dazwischen zuschalten. Dann kannst Du auch gleich ein Multimeter zur
Messung verwenden, mit deutlich höhere Genauigkeit.
Für Fluke87 sehe ich in den Daten 1,6..1,8mV/mA im Bereich bis 400mA.
Für das 77 sind sogar 6mV/mA Spannungsabfall benannt.
Das gibt bei kleinen Spannungen einen nicht zu vernachlässigenden
Spannungsabfall, den man mit einem Drahtwickel durch die Stromzange
vermeiden könnte.
Du kannst beim Fluke 87V im Bereich bis 6A auf 1mA auflösen. Die Burdenspannung beträgt in dem Bereich 30mV/A. Bei 100mA also nur 3mV, bei 10mA nur 0,3mV usw. Bei 10mA werden, vor allem die preiswerten, Stromzangen zu Schätzeisen. Bei DC musst man zudem ständig den Nullableich im Auge behalten. Ich habe eine Stromzange die auf 0,1mA auflöst, damit mache ich morgen mal einige Tests.
Mit der Genauigkeit hast Du natürlich recht, die ist bei den
einfachen Zangen nicht so toll.
Für kleine Ströme ist eine Stromzange eigentlich nur einsetzbar wenn die zu messende Leitung nicht auftrennbar ist.
PS: Aus der Tabelle deiner Messungen werde ich nicht schlau🤔
Geht mir ebenso.
Vielleicht kann der TO noch Licht ins dunkle bringen.