Bei uns werkelt ein EQ 6 Plus S700 von Siemens, der über den Tag verteilt so 10-15 Tassen ausspuckt. Sobald die Maschine Reinigungs- bzw Entkalkertabletten will, bekommt sie die auch. Alles nach Programm.
Jetzt steht aber schon zum dritten Mal das Zerlegen an. Beim ersten Mal war das Röhrchen zur Brühgruppe zugekalkt, beim zweiten Mal das Keramikventil (dessen Zusammenbau sehr blutdrucksteigernd ist).
Im ersten Fall konnte man das mit einem Draht durchpopeln, im zweiten Fall kamen die Keramikscheiben in heißen Essig.
Mit was entkalkt man denn am besten? Wir haben hier Tabs von Woldoclean, aber so richtig scheinen die ja den Job nicht zu machen. Essig, naja, da wäre ich skeptisch wegen einem evtl. Nachgeschmack. Was wäre mit Zitronensäure?
Ehrlich gesagt habe ich wenig Lust, alle 1-2 Jahre die Maschine zu zerlegen, weil die Entkalkung nicht richtig funktioniert. Zumal ich der bin, der die Maschine nicht benutzt. Aber für ein ausgeglichenes Familienleben...
Zumal ich der
bin, der die Maschine nicht benutzt. Aber für ein ausgeglichenes
Familienleben...
... lernst Du erstmal zu Hause kräftig auf den Tisch zu hauen. Dann schiebst Du noch nach wie CO2-schädlicher Kaffee als Tee ist. Dann kommt die Maschine weg und Du hast die Aufgabe hinwegdelegiert.
Das sind doch eh, die Hautzutaten der meisten (aller?) Entkalker.
Ja, aber oft in homöopathischen Dosen....damit du möglichst oft und viel
kaufst.
Nee, kA aber das würde ich nicht unterschreiben. Glaube öfter gelesen zu haben 78% uä.
Werden aber auch viele Bio Entkalker angeboten. Da ist natürlich kein Zeug drin, mit dem Hinweis "Darf nicht ins Grundwasser gelangen....".
Aminosulfonsäure is schon ne Umweltsauerei. Wenn meins aufgebraucht ist, kommt nur noch Zitrone und Essig zum Einsatz.
Bei uns werkelt ein EQ 6 Plus S700 von Siemens, ...
Ehrlich gesagt habe ich wenig Lust, alle 1-2 Jahre die Maschine zu
zerlegen,
Ist halt ein Vollautomat. Der hat so viele Gassen und Ecken, da wird im automatischem Pflegewaschgang eben nicht alles sauber. Hat dir das keiner vorher gesagt?
Schau dir mal an wie simpel eine Gaggia Classic oder eine Rancillio Silvia sind. Wo nix ist, geht nix kaputt.
Wenn es nur Kalk ist, kannst du überlegen einen Ionentauscher vor die Maschine zu setzen. Dann aber nicht über den salzigen Kaffe beschweren.
Meine Erfahrung mit Vollautomaten. Das sind Sensibelchen, die sollte man öfter entkalken als sie das selbst anzeigen.
Ich habe einen Ionentauscher mit Mischer im Wasser und danach eine Resthärte von 6°dH. (Härtebereich 1 bis max. schache 2).
Trotzdem steht die Maschine auf Härtebereich 3 für die Entkalkungsanzeige,
Erst so habe ich keine Probleme mehr.
Hast du schon mal geprüft, ob in der Maschine die Wasserhärte auf den Wert deines Versorgers eingestellt ist? (danach plant die Maschine die Entkalkungsintervalle)
Ansonsten fand ich die Amidosulfonsäre bisher am effektivsten.
Angeblich neigt Zitronensäure dazu bei unterdosierung unlöseliche Rückstände zu bilden und reagiert bei Kaltwasser sehr langsam.
Meine Delongi lässt die Heizung während dem Entkalkungsprogramm übrigens aus, deshalb denk ich, dass deren Entwickler eher nicht Zitronensäure vorgesehen haben.
Eine weitere Empfehlung aus der "weichen Ecke" ist Milchsäure. Stinkt zwar bestialisch, wirkt aber gut und ist unbestritten umweltfreundlich. Dem Geruch nach auch in einigen flüssigen Entkalkern für Nespresso Maschinen drin.
Und Kaffee, der mit "enthärtetem Wasser" bereitet wird schmeckt deshalb komisch, weil das "Salz" FEHLT. In unserer Kantine haben wir oft und lange am Verschneideventil gestellt bis das für alle Parteien endlich gut war.
Das Renegeniersalz kann man nicht schmecken, das ist bloße Einbildung. Dafür ist die Rückspülung viel zu gründlich (und eine Umweltsauerei).
ich weiss nicht, was ihr euch alle für einen Schrott kauft.
den "Handfilter" aus Porzellan.
Wasser bekomme ich mit diversen Wärmequellen warm.
zur Not auch mit nem Feuer im Kamin oder auf dem Grill.
Das kann der Vollautomat nicht.
-man vereinfache sich.
So müsste man auch nicht solche Trümmer mit zum Camping-Urlaub mitnehmen
und darüber sinnieren welchen Wechselrichter man zum Betrieb
eines Vollautpomaten benötigt. Da liesst man ja so /einiges/ ...
Meine Rede, aber das dauert so lange mit ganzen Bohnen :)
Hab schon damals versucht die Anschaffung zu torpedieren, wurde aber überstimmt. Das Morgenritual muß anscheinend sein.
Ich brauche für die Wohnung im Jahr weniger Salz, als unnötig aus reiner
"Vorsicht" im Winter vor unserem Haus auf die Straße gekippt wird.
Und das Salz landet im Abwasser und im Endeffekt wieder im Meer, das von
den Straßen außerorts oft genug erst mal im Boden.
Das Abwasser ist schlimm genug aber wann merkt eigentlich mal jemand, daß Firmen wie Kali & Salz uns den Boden unter den Füßen wegbaggern um billig an Salz zu kommen?. Diese Tunnel werden irgendwann zur Altlast (siehe Ewigkeitskosten der RAG im Ruhrgebiet)
Und die ist das Mittel der Wahl. Essigsäure und Zitronensäure wirken, haben aber Nachteile:
Essigsäure greift Gummidichtungen an.
Zitronensäure bildet mit dem Kalk Kalziumcitrat, das ist ein wasserunlösliches Salz. Wer die feinen Siebe in der Brühgruppe des Kaffeevollautomaten kennt, kann sich die resultierenden Probleme mit dem Kalziumcitrat denken.
Dè Longhi rät in der Bedienungsanleitung von Amidosulfonsäure ab, obwohl sie in der Vergangenheit selber dem Gerät eine Tablette mit Amidosulfonsäure beigepackt haben sollen. Sie wollen ihr eigenes Produkt - ca. 40%ige Milchsäure - verkaufen. Im Kaffeevollautomatenforum wird weiterhin Amidosulfonsäure empfohlen.
Zitronensäure bildet mit dem Kalk Kalziumcitrat, das ist ein
wasserunlösliches Salz. Wer die feinen Siebe in der Brühgruppe des
Kaffeevollautomaten kennt, kann sich die resultierenden Probleme mit dem
Kalziumcitrat denken.
Verhält sich aber kaum anders als Kalk. Wenn der Ph-Wert niedrig ist, löst es sich. Also kein Problem, das nicht behoben werden könnte, zB. mit Zitronensäure. :)
Mit was entkalkt man denn am besten? Wir haben hier Tabs von Woldoclean,
aber so richtig scheinen die ja den Job nicht zu machen. Essig, naja, da
wäre ich skeptisch wegen einem evtl. Nachgeschmack.
Ich entkalke den Warmwasserbehälter eines Kaffeeautomaten alle 2-3 Monate mit Essigessenz, verdünnt mit warmen Wasser in 1:3. Dann ca. 1h warten und der Behälter ist wieder klar. Geschmacklich bisher keine Auffälligkeiten, wird aber natürlich auch warm ausgespült.
wann merkt eigentlich mal jemand,
daß Firmen wie Kali & Salz uns den Boden unter den Füßen wegbaggern um
billig an Salz zu kommen?. Diese Tunnel werden irgendwann zur Altlast
(siehe Ewigkeitskosten der RAG im Ruhrgebie
deutsches Bergrecht.
alles ab (ich meine 2m) und tiefer unter Deinem Grundstück
gehört Dir nicht mehr.
Wenn es also etwas Wertvolles darunter gibt darf man dir
das von der Seite her weg klauen.
Aber wenn da plötzlich Giftstoffe auftauchen, bis Du verantwortlich.
In anderen Ländern gehört Dir das gesamte Kugelsegment
unter Deinem Anwesen, bis zum Erdmittelpunkt
Eine sinnvolle Vorgehensweise ist es, sich das Sicherheitsdatenblatt des vom Herstellers vorgeschriebenen/vorgeschlagenen Entkalkers anzusehen.
Da steht drin, was verwendet wird (Zitronen-, Milch-, Ameisen- oder wasauchsonstfürsäure) und in welcher Konzentration.
Das Zeug besorgt man sich dann beim geeigneten Chemikaliengroßhändler und gut ist.
Davon abgesehen ist es sinnvoll, den Kaffeeautomaten mit entkalktem Wasser zu betreiben, das kann man z.B. mit einem Umkehrosmosefilter gewinnen.
Alternativ kann man auch "Purania" kaufen, das ist ein tschechisches Störmineralstoffarmes Wasser. Gibts im Getränkehandel in 5-Liter-Flaschen für etwa 1.5 EUR ...
Der Kaffee schmeckt in beiden Fällen deutlich besser.
Und es tut der Maschine gut, gar nicht erst zu verkalken.
Sobald die Maschine Reinigungs- bzw
Entkalkertabletten will, bekommt sie die auch. Alles nach Programm.
Nutzt Du auch die Wasserfilter? Die halten auch Kalk fest. Wir lassen das Wasser vorher zusätzlich noch durch einen Britta Filter laufen. Ich würde nur den empfohlenen Entkalker nehmen. Nicht nur Alu auch manche Schläuche reagieren empfindlich auf z. B. Zitronensäure.
Klar kann man auch aufbrühen, man kann auch einfach das Pulver übergießen oder Kaffeebohnen kauen ... :-) oder den guten "Lindes-Kaffee" nehmen (kommt gleich nach der Instant-Brühe) etc. - jeder wie er mag.
Nutzt Du auch die Wasserfilter? Die halten auch Kalk fest. Wir lassen
das Wasser vorher zusätzlich noch durch einen Britta Filter laufen.
Die Diskussion gab es auch schon. Im Endeffekt kauft man dann eben die Filtereinsätze; irgendeinen Tod muß man sterben.
Klar kann man auch aufbrühen, man kann auch einfach das Pulver
übergießen oder Kaffeebohnen kauen ... :-) oder den guten
"Lindes-Kaffee" nehmen (kommt gleich nach der Instant-Brühe) etc. -
jeder wie er mag.
Danke für die Rückmeldung, wir interessieren uns im Forum stets für den Ausgang von Reparaturen. Und schön, dass der Familienfriede gewahrt ist. :)
Ja, die Tabs sind wohl zu schwach dosiert und gemessen an den enthaltenen Wirkstoffen zu teuer. Dein Plan, es nach einer Grundreinigung mit 40g/l künftig mit 20g/l zu probieren, ist vernünftig. Die Empfehlungen zur Dosierung gehen auseinander, wie Du gesehen hast. Ggfls. passt Du es eben an.
Darf ich fragen, wo Du gekauft hast? Ich habe keinen festen Lieferanten und suche bei Bedarf mit Google, ebay, Amazon...
Danke für die Rückmeldung, wir interessieren uns im Forum stets für den
Ausgang von Reparaturen. Und schön, dass der Familienfriede gewahrt ist.
:)
Ja, die Tabs sind wohl zu schwach dosiert und gemessen an den
enthaltenen Wirkstoffen zu teuer. Dein Plan, es nach einer
Grundreinigung mit 40g/l künftig mit 20g/l zu probieren, ist vernünftig.
Die Empfehlungen zur Dosierung gehen auseinander, wie Du gesehen hast.
Ggfls. passt Du es eben an.
Darf ich fragen, wo Du gekauft hast? Ich habe keinen festen Lieferanten
und suche bei Bedarf mit Google, ebay, Amazon...
eieiei, ich habe einen 25kg-Sack für 45,90€ gekauft.
Supi, davon hast du bis heute 123 Gramm benutzt und 24880 Gramm werden deine Erben entsorgen müssen, 35 EUR hast du mehr bezahlt für die Grosspackung die du nie aufbrauchen wirst als ein 1kg Döschen gekostet hätte.
Und einen Chemikalienhandel auf zu machen ist auch nicht mehr so einfach, Sachkundenachweis etc.
Kaffeemaschinentkalker von Dr. Becher. Heißt sinnigerweiser "Kalk Raus" und kommt in 1-l-Flaschen für gewerbliche Anwendung daher. Inhaltsstoffe: organische und anorganische Säuren. Mehr steht nicht drauf.
Kaffeemaschinentkalker von Dr. Becher. Heißt sinnigerweiser "Kalk
Raus"
und kommt in 1-l-Flaschen für gewerbliche Anwendung daher.
Inhaltsstoffe: organische und anorganische Säuren. Mehr steht nicht
drauf.
Supi, davon hast du bis heute 123 Gramm benutzt und 24880 Gramm werden
deine Erben entsorgen müssen, 35 EUR hast du mehr bezahlt für die
Grosspackung die du nie aufbrauchen wirst als ein 1kg Döschen gekostet
hätte.
Wirklich gut getroffener Nick, doch, wenigstens hast du damit einmal im Leben einen Treffer erzielt; du machst deinem Nick alle Ehre!