Hochohmige Spannungsversorgung bei Atmel

Gast #92906
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Ich habe mal wieder eine ungewöhnliche Frage:
Gibts irgendwo Informationen, wieviel Strom ein ATMega-8 während der
Programmierung des EEProm bzw. des Flash braucht?
Hintergrund: Ich müßte den Atmel sehr hochohmig versorgen und fürchte,
daß während der Programmierung der Saft ausgehen könnte. Auch würde
mich interessieren, in welcher Form (Peak) der Atmel den Strom zum
Programmieren aufnimmt.

Gruß
Gast #92907
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Eine hochohmige Spannungsversorgung gibts nicht. Dieses währe eine
Stromquelle, aber keine Spannungsquelle.

Bei Betrieb einer MCU an einer Stromquelle ist die Spannungshöhe an der
MCU abhängig von z.B. den Portbelastungen und Taktfrequenz.

Probleme sind somit eingebaut.  Also schön eine Spannungsquelle mit
niedrigem Innenwiderstand verwenden!
Gast #92908
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Du hasts erfaßt - der Atmel wird an einer Stromquelle betrieben. Ich
wollte eigentlich nicht so weit ausholen... Es geht um den Betrieb an
einer 4-20mA 2-Leiter Schnittstelle.
Die Betriebsspannung des Atmel wird - sehr vereinfacht ausgedrückt -
von einem Linearregler auf 3,3V eingestellt. Und dort liegt der Hase
begraben: Verursacht der Atmel beim Programmieren Strompeaks, könnte
die ganze Linearregler - Geschichte ins schwingen geraten. Im
Datenblatt habe ich keine Info diesbezüglich gefunden - da werde ich
mich am Wochenende mal mit der Meßtechnik beschäftigen...
Gast #92909
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ein ausreichend grosser Elko und entsprechendes Schreibmanagment sollte
das Problem lösen.
Ich glaube auch, dass das Schreiben bzw. Löschen mehr Strom braucht.
Wieviel? Keine Ahnung. Stellt sich die Frage, wie gross "ausreichend
grosser Elko" denn nun ist.
Gast #92911
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@thkais

Yo,eigentlich recht Simpel zu erledigen.

Im Anhang mal meine Lösung die ich hin und wieder so verwende.

Is vieleicht nicht die Ideale Lösung aber sie funktioniert und ist
Preiswert.

Einige Anmerkungen dazu.

D1 dient nur der Sicherheit und kann auch wegfallen.

C1 dient der Pufferung und sollte natürlich der maximal auf der
Schnittstelle auftretenden Spannung angepaßt werden.

Der erste Regler ist bei mir nur als 78Lxx ausgeführt da bei 2-40mA
keine nennenswerten Verluste auftreten.

C3 ist der Energiespeicher für die Schaltung.

Je nach zu erwartenden Stromspitzen muß er entsprechend Dimensioniert
werden.

Ich nehme meist 0.1-2F Cold- bzw. Ultracaps dafür.
Für den Controller reicht aber auch nen 500-xx Mikrofaradelko aus.

Regler Nr. 2 ist dann der übliche Standard und wird ebenfalls den
Anforderungen angepasst.

C2/4 brauche ich wohl kaum zu erläutern und C5 dient der kleinen
Pufferung am Ausgang,kann aber auch wegfallen wenn gewünscht.

Für deine Belange gehe ich mal von folgenden Werten aus.(Is natürlich
nur nen Vorschlag)

D1   1N4148
C1   10 uF/35V
VR1  78L06
C3   1000 uF /16V
VR2  LD-1117V33  (3.3V)
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