Gast
#1968557
Hallo, ich arbeite mich gerade in µC (AVR) & Schaltungsaufbau ein. Ich habe heute meine Bestellung bekommen und mir zunächst mal meinen Spannungsregler (LF33CV + Peripherie) auf Breadbord gesteckt und etwas herumgespielt. Dabei bin ich auf eine Frage gestoßen, auf die ich bis jetzt keine Antwort finden konnte. Und zwar wird im Datenblatt des LF33CV unter "Test Circuit" ein 2.2µF Elko am Ausgang verwendet. In den Anwendungsbeispielen hingegen werden 10µF Elkos gezeigt. Ich habe mir dann mal per Google-Bildersuche angeschaut, wie andere den LF33CV beschalten. Dort habe ich dann weitere Variationen gefunden wie z.B. gar keinen Ausgangs-Elko oder 220µF. Ich habe das Ganze dann mal mit verschiedenen Kombinationen durchgemessen. Ohne Kondensatoren fängt er an zu schwingen, wobei es sich in gewissen Grenzen hält (etwa +/- 0.2V). Mit Kerko aber ohne Elko schwingt er nicht, ich kriege aber nur 3.2V. Sobald ich aber irgendeinen Elko (habe 2.2, 10, 100 und 220µF probiert) dranhänge lande ich bei nahezu stabilen 3.3V (schwankt manchmal um +/- 0.01V). Wie wird nun also der Elko am Ausgang gewählt? Ist das Geschmackssache, je nachdem, was man gerade zur Hand hat, kommt es darauf an, wieviel die zu versorgende Schaltung zieht (und wenn ja, wie berechne ich dann die optimale Größe des Elkos) oder sollte man sich schon an die 2.2 bzw. 10µF halten? Gruß, Marc