Pegelwandlung für MMC-Karte

Gast #343086
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Hallo,

wie wandle ich am besten die Signale des MCU von 5 nach 3.3 bzw. das
Signal der MMC Karte von 3.3 nach 5Volt?

Am liebsten wäre es mit, wenn es dafür ein IC geben würde. Habe schon
danach gesucht, aber nichts richtiges gefunden.

Das ganz mit Spannungsteilern zu machen ist mir irgendwie zu unsicher
und mit Transistoren ist mit der Schaltungsaufwand zu hoch.

Ich wäre für einen Tipp sehr dankbar.
Gast #343088
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Hmm,
auf den ersten Blick sieht das Ding nicht schlecht aus. Ich finde es
aber riskant, wenn ein Bauteil nur in einem Shop verfügbar ist. RS,
Farnell und Burklin haben das Teil nicht. Gibt es vielleicht so eine
alternative die bei einem der o.g. shops im Bestand ist?
Gast #343090
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Das Problem bei Spannungsteilern sehe ich darin das man sie entweder
sehr niederohmig machen muss was den Port belastet und unnoetig Strom
verbraucht, oder man macht sie groesser, aber dann ist auch der
Innenwiderstand der Signalquelle sehr hoch. Das wird zu Problemen bei
hohen Geschwindigkeiten und/oder langen Leitungen fuehren.

Olaf
Gast #343094
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Hallo,

danke für die Antworten.

Spannungsteiler:
Da habe ich auf bedenken, was bei höheren Geschwindigkeiten passiert.
Außerdem weiss ich ehrlich gesagt nicht, wie ich sie Dimensionieren
soll. Mein Controller wird mit 16MHz betrieben und ich würde wenn es
geht die maximale SPI Geschwindigkeit nutzen. Damit runtergehen kann
man immernoch. Die Leitungslänge wird so ca. 3-6 cm betragen. Ich habe
im Moment einen 7805 Regler drin der geung Strom liefert, trotzem wäre
es mir recht wenn der Stromverbrauch gering bleiben würde.

3.3V:
Die komplette Schaltung mit 3.3V zu betreiben ist eher ungünstig, da
noch weitere Komponenten verwendet werden, die mit 5V arbeiten und die
MMC-Karte eher ein Gimmick ist.

74LV125:
Mir ist nicht klar, wie ich diesen IC für den Zweck verwenden kann.
Gast #343095
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Also
man schliesst das IC mit Vcc an 3,3V an. Die Eingänge sind 5V tolerant,
d.h. trotz 3,3V Versorgung können am Eingang 5V vom Prozesor als
high-Signal anliegen. Ganz einfach 5V am eingang -> 3,3V am Ausgang.
Google liefert bei der Suche auch Datenblätter, dort wird das IC genau
für diesen Zweck angeboten (Pegelumsetzung in 3,3V/5V Systemen). Oder
man baut das mit ein paar Transistoren auf, Basis über Vorwiderstand am
Controller, Kollektor über Arbeitswiderstand an 3,3V. Dabei darf man
nicht vergessen, das der Transistor invertiert. Viel Erfolg.
Gast #343097
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In der Tat, ich hätte das Datenblatt genauer lesen sollen. Da steht zwar
bei Input Voltage VCC*0,7, das ist aber das Minimum.

Im Datenblatt von Fairchild steht das sogar ganz am Anfang:
"The inputs tolerate voltages up to 7V allowing the interface of 5V
systems to 3V systems."  :-)

Die Lösung gefallt mir sehr gut. Vor allem weil ich nur 1 IC +
Kondensator brauche und nur eine Spannungsversorung.
Gast #343098
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@Mike: Davon hat er doch garnichts geschrieben!
Er hat den LV125 gemeint. Die werden an Vcc 3,3V betrieben und haben
aber 5V-tolerante Eingänge.

Ich hab meine MMC so wie Ulrich Radig´s Billigversion mit
Spannungsteiler an 5V realisiert, aber davor noch einen 74HCT541
(non-inverting octal driver) gesetzt. Kabel von Platine mit MMC-Sockel
+ LF33CV(3,3V-Regler) + 74HCT541 + Hühnerfutter, ist ungefähr 25cm lang
und funktioniert problemlos.
Gast #343099
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@Daniel:

Die Ausgänge vom 74LV125 haben bei einer Versorgungsspannung von 3.3V
ebenfalls 3.3V. Somit bekommt die MMC Karte keine 5V ab. Umgekehrt kann
man direkt von der MMC -Karte auf den Eingang des ATMega gehen, da diese
einen High-Pegel von VCC*0,6 (5*0,6=3Volt) benötigen.

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