Hallo,
ich will 100 rgb leds ansteuern... die leds haben einen gemeinsamen
plus-pol. also fällt ja in reihe schalten schonmal weg :(
die rgb-leds sollen mit pwm angesteuert werden.... also so das alle die
gleiche farbe haben.
wie schaltet man die leds am besten zusammen, das die verlustleistung
sehr niedrig ist bei 24V.
mfg nadine
Man könnte jede einzelne LED einzeln ansteuern. Der Chip TLC5916 von TI
ist ein Shifter extra für LED's. Bei dem kann man den LED Strom jedes
Ausganges programmieren so dass dann jede LED gleich hell leuchtet.
100RGB = 300 LED = 38 IC's TLC5916.
Die LED's werden dann mit z.B. 3,0V betrieben, dann braucht es nur noch
ein Step-Down wandler von 24V auf 3,0V. Sind ja nur 6A bei 3,0V.
Vom Prozessor braucht es nur einen SPI Ausgang und ein Latch.
Das Dimmen geht mit dem OE Eingang (alle 8 LEDs eines Chips
gleichzeitig).
38 ics... ist eindeutig zu viel. und jede einzeln ansteuern muss ja
nicht unbedingt sein. sollen ja alle die selbe farbe haben.
gibts da nicht ne einfachere variante z.b. mit ner konstanstrom quelle
oder ähnlichen? hauptsache die verlustleistung ist relativ gering.
Die 24V mit einem Schaltwandler auf 4V runtersetzen und gut sieben..
Plus aller Leds zusammenschalten und an die 4V dran. An die andere Seite
der Leds jeweils einen Widerstand, also 300 Widerstände. Dahinter alle
Widerstände einer Farbe zusammenfassen. und auf einen großen N-MosFet
geben.
Mit den drei Mosfets kannst du die Farbe per PWM einstellen.
Warum soll die Ansteuerung verlustarm sein?
moin
Das Problem ist das man nicht einfach 100 LED parallel schalten kann da
die Durchflussspannungen der LED unterschiedlich sein können (auch wenn
sie aus einer Charge sind).Also musst du doch für jede LED einen
Widerstand einbauen,egal ob linear oder geschaltete Stromquelle oder
sonstwas...
Aber sag doch erstmal ob das LED mit 20mA oder 3x 3 Watt Cree sind -
danach richtet sich dann auch die machbarkeit
mfg
also auf der verpackung steht drauf:
RGB 4-polig - steuerbar 20grad, 2000mcd, 1,9 - 3,5V, 20-30mA
es würde reichen wenn die leds mit ca. 5-7mA betrieben werden.
Du hast nicht geschrieben, ob Du die LED auch noch einzeln schalten
möchtest. Wenn nicht (also immer alle an) dann mach es so wie Alexander
es vorgeschlagen hat. Schaltregler (24V -> 4V) würde ich 2-3x LM2576adj
nehmen (einfach, preiswert, gut zu bekommen).
Willi
ne sollen nicht alle einzeln schaltbar sein... nur halt die jeweilige
farbe rot, blau und grün.
schaltregler klingt schonmal nicht schlecht :)
will aber ungerne 300widerstände einbauen, gehts nicht irgendwie ohne
widerstände?
Nadine P. schrieb:
>> will aber ungerne 300widerstände einbauen, gehts nicht irgendwie ohne> widerstände?
Böser satz hier im Forum ;)
Nein geht nicht...zumindest nicht richtig...
Andy Müller schrieb:
> Nadine P. schrieb:>>>> will aber ungerne 300widerstände einbauen, gehts nicht irgendwie ohne>> widerstände?>> Böser satz hier im Forum ;)> Nein geht nicht...zumindest nicht richtig...
Es ginge mit 3 (richtig fetten ;)) Widerstaenden, aber, wie oben schon
erwaehnt, leuchten die eventuell nicht alle gleich hell.
Wenn wir aber schon von "einbauen" reden, wo willst Du das denn
einbauen? Und was ist der Zweck der Uebung? Bei LEDs mit 20 Grad siehst
Du die im Zweifelsfalle (je nach Blickrichtung) ohnehin nicht alle
gleich hell leuchten. Wenn Du die sogar z.B. alle hinter Milchglas
unterbringen willst, waere die unterschiedliche Helligkeit auch egal...
Volker
Nimm SMD Widerstände, dann hast Du Dir die Arbeitsschritte
- Draht umbiegen
- durch Loch fummeln
- und Abzwicken
gespart.
Wenn dann einzelne LEDs heller / dunkler leuchten, dann die Widerstände
raus und größeren / kleineren rein.
Also irgend was muss rein um den Strom jeder einzelnen LED zu begrenzen,
weil ja jede eine andere Durchlasspannung hat.
Oder doch den TLC5916 nehmen. Gibts auch als SOIC. Hätte immer noch den
Vorteil, dass die LEDs einzen an/aus steuerbar wären.
Andere Idee:
Nur eine LED je Farbe verwenden, an die LED gehen 100 Lichtleiter ran,
die 3x100 Fasern können dann wie gewünscht angeordnet werden.
Dann braucht es blos 3 LEDs und 3 Widerstände mit je einem MOSFET.
Plan schrieb:
> Andere Idee:> Nur eine LED je Farbe verwenden, an die LED gehen 100 Lichtleiter ran,> die 3x100 Fasern können dann wie gewünscht angeordnet werden.> Dann braucht es blos 3 LEDs und 3 Widerstände mit je einem MOSFET.
Na klar, so 100 Lichtwellenleiter bekommt man ja locker an eine LED mit
20 Grad Abstrahlwinkel angeschustert. Und zwar so dass die
Helligkeitsverteilung gleich viel homogener ist... ;)
Vielleicht sollte sie uns wirklich erstmal ihr Ziel nennen, damit wir
konkrete Vorschlaege machen koennen...
Volker
Ja, Natürlich geht das nicht mit diesen RGB LEDs. Da müsste man schon 3
LEDs mit jeweils der Farbe rot, grün und blau verwenden. Irgend was
größeres mit 1-5 Watt Leistung...
Es geht auch mit weniger Widerständen,
so wie ich dich verstanden habe willst du lediglich die drei
Grundfarben unabhängig voneinander steuern können.
Da ich auch nichts von Batterien gelesen habe denke ich du bist noch
flexibel bei deiner Energieversorgung.
Daher würde ich an deiner stelle schauen wie ich die Led´s in reihe
schalten kann (nicht alle in eine reihe) aber vielleicht so das du
inklusive Widerstand (ohne geht es nicht) mit einem 24 Volt Netzteil
auskommst.
(Anderes geht auch aber 24 Volt ist weit verbreitet und würde hier
passen)
Also z.B. 6*blau in reihe ergibt 20,4 Volt (Spannungen addieren sich in
einer Reihenschaltung) und ~3.6Volt verbraucht an einem (in diesem
Fall!!! andere Farbe andere Rechnung!!!) 120 Ohm Widerstand.
Ergäbe einen Strom von ca. 20~25 mA in der Reihe. :)
Nadine P. schrieb:
> will aber ungerne 300widerstände einbauen, gehts nicht irgendwie ohne> widerstände?
Du Könntest die LEDs in eine 10*10 (falls immer nur eine Grundfarbe zur
gleichen Zeit benötigt wird) oder 20*5 Matrix schalten (falls auch
Mischfarben benötigt werden). Dann reduziert sich die Anzahl der
Widerstände oder Konstantstromquellen auf 10 - 20 Stück an den
gemeinsamen Plus-Polen.
Du brauchst dann halt 10 oder 20 High-Side Treiber (2-3 ICs) und 30-15
Low-Side Treiber (4-2 ICs).
Gruß Anja
Anja schrieb:
> Nadine P. schrieb:>> will aber ungerne 300widerstände einbauen, gehts nicht irgendwie ohne>> widerstände?>> Du Könntest die LEDs in eine 10*10 (falls immer nur eine Grundfarbe zur> gleichen Zeit benötigt wird) oder 20*5 Matrix schalten (falls auch> Mischfarben benötigt werden). Dann reduziert sich die Anzahl der> Widerstände oder Konstantstromquellen auf 10 - 20 Stück an den> gemeinsamen Plus-Polen.
Dann hat sie evtl. wieder das Problem mit der inhomogenen
Lichtverteilung und kann auch gleich 3 Hochlastwiederstaende + 3 Mosfets
nehmen, wie ich schon vorschlug.
Bei den von ihr angegebenen Werten wuerden an jedem der drei
Vorwiderstaende nicht mehr als (grob ueberschlagen) 2W abfallen.
Durchaus machbar, oder etwa nicht?
Volker
Volker Schulz schrieb:
> Dann hat sie evtl. wieder das Problem mit der inhomogenen> Lichtverteilung und kann auch gleich 3 Hochlastwiederstaende + 3 Mosfets> nehmen, wie ich schon vorschlug.
verstehe ich nicht: jede einzelne LED innerhalb der Matrix kann doch mit
einer individuellen Pulsbreite angesteuert werden um Inhomogenitäten
auszugleichen.
Gruß Anja
Anja schrieb:
> verstehe ich nicht: jede einzelne LED innerhalb der Matrix kann doch mit> einer individuellen Pulsbreite angesteuert werden um Inhomogenitäten> auszugleichen.
Ja, aber das wuerde ja die moegliche Farbtiefe der RGB-Steuerung wieder
einschraenken.
Wir wissen ja immernoch nicht was sie genau vorhat und koennen deswegen
sowieso nur raten welche Abstriche sie wo machen koennte... ;)
Volker