bensch schrieb:
> Als Demo zur Machbarkeit ok, aber trotz der hohen Leistung zu teuer.> Vom selben Hersteller hab ich 15W-Module hier, die kosten netto gerade> mal 10€.
Welche Farbtemperatur haben diese? Inwieweit ist diese angenehm?
schwachsinn auf keinen fall kaufen!
Außerdem viel zu teuer. Um das ding zu kühlen brauchst du einen
riesenkühler. Die Effeizien ist sowasvon für den A^^^^. Das ist sowasvon
schlecht:
1750lm bei 50w sind 35lm pro watt. Moderne led´s erreichen locker 80
wenn nicht soger 90lm pro watt.
Wenn du was helles haben willst kaufe 2 p7 leds.
Die sind zusammen heller einiges günstiger und energiesparender (nur ca.
20w)
Aber auch bei nur 20w brauchst du sehr gute kühlung.
-->>> www.ledstyles.de <<<--
Ich habe mal ausgerechnet:
Wenn eine LED ca. 700 lm je Watt erzeugt, dann hat diese ca. 100%
Wirkungsgrad.
Derzeit sind es maximal etwa 120 lm/W >> 17% Wirkungsgrad, der Rest ist
Abwärme, Hitze, zum Kühlen verdammt.
Die Glühlampe macht 95% Wärme, die LED 83%. Sooo viel weniger ist das
also auch nicht.
Ausserdem:
Wenn die LED 100% Licht erzeugen würde, dann würde diese nicht warm
werden.
Ich warte bereits seit Jahren auf diese LED aber irgendwie kriegen die
es nicht hin.
PS: 700 lm/Watt für 100% passt nicht genau, wenn jemand die Zahl kennt,
bitte posten.
Markus Müller schrieb:
> Die Glühlampe macht 95% Wärme, die LED 83%. Sooo viel weniger ist das> also auch nicht.
Doch, das ist ein gewaltiger Unterschied.
Ebenso machen schon minimale Unterschiede am anderen Ende des
Wirkungsgradspektrums einen riesigen Unterschied aus. Dort
spielt der relative Unterschied im Stromverbrauch zwar kaum eine Rolle,
dafür muss man sich einmal veranschaulichen, wie unterschiedlich der
Kühlaufwand für ein Netzteil mit 99% Wirkungsgrad im Vergleich zu
einem mit 95% wäre.
Markus Müller schrieb:
> PS: 700 lm/Watt für 100% passt nicht genau, wenn jemand die Zahl kennt,
in der wiki zur LED steht.
Die effizientesten weißen LEDs erreichen derzeit (Stand Februar 2010) im
optimalen Fall eine Lichtausbeute bis zu 208 Lumen/Watt [11]. Das ist
schon sehr viel, wenn man berücksichtigt, dass das theoretische Maximum
(100 % Strahlungsleistung) bei 6600 K (relativ kalt wirkend)
physikalisch nicht größer als ca. 350 lm/W sein kann. Die Lumenzahl ist
stark von der Lichtfarbe abhängig, bei warmweißen LED liegt sie deutlich
unter der von kaltweißen.
>1750lm bei 50w sind 35lm pro watt. Moderne led´s erreichen locker 80>wenn nicht soger 90lm pro watt.
Interessant, daß noch keiner das Datenblatt gelesen hat - da steht nix
von 1750lm. Die Werte bewegen sich eher beim Doppelten. Ist wohl ein
Schreibfehler bei Reichelt (die haben das wohl mit den 1750mA
Nominalstrom durcheinander gehauen)
> Interessant, daß noch keiner das Datenblatt gelesen hat - da steht nix
von 1750lm.
In der Überschrift bei R steht ja auch was anderes:
"LED H50WG PWS :: High Power 50W LED Modul 3735 lm pur-weiß"
Aber LESEN scheint ja oft ein Problem zu sein.....
Andreas Schweigstill schrieb:
> Markus Müller schrieb:>> Die Glühlampe macht 95% Wärme, die LED 83%. Sooo viel weniger ist das>> also auch nicht.>> Doch, das ist ein gewaltiger Unterschied.
dazu fällt mir spontan die Effizienzverdoppelung von Dampfmaschienen
ein. von 0,5% auf 1% :D
Da diese Art der Diskussionen auch hier immer wieder geführt werden,
ohne dass dabei ein verwertbares Ergebnis herauskommt:
Wie wäre es mal mit vernünftigen Untersuchungen, die die
unterschiedlichen derzeit verfügbaren Leuchtmittel (Glühlampe,
Leuchstoffröhre, Energiesparlampe, Halogen, LED, usw.) objektiv
vergleichen? Mir fallen so spontan Merkmale wie Strom, Leistung,
Verlustleistung/Abwärme, Effizienz, Spektralanalyse, Strahlungsdichte,
Preis, Lebensdauer, usw. vs. technische Daten der Hersteller ein, die
mal gegenübergestellt werden sollten. Damit könnte man mit verschiedenen
Irrtümern, Unwissenheit, Lügen und politische Parolen aufräumen....
> Damit könnte man mit verschiedenen
Irrtümern, Unwissenheit, Lügen und politische Parolen aufräumen....
Vergiss es, jeder pflegt seine Vorurteile ....
Onkel Wiki hat zumindest eine gute Aufstellung über Wirkungsgrade.
Als ich die Thread Überschrift gelesen habe dachte ich mir "toll ...
auch eins haben will".
Beim öffnen der reichelt-Seite hat mir der Preis aber dann kurz inne
halten lassen.
Die Daten sehen ganz gut aus:
- Das schöne an diesen LEDs ist die Verteilung im Wellenlängenspaktrum.
- Bei 430nm bis 500nm gibt es einen recht hohen Peak, das ist also
blaues licht.
Meine LEDs die ich nutze haben einen Peak bei 380nm.
Die Farben werden dort aus UV-A Strahlung erzeugt.
Das ist also bei dem Modul schöner geregelt.
Zur Kühlung und Lebensdauer:
Am besten an einem ALU-Kühlkörper mit ordentlichen lamellen schrauben,
dann noch einen Lüfter dazu um Überhitzung im Sommer zu vermeiden.
-----------------
Ich hab jetzt noch mal da geschaut wo ich die LEDs mit dem 380nm Peak
her habe.
http://myworld.ebay.de/topbright88/
Hab was gefunden:
1 PC BRIGHTEST 50W WATT HIGH POWER WHITE LED 3500 Lumen
http://cgi.ebay.de/1-PC-BRIGHTEST-50W-WATT-HIGH-POWER-WHITE-LED-3500-Lumen_W0QQitemZ370290626070QQcmdZViewItemQQptZLH_DefaultDomain_0?hash=item56370a8e16
(Kostenloser Versand) 73,86 Euro
Sieht genau wie das Modul von reichelt aus.
Aber ...
Bei "Dominant Wavelength" steht da aber 0.3 bis 0.34 !
Also 300 bis 340nm :-(
Hmm, verstehe ich das jetzt richtig im Datenblatt, daß sich der
Wirkungsgrad dieser Power-LEDs mittlerweile etwa in den Dimensionen von
TC-DEL-Leuchtstofflampen ("Hausnummer": 1800 Lumen bei 26 Watt) bewegt?
Als ich mich vor anderhalb Jahren einmal in dieser Richtung umgesehen
habe, erreicht der Wirkungsgrad von LEDs etwa gerade die Hälfte guter
Leuchtstofflampen. Zumindest bei verfügbaren, massenweise produzierten
Typen, Labormuster mögen damals schon besser gewesen sein.
Damit würden diese Teile ja langsam tatsächlich interressant werden.
Insbesondere auch deshalb, da es sie in Rot-/Grün-/Blau-Varianten gibt,
während diese Option (meines Wissens nach, ansonsten korrigieren)
bislang nur bei Langfeld-Leuchtstoffröhren (wie T5, T8) verfügbar ist,
nicht aber bei "Birnen" wie TC-DEL & Co.
Gibt es ungeachtet dieser sehr jungen Technologie bereits halbwegs
belastbare Informationen zu der Zuverlässigkeit, Lebensdauer (TC-DEL, T5
liegen im Bereich von 8000-18000h) und Halbwertszeit (bezogen auf die
absolute Lichtleistung oder auch auf den Wirkungsgrad) dieser LEDs...
...deren Betriebstemperaturen für Halbleiter ja "nicht ganz ohne" sind?
MfG
bensch schrieb:
>> Damit könnte man mit verschiedenen> Irrtümern, Unwissenheit, Lügen und politische Parolen aufräumen....>> Vergiss es, jeder pflegt seine Vorurteile ....>> Onkel Wiki hat zumindest eine gute Aufstellung über Wirkungsgrade.
Stimmt, fundierter und vorurteilsfreier Sachverstand würden das Forum
hier sehr langweilig machen ;-) !
Ach, und natürlich habe ich unter den Kriterien die Ansteuerung und die
Stromversorgung selbst vergessen, - die werden gerne mal bei den wirren
Wirkungsgrad-Spekulationen vernachlässigt... ;-)
Chris schrieb:
> Andreas Schweigstill schrieb:>> Markus Müller schrieb:>>> Die Glühlampe macht 95% Wärme, die LED 83%. Sooo viel weniger ist das>>> also auch nicht.>> Doch, das ist ein gewaltiger Unterschied.> dazu fällt mir spontan die Effizienzverdoppelung von Dampfmaschienen> ein. von 0,5% auf 1% :D
So sind die Zahlen gar nicht vergleichbar. Die beiden Prozentangabe sind
völlig unabhängig voneinander, es ist interessant wie viel Energie das
jeweilige Bauteil benötigt, bei gleicher Lichtausbeute natürlich.
Aber selbstverständlich ist das vergleichbar - und erfordert nicht
einmal mehr, als Zweitklässler-Mathematik:
Die genannten 95% Wärmeanteil bei der Glühlampe und 83% Wärmeanteil bei
der LED ergeben bezogen auf den Lichanteil ein Verhältnis von (100% -
95%) = 5% zu (100% - 83%) = 17%.
Und damit mehr als eine Verdreifachung des Wirkungsgrades bezogen auf
die Lichterzeugung.
Ok - die Verluste im Vorschaltgerät sind selbstverständlich noch zu
berücksichtigen. Aber wenn hier die heutigen technischen Möglichkeiten
genutzt werden, sollte immer noch nahezu die dreifache
über-alles-Energieeffizienz übrig bleiben.
MfG
Sorry das ich Zwischenfrage, da Abitur:
Der Wirkungsgrad ist nichtlinear abhängig von der Leistung. Du wirst
immer Äpfel mit Birnen vergleichen. Und da wären wir dann bei der
zweiten Klasse, wo man gerade aktuell lernt das 0 mal 5 gleich 5 ist!
Kein Witz!
Dazu kommen dann noch Sachen wie Strahlungsverteilung, Lichtqualität
usw.
Mein Einwand bezog sich ausschließlich auf das hier:
> Chris schrieb:>> Andreas Schweigstill schrieb:>>> Markus Müller schrieb:>>>> Die Glühlampe macht 95% Wärme, die LED 83%. Sooo viel weniger ist das>>>> also auch nicht.>>> Doch, das ist ein gewaltiger Unterschied.>> dazu fällt mir spontan die Effizienzverdoppelung von Dampfmaschienen>> ein. von 0,5% auf 1% :D> So sind die Zahlen gar nicht vergleichbar. Die beiden Prozentangabe sind> völlig unabhängig voneinander, es ist interessant wie viel Energie das> jeweilige Bauteil benötigt, bei gleicher Lichtausbeute natürlich.
bekundete Unvermögen, die "Restleistungsanteile" (Licht) zu berechnen,
wenn 95% bzw. 83% des Inputs zu Wärme konvertiert werden. Und das
Verhältnis der Differenzen dieser beiden Werte zu 100% mittels einer
Division zu ermitteln, dürfte einige Zweitklässler, die ich kenne, mehr
langweilen, als wirklich fordern.
Andere Fragen, bezüglich eines nichtlinearer Wirkungsgradverlaufes, zur
Strahlungsverteilung und Lichtqualität (bspw. resultierend aus der
kammartigen spektralen Zusammensetzung des LED-Lichtes im Gegensatz zum
vergleichsweise glatten Verlauf, der bei der thermischen Lichterzeugung
der Glühlampe entsteht) sind ganz gewiß richtig und wichtig...
...wurden jedoch in keiner Weise von meinem Vorposter aufgeworfen, und
waren dem etsprechend auch nicht Gegenstand meiner "Mathe-Vorlesung"...
;-)
MfG
Ich frage mich gerade, was die Warnung mit dem > 150°C bedeuten soll.
Der Chip wird doch wohl nicht wirklich bei solchen Temperaturen
betrieben? Oder ist das ein Hochtemperaturhalbleiter (Siliziumcarbid
o.Ä.)?
Bezieht sich die Warnung vielleicht nur auf die hohe Leisungsdichte von
dem Licht, was dann zu Verbrennungen führen kann?
Grüße,
Peter
@ Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
>Ich frage mich gerade, was die Warnung mit dem > 150°C bedeuten soll.
Genau das was sie sagt. Vorsicht, heiß. Kommt sicher aus Richtung
amerikanischer Produkthaftung.
Produkte für Vollidioten mit Anwalt.
>Der Chip wird doch wohl nicht wirklich bei solchen Temperaturen>betrieben?
Aber sicher.
> Oder ist das ein Hochtemperaturhalbleiter (Siliziumcarbid>o.Ä.)?
Nö, warum? Auch Normales Silizizum läuft bei den Temperaturen. Wenn
gleich auch nicht jeder IC dafür gebaut ist.
>Bezieht sich die Warnung vielleicht nur auf die hohe Leisungsdichte von>dem Licht, was dann zu Verbrennungen führen kann?
Nöö, das ist schnöde Wärme.
MFg
Falk