Hallo Allerseits...
Ich möchte einen DC DC Wandler mit galvanischer Trennung aufbauen,
außerdem brauche ich zwei verschiedene Ausgangsspannungen. Hier
erscheint mir der Flyback Converter als beste Wahl(?).
Eingangsspannung: 24VDC
Ausgangsspannung: 12VDC@30mA;-5VDC@30mA
Der Schaltplan stellt ja schon mal so ziemlich das dar, was ich brauche.
Die 5V kann ich ja durch drehen der Schottkey-Diode umpolen oder? Muss
ich sonst noch was beachten der kann ich die Teile so kaufen?
Schon mal danke für jegliche Ratschläge.
Gruß
Emil
> Hier erscheint mir der Flyback Converter als beste Wahl(?).
Passt.
> Der Schaltplan stellt ja schon mal so ziemlich das dar, was ich brauche.
Die Schaltung ist nicht galvanisch getrennt.
> Die 5V kann ich ja durch drehen der Schottkey-Diode umpolen oder?
Sicher nicht.
MaWin schrieb:>> Die Schaltung ist nicht galvanisch getrennt.
Woran sehts du das? Wegen dem Feedback oder wie?
>> Sicher nicht.
Was nimmt man dann? Einen Invertierer oder gibts was gebräuchlicheres?
Emil schrieb:> MaWin schrieb:>>> Die Schaltung ist nicht galvanisch getrennt.>> Woran sehts du das? Wegen dem Feedback oder wie?>>>> Sicher nicht.>> Was nimmt man dann? Einen Invertierer oder gibts was gebräuchlicheres?
Ist ja alles mit Masse Verbunden!! ("Primär" und Sekundärseitig)
zudem wird Feedback auch nicht galvanisch getrennt
Emil schrieb:> Der Schaltplan stellt ja schon mal so ziemlich das dar, was ich brauche.
Schoen
> Die 5V kann ich ja durch drehen der Schottkey-Diode umpolen oder?
Nein das geht nicht. Da haengt die Feedbackleitung dran.
Die kannst du aber vom der 12V Ausgang abnehmen unter zwischenschaltung
eines Spannungsteilers.
Deine negative Spannung kannst du erzeugen indem du den +5V zweig anders
rum anschliesst. Andere Seite der Wicklung an GND und Diode umgekehrt
gepolt .
Muss
> ich sonst noch was beachten der kann ich die Teile so kaufen?
Den Trafo kannst du so nicht kaufen. Da ist selber wickeln angesagt.
Okay, dann verstehe ich worum es geht...
Feedbackleitung benötige ich nicht. Die Massen werden getrennt
behandelt. Somit müsste die galvanische Trennung gegeben sein.
Mit dem Umpolen... Ich schließe also einfach den "Verbraucher" verkehrt
herum an und habe so -5V?
Ich könnte aber theoretisch ohne die Feedbackleitung auch die Diode
drehen... right?
Danke für die Antworten Leute.
Emil schrieb:> Okay, dann verstehe ich worum es geht...
WOHL EHER NIX VERSTANDEN
>> Feedbackleitung benötige ich nicht. Die Massen werden getrennt> behandelt. Somit müsste die galvanische Trennung gegeben sein.
Und es gibt kein Feedback. Der Wandler läuft somit ins nirwana.
>> Mit dem Umpolen... Ich schließe also einfach den "Verbraucher" verkehrt> herum an und habe so -5V?
trollig, echt trollig.
Emil schrieb:> Feedbackleitung benötige ich nicht. Die Massen werden getrennt> behandelt. Somit müsste die galvanische Trennung gegeben sein.
Dann bist du der erste der die nicht braucht. Was meinst du wohl wo die
Ausgangsspannungen hinlaufen ohne Feedback. Die gehen so hoch bis sich
dein Wandler selbst zerstoert.
Informiere dich bitte mal etwas genauer ueber Sperrwandler.
http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/smps.html
ist eine gute Seite zum Einstieg.
Lieber Herr Taylor,
schon mal darüber nachgedacht, dass es Menschen gibt die weniger
Sachverstand von einer Materie besitzen können als Sie, deshalb aber
nicht bescheuert sind o.Ä.?
Anstatt der Energieverschwendung, die bei solch unnützen Antworten
entsteht, sollten Sie sich lieber um andere Themen kümmern oder etwas
sinnvolles schreiben, sprich hilfreiches.
Ist sie ja auch. Nur hat der Sperrwandler die Eigenschaft dann am
Ausgang hochzulaufen wenn der Regler das nicht vorher unterbindet in dem
er das Tastverhaeltnis zuruecknimmt.
Auch das Entlastungsnetzwerk mit den beiden Diode vorne darfst du nicht
weglassen. Sonst geht durch die Streuinduktivitaeten dein Regler ICs
hops.
Also FB muss sein. Wenn du nicht soviel Wickeln willst kann man das auch
mit einem Optokoppler und einem TL431 anders machen. Dann hast du auch
eine galvanische Trennung drin.
Emil schrieb:> Die Spulen gibt es so zu kaufen...
Meinst Du für die von Dir angebene
Ausgangsspannung: 12VDC@30mA;-5VDC@30mA ?
>Wie würde eine Andere Lösung aussehen> mit galvanischer Trennung und mit den Spulen?
Indem Du eine weitere, von den übrigen Wicklungen getrennte
Feedbackwicklung aufbringst bzw. einen solchen Übertrager mit der
FB-Wicklung fertig kaufst. Das natürlich nur wenn es ihn fertig gibt,
sonst bleibt nur Möglichkeit a: Selber diese Wicklung aufbringen.
Ne, nicht direkt für die Ausgangsspannung, aber so wie in der Schaltung
ersichtlich - also:+12V;-12V;+5V...
Kann ich nicht einfach den FB per Optokoppler trennen, z. B. mit einem
linearen Optokoppler (IL300)?
Emil schrieb:> Wie würde eine Andere Lösung aussehen> mit galvanischer Trennung und mit den Spulen?
und dann:
>> Kann ich nicht einfach den FB per Optokoppler trennen, z. B. mit einem> linearen Optokoppler (IL300)?
Für beide Versionen hast Du bereits die Antworten.
Für die untere nimmst Du die von Helmuts Vorschlag mit Optokoppler.
> Feedbackleitung benötige ich nicht.
Du vielleicht nicht, aber der Schaltregler-IC braucht sie.
> Okay, dann verstehe ich worum es geht...
Offenkundig nicht.
> Kann ich nicht einfach den FB per Optokoppler trennen,
Ja.
> z. B. mit einem linearen Optokoppler (IL300)?
Überflüssig.
Dir hilft entweder ein LT1425, oder
http://www.national.com/an/AN/AN-1095.pdf#page=1
Hm, also der LT1425 sieht natürlich gut aus! Allerdings ist da meine
Eingangsspannung zu hoch... Wie begrenzt man die üblicherweise? Ich
vermute mal per Spannungsteiler?
Emil schrieb:> Ahh, alles klar... Letzte Frage: Wofür brauche ich in dem Zusammenhang> den TL431?
Das ist dein Regelverstaerker. In der National App. haben die
natuerlich einen aus ihrem Lieferprogramm genommen. Allerdings ist der
TL431 besser erhaeltlich.
Im Anhang etwas Lesestoff um einen Regler mit dem TL431 zu
dimensionieren.
Nochmal was anderes... Die Masse der Sekundärseite hängt mit auf dem
Ausgang einer HalbBrücke die mit 250V gespeist wird. Inwiefern muss das
mit in meine Überlegungen einfließen?
Emil schrieb:> Nochmal was anderes... Die Masse der Sekundärseite hängt mit auf dem> Ausgang einer HalbBrücke die mit 250V gespeist wird. Inwiefern muss das> mit in meine Überlegungen einfließen?
Das dein Trafo die Isolationsspannung aushaelt.
Die Isolation ist immer fuer den maximalen Spitzenwert auszulegen.
+ Reserve natuerlich.
Aber da du bestimmt auf der einen Seite Netzspannung anliegen hast und
auf der anderen Seite die Ansteuerung im Niederspannungsbereich gelten
die VDE Vorschriften fuer die Isolation deines Trafos.
Nachdem in "meinem Beitrag" eh keiner antwortet, frage ich mal hier
(passt auch hierher): kann jemand (erfahrenes) ein Buch oder eine
App-Note zur Entwicklung eines Flyback empfehlen? Also ein Dokument, das
die Auslegung von Anfang bis Ende behandelt (auch für mehrere
Ausgangsspannungen) und dabei aber verständlich bleibt. Welche Effizienz
ist maximal (schätzungsweise) mit einem guten Design zu erreichen?
Also verständliche Bücher gibt es schon,
Switchmode Power Supply Handbook, Billings, McGraw Hill, ISBN
0070067198
Switching Power Supply Design, Pressman, McGraw Hill, ISBN 0070522367
Schaltnetzteile. Konzepte, Bauelemente, Anwendungen; Hirschmann /
Hauenstein, ISBN 3800915502
http://www.onsemi.com/pub/Collateral/SMPSRM-D.PDF Switchmode Power
Supply
Reference Manual mit vielen Beispielschaltungen
NXP AN120 SMPS Overview
ST AN513 Topologies for Switched Mode Power Supplies.
http://www.st.com/stonline/company/seminar/smps/files/client_lobby.htm
TI Power Supply Design Considerations PDF
http://focus.ti.com/lit/ml/slup224/slup224.pdf
Es liegt eher an deiner für die meisten Leute unverständlichen Frage,
daß keine Antworten kamen. Man Fragt sich "was will der Mann", "wovon
redet der?".
Helmut Lenzen schrieb:> Emil schrieb:>> Feedbackleitung benötige ich nicht. Die Massen werden getrennt>> behandelt. Somit müsste die galvanische Trennung gegeben sein.>> Dann bist du der erste der die nicht braucht. Was meinst du wohl wo die> Ausgangsspannungen hinlaufen ohne Feedback. Die gehen so hoch bis sich> dein Wandler selbst zerstoert.
Mal der Interesse halber: Wie macht Traco das denn dann bei Ihrer, von
mir öfters eingesetzten, TES Serie? Die sind ungeregelt und galvanisch
getrennt.
Meistens sind das selbsterregte Sperrwandler.
Entweder begrenzen sie die Ausgangsspannung ueber eine Z-Diode oder der
Arbeitspunkt des Schalttransistors wird verschoben durch Kernsaettigung
http://www.rainers-elektronikpage.de/Schaltbeispiele_1961.pdf
Hier findest du einige Erklaerungen dazu.