Gast
#4465432
Hi allesamt Im Forum wurde schon öfters die Frage gestellt, wie man einen Lüfter zur Kühlung von LEDs betreiben kann, ohne ein extra Netzteil zu verwenden. Meist wird dann geraten, den Lüfter parallel zu einer bzw. mehreren LEDs anzuschliessen, da der Strom des Lüfters nicht ins Gewicht fällt und die LEDs nur gering schwacher leuchten. Seltener wird geraten, den Lüfter + Vorwiderstand parallel am Ausgang der KSQ anzuklemmen. Ich habe momentan ein ähnliches Problem, ich verwende eine 350ma Meanwell KSQ, Ausgangsspannung 29-285V, 100W. Da ich nur 40 LEDs a 3V in Reihe betreibe, also 120V, ergo 42W, bleibt noch massig Luft nach oben. Darum hab ich mir gedacht, warum nicht den Lüfter in Reihe zu den LEDs? Bei 350ma und einem Spannungsabfall von 12V entstehen 4,2 W Leistung. Der Lüfter, den ich verwenden will, zieht 0,15W, also müsste ich einen Widerstand mit ca 35 Ohm parallel zum Lüfter schalten (12V * 12V / 4,05W). Durch den Widerstand sollte der Induktivität des Lüfters auch gut gegengewirkt werden, um die KSQ nicht zu verwirren. Spricht erstmal generell etwas gegen diese Schaltung, was die Funktion angeht? Und die andere Frage wäre, ob es nicht eleganter geht, als dauerhaft 4,05W in Hitze umzuwandeln. Kann man eventuell einen LM317 in Reihe zu den LEDs schalten und auf 12V trimmen? Einen 7812 vermute ich wirds zerreissen. Oder müsste hier eine geschaltete Versorgung/DC-DC-Wandler dazwischen? Ich würds schade finden, wenn die KSQ mehr als die Hälfte der Leistung noch als Reserve frei hat, aber man trotzdem den Lichtfluss mindern würde. Auf ein extra 12V Netzteil soll wie gesagt verzichtet werden, und so wenig Heizleistung wie möglich.