[Gelöst] Verständnisproblem Operationsverstärker

OP #4015600
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Hallo zusammen,

ich versuche zum ersten mal mein Glück mit einem Operationsverstärker
und scheitere beim Nachbau der Grundschaltung des nichtinvertierenden
Verstärkers mit einem LM1458N.

Ich habe die Funktionsweise anhand meiner Testschaltung so verstanden:

Die Beschaltung durch die Widerstände R3 und R2 sollte eine
Verstärkung von 11 ergeben. Wenn ich nun das Poti R1 so einstelle,
dass am nichtinvertieren Eingang (Pin 3) eine Spannung von 0.5 V liegt,
würde ich am Ausgang des OP (Pin 1) gegen Masse eine Spannung
von ca. 5.5 V erwarten.

Es liegen da aber immer und zu jedem Zeitpunkt ca. 11.4 V an,
Egal, welche Spannung ich am Poti einstelle. Die 11.4 V messe ich,
sobald der Widerstand R2 den Pin 2 mit Masse verbindet.

Die Pins 5, 6 und 7 sind nicht beschaltet.

Ich komme einfach trotz Goggle & Co. nicht drauf,
was ich falsch mache.

Grüße und vielen Dank !!

Christoph
Angehängte Dateien:
#4015639
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> Leg mal an Pin 4 eine Spannung von -12V gegen Masse.

Genau so ist es. Die Eingangsspannung muss 3V über der negativen 
Versorgungsspannung und 3V unter der positiven Versorgung sein. Bei 
Versorgung mit 0V und 12V sind somit 3V bis 9V Eingangsspannung erlaubt, 
wenn man den Linearbetrieb sucht.

Natürlich kann kann der Opamp auch nur Ausgangsspannungen bis 2V Abstand 
zu den Versorungsspannungen.
Moderator #4015660
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Helmut S. schrieb:
> Bei Versorgung mit 0V und 12V sind somit 3V bis 9V Eingangsspannung
> erlaubt, wenn man den Linearbetrieb sucht.

... was um den Faktor 11 verstärkt therortisch 33V bis 99V ergäbe. Diese
hohen Ausgangsspannungen kann der LM1458 bei nur 12V Versorgungsspannung
nicht liefern, weswegen er sie einfach auf einen Wert unterhalb von 12V
(in deinem Fall 11,4V) abschneidet.

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